[Blogtour Feeling close to you] Interview mit Bianca Iosivoni

Die Blogtour zum neuen Roman von Bianca Iosivoni, „Feeling close to you“ schließt heute mit einem Interview mit der Autorin selbst ab.

Für den Abschluss der Blogtour durfte ich der lieben Bianca Fragen stellen und das war für mich so spannend, weil ich wie Bianca auch vor vielen Jahren im Forum der Schreibwerkstatt Forum war und mich immer freue, etwas von ehemaligen Mitgliedern zu lesen. Außerdem hat Feeling close to you mich so begeistert, dass ich es zum zweiten Jahreshighlight zähle.

Letzte Woche erschienen ihre neuen Romane Finding back to us und Feeling close to you. Darum geht es in Feeling close to you: Teagan hat nur einen Wunsch: endlich raus aus ihrer Heimatstadt und ans College zu gehen. Um das Geld dafür zu sparen, streamt sie nachts online Videospiele. Sie ist so gut, dass sie sogar Parker, den beliebten YouTube-Gamer, besiegt. Der will unbedingt herausfinden, wer die unbekannte Spielerin ist. Obwohl die beiden Tausende von Meilen trennen und sie zunächst nur über Chats und Nachrichten kommunizieren, knistert es schon bald heftig zwischen ihnen. Doch Teagan ist in der Vergangenheit zu oft verletzt worden – und auch für Parker sind Gefühle das Letzte, was er gerade gebrauchen kann. Dennoch können die beiden einander nicht so einfach vergessen …

Wie auch Teagan und Parker spielst du selbst Dead by Daylight. Was macht dir dabei am meisten Spaß?

Der Austausch mit meinen Freund*innen, da wir DbD meist zusammen spielen. Auch die Wartezeit bei DbD nutzen wir, um zu quatschen und uns über unseren Tag auszutauschen. Allein spiele ich das tatsächlich nur sehr selten.

Parker kommt kurz in Finding back to us vor. Hat dich sein Charakter zu Feeling close to you inspiriert?

Tatsächlich nicht. Parkers Geschichte wollte ich schon seit 2015/16 erzählen, habe aber einfach nicht die richtige Idee für ihn gefunden, also habe ich dieses Vorhaben erstmal in die sprichwörtliche Schublade gelegt. Und dann kam plötzlich Teagan mit ihrer Gaming-Leidenschaft daher und ich dachte mir: Hey. Parker zockt doch auch total gerne. Was wäre, wenn …? Und so ist diese Geschichte entstanden. 😀

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Was hat dir beim Schreiben von Feeling close to you am meisten Spaß gemacht?

Tatsächlich die Chats. Ich liebe Dialoge – und Chats sind die intensivste Form davon, weil es kein Drumherum gibt, kein Umfeld, keine anderen Menschen, nicht einmal Mimik und Gestik. Alles wird nur über Nachrichten und Emojis ausgedrückt. Das hat mir riesigen Spaß gemacht.

 

Ansonsten natürlich noch die Spiele und die Recherche dazu. Ich habe mich unglaublich amüsiert, als ich die Beat-Saber- und die Just-Dance-Szenen geschrieben habe.

Hast du beim Thema Gaming viel recherchiert oder konntest du Informationen und Inspiration aus eigenen Erfahrungen oder deinem Umfeld nehmen?

Glücklicherweise konnte ich meine eigene Erfahrung einbringen, habe aber durch das Schreiben und die Recherche auch neue Spiele für mich entdeckt, wie z.B. Beat Saber oder generell VR-Games. Es war also eine Mischung aus beidem.

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Was ist beim Schreiben von Liebesromanen am schwierigsten?

Aus dem Alltäglichen etwas Besonderes machen, das die Leser*innen auch lesen wollen. Außerdem muss die Chemie zwischen den Protagonisten passen. Funktioniert das nicht, funktioniert der ganze Roman nicht.

 

Du hast bereits über 20 Bücher veröffentlicht. Was denkst du, wie hast du dich in den letzten Jahren als Autorin weiterentwickelt?


Mittlerweile bin ich an einem Punkt angekommen, an dem ich die Regeln und gängigen Klischees der Genres kenne, in denen ich schreibe, und damit spielen oder sie sogar bewusst brechen kann. Doch dazu musste ich sie erst mal erlernen.

Außerdem haben mir meine Lektorinnen öfter gesagt, dass sich mein Schreibstil weiterentwickelt hat, was immer schön zu hören ist. 🙂 Mit jedem Roman und jedem Lektorat habe ich etwas Neues gelernt. Am Anfang natürlich die Basics des Schreibens: Was darf man, was darf man nicht? Was funktioniert, was funktioniert nicht?

Ich finde es beeindruckend, wie viele Bücher von dir pro Jahr erscheinen. Dieses Jahr beginnt mit Finding back to us und Feeling close to you, im August folgt der erste Band der Midnight Chronicles Reihe mit Laura Kneidl und im November erscheint mit A Fate darker than Love der erste Band deiner neuen Urban-Fantasy-Dilogie. Wie behältst du bei all den Projekten in ihren unterschiedlichen Stadien den Überblick?

Danke erst einmal. Ich habe eine sehr detaillierte, sehr bunte Excel-Tabelle, die mir sagt, wann was zu tun ist und an die ich mich meistens auch halte. Außerdem liebe ich es einfach, zu planen, zu organisieren und mir Statistiken zu erstellen, von daher hat sich das ganz von allein so ergeben. Mein aktueller Projektplan geht sogar bis 2023 und es gibt noch einige Romanideen, die ich für die Zukunft gerne einplanen möchte. 🙂

 

 

Mich hat es sehr gefreut, dass Bianca sich die Zeit für das Interview genommen hat, vielen Dank dafür! Ich hoffe, euch hat das Interview auch gefallen.

Damit endet die Blogtour für das Buch. Anbei ein großes Dankeschön an die anderen lieben Blogger für ihre Mühe und tollen Beiträge und an Anabelle für die Organisation. Hier findet ihr die anderen Beiträge:

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4 Gedanken zu “[Blogtour Feeling close to you] Interview mit Bianca Iosivoni

    1. Vielen lieben Dank Eileen ❤️ Ich habe mich auch riesig über die Möglichkeit gefreut und kann dir bei deinen Worten über Bianca nur zustimmen. Ich bin auf jeden Fall gespannt, was du sagst! Glaube, die Bücher könnten dir auch gefallen. Feeling close to you hat mir ja sooo gut gefallen, das war echt klasse. Viel Spaß beim Lesen 🙂

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