[Schreiben] Wie Panikattacken mein Autorenleben verändert haben

Meinen ersten Roman habe ich 2012 angefangen und beendet, geschrieben habe ich aber schon lange davor, nur nie etwas beendet. Wie der Titel schon verrät, wird es in diesem Blog Beitrag um meine persönlichen Erfahrungen mit Panikattacken und den Folgen gehen, die mit meinem Autorenleben zu tun haben. Trotzdem setze ich ausdrücklich eine Triggerwarnung für Panikattacken, Anxiety und Emetophobie.

Wie alles begann

2014 war ich längere Zeit am Stück krank, ohne das die Ärzte eine Ursache finden konnten. Ich habe also viele Monate damit verbracht, mich bei verschiedenen Hausärzten, Internisten, Psychologen („Das ist nur der Stress!“), Frauenärzten und der Frauenklinik untersuchen zu lassen, in meiner Heimatstadt, meiner Unistadt und empfohlenen Ärzten in der Umgebung. Das hat mich zermürbt, weil ich das Gefühl hatte, keine Kontrolle über mich und meinen Körper zu haben. Ich konnte nicht einfach Hustensaft nehmen und alles war gut. Bisher habe ich seit 2013 an fünf Nanowrimos teilgenommen und gewonnen. 2014 nicht, obwohl ich in dem Jahr dennoch meinen ersten Roman neu geschrieben habe.

Das ist jetzt fünf Jahre her und ich weiß, dass es nur ein unglückliches Zusammenspiel von zwei Krankheiten war, plus Stress und diese Hilflosigkeit, aber ich weiß, das damit alles angefangen hat. An meine erste Panikattacke erinnere ich mich nicht einmal mehr, vermutlich habe ich erst im Nachhinein begriffen, was los war. Es muss aber in dem Wohnheim gewesen sein, in dem ich während meines gesamten Bachelor Studiums wohnte und mich überhaupt nicht wohl fühlte. Dort wohnte ich in einem 8qm großen Zimmer, später mehr, mit 20 Mädchen auf einem Flur. Der Zustand war nicht mehr der Beste, mein Zimmerboden hatte ein großes Loch, der Duschboden war kaputt, der Putz splitterte von den Wänden. Jede Woche hörte ich den Lärm des Partykellers, fast jeden Morgen stank der Flur nach Bier und anderen Körperflüssigkeiten, in der Küche gab es Maden, dreckiges Geschirr und Essen wurde teilweise monatelang nicht entsorgt und oft hämmerten Leute an meine Zimmertür, als würde sie sie gleich durchbrechen wollen, damit ich raus kam zum feiern.

Meine schlimmste Panikattacke hatte ich in eben jenem Wohnheim in der Nacht vor einer mündlichen Prüfung 2016, acht Stunden lang. Panikattacken äußern sich bei mir mit Hitzewallungen, Kreislaufproblemen, Zitteranfällen, Übelkeit bis hin zu Erbrechen und dem allgemeinen Gefühl, das gerade irgendwie die Welt einstürzt. Nach 2014 hörten die Panikattacken nicht einfach auf, kamen und gingen jedes Jahr wieder und auch als ich Anfang 2018 drei Monate am Stück täglich mit Schmerzen wach lang, bis ein Arzt auf die Idee kam, das ich zwei Rückenwirbel ausgerenkt habe, waren die Panikattacken wieder da. Meine letzte Panikattacke hatte ich im Januar 2019 in einem Hotel, aber es ist besser geworden. Ich habe nicht nur gelernt, damit umzugehen, im Notfall meinen Körper und Geist zu beruhigen, sondern ich habe auch sehr viel für mein Autorenleben gelernt.

Folge 1: Es ist nicht immer alles logisch

2011 habe ich mich so richtig mit dem Handwerk des Schreibens auseinandergesetzt, habe täglich Foreneinträge und Artikel gewälzt, mir alles hilfreiche in Notizbüchern notiert und meine eigene Geschichte geplant mit dem Wissen „Die schreibe ich zu Ende!“ Alles hatte seinen Sinn, die Struktur war logisch, für Handlungen gab es ein Warum. Und dann kam 2014 und auf einmal gab es kein Warum mehr, nicht die eine Lösung und ich hatte gleichzeitig das Gefühl, meine Fantasy Trilogie passt so nicht. Ich habe alles neu geplant, neu geschrieben und doch habe ich gelernt, dass auch beim Schreiben nicht immer alles logisch ist. Panikattacken können kommen, wenn es mir vermeintlich gut geht, wenn ich mega Angst habe und nervös bin, wenn ich weiß, was hilft und es doch nicht hilft. Beim Schreiben zählt das Gefühl und wenn mein Gefühl mir sagt, dass etwas mit der Geschichte nicht stimmt, dann muss ich das nicht sofort logisch begründen und an einzelnen Charakteren, dem Weltenbau oder Plot festmachen können. Ich muss nur ansetzen und etwas verändern, was mich zum nächsten Punkt bringt.

Folge 2: Schreiben braucht Zeit

2014 dauerte das ganze Hin und Her insgesamt 10 Monate. Mal mehr, mal weniger intensiv. Noch länger verbrachte ich mit dem Grübeln, ob ich meine Fantasy Trilogie nach zwei Teilen komplett neu planen und schreiben soll. Dieses Jahr habe ich ein Buch beendet, das ich Anfang Januar 2018 angefangen hatte zu planen. 20 Monate Arbeit später, davon 6 Monate Schreibzeit und 142.755 Wörter (das entspricht 524 Normseiten) war das Buch fertig. Habe ich mich geärgert, weil das viel länger gedauert hat, als ich geplant habe? Habe ich mich geärgert, weil es allgemein eine super lange Zeit war, bis die erste Rohfassung fertig war? Aber sowas von! Natürlich. Trotzdem wusste ich, das zum Schreiben so viel mehr gehört als die Worte aufs Papier zu bringen. Die Recherche, die Planung, die Momente, in denen man einfach nur die Wand anstarrt und über den Plot grübelt, die Momente, in denen das Leben selbst einen so einnimmt, das man nicht zum schreiben kommt und doch inspiriert wird, das gehört alles zum schreiben dazu und das ist auch okay.

Folge 3: Aber Zeit ist kostbar

Das mag sich jetzt ambivalent anhören, aber deswegen setze ich diese Folge auch direkt hinter die zweite. Wenn jemand sagt „Wenn man etwas genug will, dann schafft man das auch. Du musst dir nur Zeit nehmen“, dann gehe ich an die Decke. Wirklich. Das ist die schnellste Möglichkeit, sich mit mir zu streiten. 2014 hatte ich im Sommersemester an sich viel Zeit, weil ich aufgrund eines Zweitfachwechsels nur Buchwissenschaft hatte, aber ich konnte die freie Zeit nicht nutzen. Manchmal ertappe ich mich bei dem Gefühl, meine freie Zeit ganz doll nutzen zu müssen, mache schier utopische To-Do Listen und bloß kein freier Tag, es gibt schließlich so viel zu tun. Ich denke es ist eine Mischung aus dem Gefühl, die verpasste Zeit nachzuholen (Wie oft bekomme ich schon zu hören „Du hast im Studium so viel freie Zeit! Nutze die, bevor das Arbeitsleben beginnt!“) und gleichzeitig den Druck, auszunutzen, wenn ich fit bin. Panikattacken klopfen selten an deine Tür, um dir vorher Bescheid zu sagen. Natürlich hatte ich in den letzten 10 Monaten nur eine Panikattacke und auch sonst war ich dieses Jahr gesundheitlich ziemlich fit, aber ich weiß eben, wie das Gegenteil ist und ich habe unbewusst Angst davor. Ich will die jetzige Zeit so viel wie möglich nutzen, weil ich nicht weiß, was kommt. Theoretisch bin ich geduldiger geworden, drehe nicht durch, wenn ein Buch (sehr) lange braucht, aber trotzdem lauert manchmal im Unterbewusstsein der Druck, meine Zeit zu nutzen. Ich musste 2016 mit extrem vielen Uni Aufgaben regelrecht lernen, Sonntags frei zu machen. Nur mal eben…stattdessen könnte ich jetzt…Nein. Um es positiv zu formulieren: Ich verbringe meine Zeit bewusster mit den Sachen oder Menschen, die mir gut tun und die ich mag.

Folge 4: Mir ist Freundschaft wichtiger geworden

Freundschaft war für mich schon immer ein wichtiges Thema, im Leben wie in meinen Büchern. Obwohl ich davor auch schon mit verschiedenen Sorten von Freunden zu tun hatte, lernte ich in den letzten fünf Jahren neue Entwicklungen kennen. Freunde, die den Kontakt einschlafen ließen und mich komisch fanden, Freunde, die überfordert waren und Freunde, die mir nachts ein Glas Wasser brachten oder mir im Wartezimmer Nachrichten schrieben. Mein Freundeskreis hat sich verändert, manche sind geblieben, manche nicht. Aber wenn ich mir meine Bücher anschaue, wobei ich die vor 2014 ja eh alle neu geschrieben habe, dann sehe ich, wie die Bedeutung von Freundschaft mehr in den Vordergrund gerückt ist. Ich achte mehr auf die zwischenmenschlichen Beziehungen der Charaktere, versuche verschiedene Arten von Freundschaft zu beschreiben und habe mich letztes Jahr dann an die Neuplanung und das Schreiben des ersten Bandes einer langen Reihe gemacht, über vier Freundinnen, die 70 Jahre befreundet sind. In diesem Buch will ich das Thema Gesundheit auch thematisieren, denn gute Freunde sind für mich die, die auch zu dir stehen, wenn es dir mal nicht so gut geht und du nicht auf jeder Party tanzt. Das muss keineswegs aktiv sein, weil nicht jeder damit umgehen kann, aber ich muss wissen, dass der Freund noch da ist.

Folge 5: Der Erholungsfaktor

Körperlich wie mental sind Panikattacken anstrengend. Am nächsten Tag bin ich meistens müde, ausgelaugt und erschöpft, als ob ich ein besonders hartes Fitnessprogramm gemacht hätte, obwohl ich selbst echt kaum Sport mache. (Und das ändern muss!) Auch mental ist es anstrengend, diesen Moment oder diese Stunden durchzustehen, den Körper und Kopf zu beruhigen, Atemübungen oder Meditation zu machen und sich wieder auf das wesentliche zu konzentrieren, danach nicht getriggert werden. Ich bin nicht ohne Ballast, ich brauche nach Triggern etwas Zeit. das kann je nachdem ein paar Minuten, eine Stunde oder ein ganzer Tag sein. Aber in dieser Zeit bin ich eben mit mir beschäftigt und nicht mit meinen Büchern, was meinem Autorenleben etwas Produktivität genommen hat.

Folge 6: Mein Minus-Konto

Matt Haig hat das wunderbar in seinem Buch How to stay alive erklärt, dass ich auch nur empfehlen kann, es ist wirklich großartig. Wenn ich eine Panikattacke oder einfach eine Situation mit viel Anxiety habe, dann kann ich mich immer an frühere Situationen erinnern: So schlimm ist es noch nicht. Die jetzige Situation muss erstmal an die letzte schlimmste ran kommen, bis dahin weiß ich, dass ich alles schaffen und überstehen kann. Wenn eine Panikattacke vier Stunden dauert ist das natürlich schlimm, aber weil ich weiß, dass ich auch acht Stunden geschafft habe, wird es erst ab der neunten Stunde schwieriger. Beim Schreiben äußert sich das dadurch, dass ich keine Angst vor Schreibblockaden habe. Ich weiß, dass ich durch alles irgendwie durchkomme und wenn ich eine schlimme Panikattacke überstanden habe, was soll mir eine Schreibblockade dann anhaben? Ich weiß ja, das es irgendwann besser wird, ich muss da dann „nur“ irgendwie durch.

Folge 7: Das Selbstvertrauen

Nach 2014 hat mein Selbstbewusstsein gelitten und ich musste es wieder zusammen setzen. Ich dachte irgendwie, ich bin schwach, ich bin komisch, etwas stimmt mit mir nicht, was dann natürlich die zehn Jahre Mobbing der Schulzeit getriggert hat. Damals war Mental Health ja auch noch nicht so ein Thema wie heute. Die Bücher von Matt Haig kannte ich noch nicht und die Ärzten sagten sowieso oft entweder „Das ist bestimmt psychisch bedingt“ oder fragten drei Mal, ob ich momentan Stress hätte, was ich verneinte. Die Ergebnisse hätte ich all diesen Ärzten dann am liebsten unter die Nase gerieben. Ja, etwas war nicht in Ordnung, ich habe mir das nicht eingebildet! Beim Schreiben muss ich mir eigentlich nach jedem schlechten Testleser Feedback das Selbstvertrauen wieder gerade rücken. Aber das Schreiben hat mir auch das Selbstvertrauen zurück gegeben, das damals so bröckelte. Ich konnte vielleicht körperlich nicht viel machen und Ärzte glaubten mir nicht oder waren ratlos, aber Schreiben, das konnte ich. Selbst 2014 habe ich ja ein Buch geschrieben und jetzt, fünf Jahre später sitze ich an genau jenem Buch, um es zu überarbeiten. Ich zerbreche mir den Kopf, weil ich nicht alles gut finde und noch nicht weiß, wie ich das umschreiben soll, aber 2020 oder spätestens 2021 wird es Zeit, das meine Bücher die Welt erblicken. Ich werde meine Fantasy Trilogie im Selfpublishing rausbringen, dann meinen Fantasy Einteiler und schließlich auch die lange Freundschaftsreihe, sobald ich die anderen paar Bände geschrieben habe.

Folge 8: Schreiben ist mein Glück

Die Zeit mir doch nur eins bewiesen: Schreiben ist mein Leben, mein ganzes Glück, mein Fläschchen Felix Felicis. Wenn es mir körperlich oder mental zu schlecht geht, um zu schreiben, dann ist das natürlich schlecht. Aber ich habe gemerkt, dass das Schreiben bleibt. Ich liebe es so sehr, mir Geschichten auszudenken, auf Pinterest zu stöbern, täglich inspiriert zu werden, zu schreiben, zu recherchieren und zu planen, das zu überarbeiten und auch Bücher anderer zu lesen und zu bewundern. Ich liebe es zu wissen, dass ich nicht nach der einen Leidenschaft suchen muss, die mich ausmacht, weil ich sie schon immer hatte, seit ich ein Grundschulkind war und eine Geschichte auf einem Flyer schreiben konnte. Mit Strichmännchen Zeichnung natürlich. Die  Krankheitsphase und jede Panikattacke danach hat mir gezeigt, dass ich alles schaffen kann und ich das Schreiben immer haben werde, egal wie es mir selbst geht.

Fazit:

Mir geht es gut, wirklich gut. Ich würde das nicht schreiben, wenn es nicht so wäre. Dieses Jahr hat mich echt getestet, als ich von NRW nach Bayern zur Uni pendeln musste, aber ich habe mich weiter entwickelt, bin stärker geworden, habe meinen Körper besser kennengelernt, Atemübungen, Yoga, Meditationen gefunden, die mir in schlechten Situationen helfen, habe tolle Freunde und mag mein Studium. Ich weiß, dass die Zukunft nicht sicher ist und ich jederzeit wieder eine Panikattacke haben könnte oder warum auch immer länger krank werde und mich das triggern könnte, aber damit kann ich leben. Ich bin glücklich und dankbar, gesund zu sein und das machen zu können, was ich so liebe: Schreiben.

 


15 Gedanken zu “[Schreiben] Wie Panikattacken mein Autorenleben verändert haben

  1. Liebe Yvonne, du weißt ja schon, wie schön ich deinen Beitrag fand. Wirklich berührend, danke, dass du deine persönliche Geschichte mit uns teilst. Ich freue mich auch sehr zu lesen, dass es dir mittlerweile besser geht, du bist eine so liebe Person und ich wünsche dir nur das Beste & das es mit dem Veröffentlichen deiner Romane so klappt, wie du es dir vorstellst! Alles Liebe
    Nadine

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    1. Liebe Nadine 🙂

      Vielen, vielen Dank für deinen lieben Kommentar, auch beim vorab lesen. Ich bin wirklich berührt über das ganze Feedback.
      Ohhh Dankeschön!! das sind so Sätze, die ich mir gerne ausdrucken und an die Wand tackern würde. Vielen, vielen Dank. Ich will das Projekt Selfpublishing auch echt endlich angehen und bin riesig gespannt, wie alles wird und überhaupt 😀

      Ganz liebe Grüße
      Yvonne 🙂

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  2. Liebe Yvonne, was für ein toller Beitrag! Danke für diese Offenheit. Ich hatte in meinen 20ern ebenfalls mit Panikattaken zu kämpfen, damals gab es den Begriff noch nicht wirklich. Ich wünschte es hätte da schon so eine Offenheit gegeben, dann wäre sicher einiges einfacher gewesen. Ausserdem bin ich jetzt schon sehr gespannt, auf den „Freundschaftsroman“ von Dir :).
    Liebe Grüsse und einen schönen Sonntag Isabel

    Gefällt 1 Person

    1. Liebe Isabel,

      vielen Dank für das Lob! Oh nein, das tut mir sehr leid. 😦 Besonders wenn es noch nicht diese Informationen und Austausch gab, wie es heutzutage schon besser geworden ist. 🙂
      Dankeschön!! Ich bin auch schon sehr gespannt auf das Projekt 😀 Es wird wohl 6-8 Bände haben, weil die Freundinnen von 16/17 bis 70-77 Jahren begleitet werden sollen.
      Ganz liebe Grüße und einen schönen Mittwoch wünsche ich dir auch 🙂

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  3. Guten Morgen Yvonne,

    danke, dass du deinen Leser*innen gegenüber so offen bist. Ich wünsche dir alles Gute für die Zukunft und dass du, solltest du nochmal eine Attacke haben, gut damit umgehen kannst. ❤
    Es freut mich übrigens zu lesen, wie dich das Schreiben beflügelt. Das macht in meinen Augen wahre Autor*innen aus.

    Liebe Grüße
    René

    Gefällt 1 Person

    1. Auch wieder Guten Morgen 😀

      Dankeschön! Ich wollte den Beitrag gefühlt schon ewig schreiben und bin echt froh, mich jetzt endlich getraut zu haben. Vielen, vielen Dank für die guten Wünsche, das hoffe ich auch! 🙂
      Oh, das klingt ja wunderschön! Dahingehend kann ich froh sein, dass das Leben bzw. mein Körper und damit das Schreiben so getestet hat.

      Liebe Grüße
      Yvonne 🙂

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  4. Liebe Yvonne,

    ich kann mich den Worten der anderen Kommentare nur anschließen – ein unglaublich toller und berührender Beitrag! Ich finde es schön, wie offen du über deine Panikattacken sprichst, da ich jetzt das Gefühl habe, es ein bisschen besser zu verstehen.
    Es ist außerdem bewundernswert, wie viel du schon geschrieben und wie viele Bücher du bereits beendet hast. Mach weiter so! Ich bin auf deine Veröffentlichungen schon mehr als gespannt 🙂

    Liebe Grüße
    Marie

    Gefällt 1 Person

    1. Liebe Marie,

      vielen lieben Dank für deinen tollen Kommentar! Das bedeutet mir echt viel, weil eben so viele Leute es nicht verstehen, unzählige Male habe ich „stell dich nicht so an“ und „das bildest du dir nur ein“ gehört und viele Menschen nehmen das nicht ernst, wie bei vielen psychischen Problemen. Aber es wird ja besser 🙂
      Ja, manchmal sitze ich da echt und denke mir „Hast du jetzt echt schon 8 Bücher geschrieben?“ 😀 Drei davon habe ich komplett neu geschrieben, also sind es eigentlich „nur“ 5 Bücher zum veröffentlichen, aber ein fertiges Manuskript ist ein fertiges Manuskript und ich bin total gespannt darauf, die alle zu überarbeiten! 😀 Vielen lieben Dank!

      Liebe Grüße
      Yvonne

      Gefällt 1 Person

  5. Liebe Yvonne,

    vielen Dank für deinen offenen und ehrlichen Beitrag. Dein Weg, hin zur Selbstakzeptanz, scheint zum Teil schwer gewesen zu sein. Umso schöner ist es zu lesen, dass du mittlerweile wieder glücklich bist und einen Weg gefunden hast, dieses Glück festzuhalten.
    Ich wünsch dir alles Gute für die Zukunft! 🙂

    Liebe Grüße
    Isabel

    Gefällt 1 Person

  6. Liebe Yvonne,

    ein ganz starker, persönlicher und emotional greifbarer Beitrag! Danke dafür.
    Die Punkte, die du angesprochen hast, haben mich oft nicken lassen und das obwohl ich mit Panikattacken und auch dem Schreiben keine Erfahrungen habe. Denn es hat viel damit zu tun, sich mit sich selbst auseinanderzusetzen, mit sich ins Reine zu kommen und du machst vor allem Mut, das auch zu tun.

    Liebe Grüße
    Tina

    Gefällt 1 Person

    1. Liebe Tina,
      Vielen, vielen lieben Dank für deine netten Worte. Das berührt mich wirklich sehr, weil es manchmal schwer ist, diese Gefühle Außenstehenden verständlich zu erklären.
      Da hast du recht und ich bin so froh, dass ich mich so entwickelt habe und so viel gelernt habe.
      Ganz liebe Grüße
      Yvonne 🙂

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