[Lesefreitag] Der Klang der verborgenen Räume und Die Letzten

Es ist Zeit für zwei weitere Bücher meiner Leseliste! Diesmal mit zwei älteren Büchern aus dem Jahre 2017. Die Auswahl folgt immer recht zufällig, aber ich kann auch mal darauf achten, zwei Bücher aus dem gleichen Genre anzulesen.

Der Klang der verborgenen Räume:  Nach dem Tod ihrer Mutter erbt Nina Altmann, eine 24-jährige Konzertpianistin, Stone Abbey, einen wild-romantischen Landsitz im Herzen Englands. Doch das Erbe ist an einen Auftrag geknüpft: Nina soll die Unschuld ihrer Vorfahrin Anna Stone beweisen, die 1858 als Mörderin hingerichtet wurde. Seit Nina weiß, dass Anna ebenfalls Pianistin war, spürt sie eine sonderbare Verbindung zu ihr. Die Musik ist es schließlich, die Nina hilft, Annas Geschichte zu enthüllen. Sie stößt auf eine große Liebe, auf Intrigen und Verrat. Und auf eine einflussreiche Familie, die mit aller Macht verhindern will, dass die Wahrheit ans Licht kommt

Die Letzten: Herbst, in einer deutschen Großstadt: Das letzte unsanierte Haus in der Hebelstraße wird »leergewohnt«. Karl Kramer, 55, Hausmeister, Elisabeth Buttkies, 72, Deutschlehrerin a. D. und Jersey, 28, Studentin in Teilzeit, sind noch übrig – und sie könnten unterschiedlicher nicht sein. Die Welt vor der Tür meint es nicht immer gut mit ihnen, drinnen pflegen sie ihre Wunden – bis der Brief des Eigentümers kommt: Kernsanierung. Auszug. Endgültig. Der Kampf um ihr vermeintlich letztes Stückchen »Ich« beginnt. Man verbarrikadiert sich, Katzen werden vergiftet und Perücken abgefackelt. Fast ist es zu spät, doch dann schließen sich »die Letzten« zusammen. Am Ende blühen die Geranien wieder. Es ist Frühling. Drei sind glücklich. Und einer ist tot.

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Der Familienroman ist 2017 mit 432 bei dtv erschienen.

Die Leseprobe habe ich nicht einmal beendet, weil ich schon vorher gemerkt habe: das ist nichts. Die ganze erste Seite besteht nur aus Beschreibungen, aber nichts davon kann mich in den Bann ziehen, es geht um Bälle und er bahnt sich einen Weg durch die Menge. Später trifft er auf eine Frau und beschreibt sie wie folgt: „Einen Moment lang weiteten sich ihre Augen, die ihm vollkommener erschienen als Smaragde in einem der zahlreichen Colliers seiner Ehefrau.“ Das ist nichts für mich, zu aufgesetzt, zu viel, aber inhaltlich zu langweilig. Ich finde die Beschreibung auch weder süß noch poetisch. Also kann ich das Buch von meiner Liste streichen.

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Das Buch erschien 2017 mit 307 Seiten, auch bei dtv.

Auch diese Leseprobe habe ich nicht zu Ende gelesen. Wenn der Erzähler den Leser anspricht, finde ich das meistens okay, manchmal aber auch einfach platt, wie mit „Aber ich will gar nicht so viel vorwegnehmen. Sie werden es noch erleben.“ Der Schreibstil ist für meinen Geschmack eher abgehackt, sehr viel Tell statt Show, es ließt sich nicht flüssig, sondern eher wie ein Bericht. Also nicht meins. Dann streiche das auch von meiner Liste.

 

 

Habt ihr eins der beiden Bücher schon gelesen oder andere Bücher der Autoren?


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