[Cover Trend] Was ich aktuell an New Adult Covern und Titeln nicht mag

Ich lese am liebsten Jugendbücher. Aber gerade momentan mit 25 Jahren, greife ich auch mal zu einem New Adult Buch. Dabei ist oft das Problem, das ich gar nicht erst zum Buch komme! Ja, oft lehne ich das Buch schon vorher ab, scheitere an Cover, Titel und Klappentext oder nehme das Buch in der Masse nicht richtig wahr. Weil mir das in letzter Zeit öfters aufgefallen ist und ich das schade finde, weil mir dadurch eben tolle Geschichten entgehen, habe ich nachgedacht und drei Gründe gefunden, warum ich bei vielen New Adult Büchern schon vor dem Inhalt aufgebe. Dabei lasse ich die Kategorie „Rockstar Romance“ mit den immerzu gleichen bärtigen, muskelgepackten, dunkelhaarigen Männern auf dem Cover aus, die Geschichten interessieren mich nicht.

Problem 1: Farblicher Einheitsbrei und Inhaltsleere Cover

Fällt euch bei den obigen Beispielen etwas auf? Die Bücher sehen irgendwie so gleich aus, oder? Und wie sieht es mit diesen Büchern aus?

Am ersten Beispiel wird mein Problem sicherlich am deutlichsten, denn wenn ich in die Buchhandlung gehe, dann erwische ich mich manchmal bei dem Gedanken: „Kenn ich das Buch schon? Worum geht es da nochmal? War das xy? Oder doch nicht?“ Für mich sind viele Neuerscheinungen dieses Jahr ein Einheitsbrei aus einfarbigen Covern, verwischten Übergängen, grafischen (goldenen) Verzierungen. Was bei diesen Büchern fehlt? Grün. Dunkelrot. Smaragdblau. Senfgelb. Ockerbraun. Sind andere Farben als Zuckerwattenpastell nicht kitschig genug, nicht weiblich genug (Achtung #rotblaufalle)? Versteht mich nicht falsch, ich liebe rosa, pink, lila, weiß, Gold, grau, wirklich! Aber ich habe das Gefühl, alle sehen (zu) ähnlich aus.

Mein Problem bei dieser Art von Covern ist der, dass mir nicht nur das Individuelle fehlt, sondern auch der Inhalt. Worum geht es in dem Buch? Könntet ihr bei einem der obigen Beispiele nur vom Cover und Titel her sagen, worum es geht? Klar, es sieht nach New Adult aus, super. Aber warum sollte ich z.B. Falling Fast lesen und nicht fünf andere Bücher des Genres? Da gibt es doch auch eine Liebesgeschichte. Für mich stechen die Bücher nicht heraus und es ist immer schade, wenn ich Online Ressourcen brauche, um mir zu sagen, warum ein Buch toll ist. Viele New Adult Bücher fange ich nur an, weil Blogger/Bookstagramer vom Inhalt schwärmen oder der Autor/die Autorin etwas über das Buch erzählt. Das Marketing übernimmt diese Aufgabe nämlich nicht. Bei Jugendbüchern oder auch Fantasy sehe ich immer mehr vom Inhalt, etwas vom Setting, von den Charakteren, von der Botschaft, irgendwas. Bei pastellfarbener Zuckerwatte habe ich genau nichts.

Problem 2: Englische Titel

Ähnlich verhält es sich mit vielen Titeln. Mein letztes New Adult Bücher, dass ich wirklich gerne mochte, war New Beginnings. Hübsches Cover, aber genauso blutleer wie die anderen. Dabei bietet das Buch so viel, dass man auf dem Cover hätte abbilden können! Eine Kleinstadt in Kanada als Setting. Ein gebrochener Ski Held als Love Interest. Eine Au Pair aus der Großstadt als Protagonistin. Ein renovierungsbedürftiges Bed & Breakfast als Thema. Das Buch gibt so viel mehr her als ein rosa Hintergrund mit goldenen Rahmen! New Beginnings sagt mir nichts. Natürlich muss es Englisch sein. Aber „Neuanfang“ in deutsch ist für ein Buch halt so ein lahmer Titel, dass ich mir den beim Stöbern im Buchhandel nicht merken, geschweige denn das Buch aus dem Regal ziehen würde. Worum geht es in dem Buch? „Um einen Neuanfang?“ Das ist so eine schwammige Phrase, da komme ich gar nicht erst zum Klappentext. (Der im Übrigen bei dem Buch auch kein Highlight ist und den Inhalt nicht ganz widerspiegelt, weil der Typ meiner Meinung nach kein Bad Boy ist). Titel und Cover sollen mich neugierig machen, mich dazu bewegen, Klappentext und Leseprobe zu lesen, das Buch zu kaufen und zu lieben!

Falling Fast, 180 Seconds, Someone New, Perfectly Broken, All in, Cherish Love, Wild Hearts, Counting Stars, Rebel Soul, Burning Bridges: Englische Zweiwort-Titel, die mich wahnsinnig machen, weil sie mir einfach absolut nichts über das Buch verraten. Jede Liebesgeschichte ist anders, jedes Buch und jeder Autor oder Autorin. Aber mit solchen Titeln verkommen die Bücher zu einem englischen Einheitsbrei, der mich gar nicht erst zum Klappentext führt. Das bringt mich auch schon zu meinem nächsten Punkt, der da überall etwas mit reinspielt: Vorurteile.

Kampf gegen Vorurteile

Wenn ich ein New Adult Buch lese, gibt es meistens zwei Reaktionen. 1) „Das fand ich auch so toll!“ 2) „Ja, ein leichtes Buch muss ja auch mal sein.“ Meist gepaart mit einem eher abschätzigen Blick oder ich selbst, die schon vorher in den Verteidigungsmodus springt: „Ich lese gerade New Beginnings, ich hab momentan so ein Stress mit der Uni und…“ Stopp! New Adult Bücher sind nicht weniger wert als andere Bücher. Sie können ernste Themen behandeln, das beste Beispiel ist meine aktuelle Lektüre Falling Fast. Und es sind tolle Bücher! Ja, es gibt oft Bad Boys, toxische Beziehungen,  und außergewöhnlich viele Muskeln, was mich super nervt und weswegen das Genre nie mein Lieblingsgenre wird, aber diese inhaltsleeren Cover und englischen Zweiworttitel helfen nicht.

Die Vorurteile waren früher stärker, ich habe eigentlich nie New Adult gelesen. Heute bin ich offener. Aber wenn ich das xte Buch mit den immer gleichen Farben, Formen und Titeln sehe, dann kommt der Gedanke wieder wie eine alte schlechte Angewohnheit, die man doch eigentlich abgelegt hat. Ich denke an oberflächliche Charaktere, Liebesgeschichten und leichten Schreibstil. Dann ärgere ich mich über mich selbst, nur um bei der nächsten Vorschau wieder in der Flut von Neuerscheinungen bei Büchern hängen zu bleiben, die mir schon bei Titel und Cover zeigen, worum es eigentlich geht.

Fazit: Ich wünsche mir mehr Variation

Hinter diesem Cover Trend, der dieses Jahr so beliebt scheint (oder schon seit Save Me von Mona Kasten?), verbergen sich viele tolle Geschichten, da bin ich mir sicher. Ich fände es nur schöner, wenn die Gestaltung etwas vielfältiger, etwas individueller wäre. Die Redwood Love Reihe hat natürlich auch einen englischen Zweiworttitel (und Redwood Love sagt jetzt auch echt nichts über den Inhalt aus), aber dafür fand ich die Cover großartig! Ja, die Bücher habe ich noch nicht probiert, aber die Cover haben mir gezeigt, was mich erwartet, haben mir durch die braunen Farben, die Holzoptik, die herbstlichen Bilder mit Hund und der Skizze schon so ein Bild vom Setting vermittelt, direkt ein Gefühl und eine Atmosphäre hervorgerufen, da greife ich gerne zum Buch. Davon hätte ich gerne mehr. Ich will wissen, was mich auf den nächsten 400 Seiten erwartet und nicht erst online nach Informationen suchen, was dieses Buch von anderen Liebesgeschichten unterscheidet oder worum es außerdem geht.

 


33 Gedanken zu “[Cover Trend] Was ich aktuell an New Adult Covern und Titeln nicht mag

  1. Yeah auf den Beitrag habe ich gewartet! Wunderbar geschrieben, musste beim Lesen auch parallel lachen und Nicken. Ich kann dir bei allem einfach nur so zu stimmen! Ich finde diese englischen Titel bei deutschen Büchern so furchtbar, wäre ich bei Mona Kasten nicht neugierig gewesen, hätte ich auch nie zu Save me gegriffen. Man kann ja zu „Den Mund voll ungesagter Dinge“ und zu Anne Freytag denken was man will, aber der Titel hat mich gecatcht, ich hatte direkt eine Assoziation und bin im Buchladen mehrmals daran vorbei gelaufen, und habe es mir schließlich aus Neugierde gekauft. Bei den anderen? Nop. Wenn ich mir vielleicht doch noch den Klappentext durchlese, will ich nur noch flüchten, die klingen einfach alle ebenso wie die Titel so gleich und austauchbar! Wieso sind die alle so extrem erfolgreich?
    Und ja das mit der Rechtfertigung kenne ich auch, und ist auch schade, merke auch wie mir das selbst beim Schreiben passiert.
    Gefühlt lese ich auch mehr Jugendbücher statt Young Adult oder wo werde da die Grenzen gezogen, zu was gehört Love, Simon & Leah on the Offbeat? Mit Genres habe ich es allgemein nicht so. Ich finde es nur echt schade, dass die Cover das Klischee noch verstärken, rosa goldfarbende Farbe? Ganz klar ein richtiges Mädchen/Frauenbuch mit leerem Inhalt. Wie kann sich selbst eigentlich so abwerten und eine Klischee Ecke packen? Vor allem wenn man weiß wie schlecht der gesellschaftliche Stellenwert von den Büchern ist? Und vor allem kann man doch gerade auch in Jugendromanen, in Young Adult Büchern wichtige Themen packen? Aber nein Inhalt, Farbe und Klappentext suggerieren die immer gleiche toxische Liebesgeschichte, weshalb es schon lange her ist, dass ich eins gelesen habe.
    Danke für diesen schönen Beitrag 🙂

    Gefällt 1 Person

    1. Hey Nadine! 🙂
      Dankeschön, das freut mich echt total! Bin bei solchen Beiträgen ja immer ein bisschen skeptisch, weil es so negativ klingt und überhaupt, aber was raus muss, muss raus und es hat ja auch eine positive Bitte, weil so viele Bücher mehr verdienen als dieser Einheitsbrei. Ja, diese englischen Titel… puh. Ich liebe englisch, aber auch sowas wie Save Me, Save Us etc. ist so meh. Das höre ich nicht und denke „Boah klingt das nach einer interessanten Liebesgeschichte, kann ich das sofort lesen?!“ Ne, das ist so eine Schulterzucken Reaktion bei mir.
      Da gebe ich dir recht. Finde den Titel eher sperrig und nicht „schön“ in dem Sinne, aber er transportiert wesentlich mehr Anreiz, nach dem Buch zu greifen und das Buch steht auch auf meiner Leseliste. Ein absolut genialer und wunderschöner Titel für ein englisches Liebesbuch ist für mich „Hope and other Punchlines.“ Hope heißt die Prota im Buch, hat aber gleichzeitig die Doppeldeutigkeit wortwörtlich als Hoffnung und in der Kombination finde ich die Wörter total spannend. Punchlines bezieht sich da auf Witze usw. weil das Thema des Buches 9/11 ist. Vier englische Wörter können für mich in der richtigen Kombination auch super wirken.
      Die Zielgruppe bei New Adult mag wie ich bei „meinen“ Hallmark Filmen diese Beschreibungen. Da braucht es glaube ich nicht mehr. Mir ist es auch realtiv wurscht, ob ein Hallmark Film in Colorado oder dem Dorf daneben spielt, ich weiß, dass ich eine tolle Geschichte bekomme und ich weiß, was ich immer bekomme. Die Titel von Hallmark Filmen könnte ich ja auch nicht auseinander halten, aber das ist überhaupt nicht schlimm 😀
      Wirklich, das ist so schade! Erst letztens habe ich ein New Adult Buch gesehen (Titel ist mich natürlich grad entfallen, irgendwas mit berühren und so halt…siehst du? Nicht einprägsam). Cover auf Reihe angesetzt, orange/glitzer…und dann lese ich den Klappentext und denke mir so „Hö? Das klingt doch total interessant!“ Und auch das Vorwort, da spielt die Geschichte doch tatsächlich in New York! Während des Kommentars überlege ich gerade, ob ich die Bücher nicht verwechsel…New Adult Buch mit generischem Cover/Titel..ich schaue es noch mal nach, versprochen! Bestimmt verwechsle ich das grad. Oh nein, warte, jetzt hab ichs! Sorry für diese wirren Live Gedanken hier 😀 Das Buch heißt Light in us, so. Licht bei Thema Blind sein, schön platt. Aber wirklich, das Konzept klingt gut mit dem Mädchen als Tänzerin in New York, der Typ ist blind und das als Liebesgeschichte in New York?! Wäre ich nur vom Konzept her auf das Buch aufmerksam geworden, hätte ich es sofort gekauft. Dafür müsste es mal so Blind Dates Bücher geben, wo man was kauft, nur nach dem Inhalt. (das setzt einen guten Klappentext natürlich voraus). Ich werde von dem Buch mal die Leseprobe lesen und berichten, aber ich wurde mal wieder mit meinen eigenen Klischee Vorstellungen (Light in us is pink und das Design sagt halt nichts über das Buch aus, das ist wie bei anderen auch halt nur Deko) und dem für nicht ansprechenden Design (super schön! Erinnert mich aber eher an eine Torte als an irgendeinen inhaltlichen Anreiz) verleiten lassen.
      Jetzt höre ich auch lieber auf, weil das so ein komischer ramble Kommentar ist und das tut mir auch echt leid. Ich schreibe dir dann mal nach der Leseprobe 🙂
      Liebe Grüße und schönen Sonntag noch
      Yvonne 🙂

      Gefällt 1 Person

  2. Liebe Yvonne,

    ich kann deine Emotionen ziemlich gut nach empfinden. Als ich die HerbstVorschauen durchblätterte, hatte ich mehr als einmal das Gefühl, dass ich das Cover doch irgendwoher kenne – ziemlich problematisch, wenn gute Bücher so in der breiten Masse verschwinden.
    Dabei finde ich viele Cover – wenn man sie einzeln betrachtet wirklich schön -, aber in der großen Masse gehen sie einfach unter. Meide mittlerweile deshalb auch die NA-Tische in Buchhandlungen.

    Liebe Grüße
    Isa

    Gefällt 1 Person

    1. Hey Isa,
      danke für deinen Kommentar! 🙂
      Oh ja, das Gefühl kommt mir bekannt vor. Genauso wenn ich meine Leseliste angucke oder durch Instagram scrolle: „Worum ging es in dem Buch nochmal? Um x..Nein, das war das andere Buch….“ Weil ich vom Cover oder Titel her halt nichts mit dem spezifischen Inhalt verknüpfe und mich deswegen schlechter daran erinnern kann.
      Schön finde ich die meisten auch 🙂
      Viele liebe Grüße
      Yvonne 🙂

      Liken

  3. Ich verstehe deine Kritik total. Ich finde die meisten der Cover zwar super schön, aber sie sind tatsächlich zu ähnlich. Bevor ich bemerkt habe, dass „Perfectly Broken“ und „New Beginnings“ nicht das gleiche Buch sind, musste ich sie sicherlicher zwanzig mal auf verschiedenen Blogs sehen und ich habe trotzdem keine Ahnung, worum es in einem davon überhaupt geht. Zwar sind die Bücher inhaltlich auch oft sehr ähnlich, aber man sollte trotzdem in jedem Buch ein paar signifikante Elemente finden, die auf dem Cover dargestellt werden können – oder die der Titel beinhalten könnte. Auch die sind oft so ähnlich, dass ich mich oft frage, ob die Bücher zu einer Reihe gehören (wo die Ähnlichkeit ja dann beabsichtigt wäre), aber meist tun sie das nicht und wenn die Bücher schon auf den ersten Blick so auswechselbar aussehen, überzeugt mich das nicht unbedingt davon, sie zu lesen.
    Liebe Grüße!

    Gefällt 1 Person

    1. Hey! 🙂
      Erst recht weil ich New Promises so geliebt habe, macht mich das irgendwie traurig. Was ist der Sinn von Markenbranding (im Sinne von: Das ist ein NA Buch), wenn das individuelle Buch in dieser einheitlichen Masse untergeht?
      Das finde ich auch, dabei braucht es ja nicht mal viel! Bei New Beginnings ein Berg Icon oder auch nur ein deutscher Titel, der mehr über den Inhalt verrät und das Interesse weckt.
      So geht es mir auch 🙂
      Ganz liebe Grüße
      Yvonne

      Gefällt 1 Person

  4. Liebe Yvonne,

    Es ist so krass die Cover alle nebeneinander zu sehen. Ich dachte schon ich werde alt und verwirrt. In letzter Zeit passiert mir ständig, dass ich meine Mitbloggerin Kathi frage, das hast du doch auch schon gelesen, wenn ich ein Buch sehe.
    Geduldig erklärt sie mir dann, dass es ein anderes Buch ist …
    Sie sehen hübsch aus mit den Farbverläufen …
    Mich sprechen persönlich eher Cover an, die mir andeuten, was mich erwartet, mich neugierig machen, verzaubern. Na gut, ich lese eher Fantasy, als New Adult Liebesromane.

    Liebe Grüße
    Stephanie

    Gefällt 1 Person

    1. Hey Stephanie 🙂
      haha, zum Glück nicht. Aber ja, so nebeneinander im Vergleich ist die Ähnlichkeit noch mal deutlicher.
      Die Situation kann ich mir so richtig bildhaft vorstellen, das könnte mir auch passieren 😀
      Das mag ich eben auch mehr und ich finde Bücher und Autoren verdienen das auch mehr. Ein inhaltlicher Vorgeschmack anstatt schöner Deko. Das muss sich ja auch nicht ausschließen.
      Liebe Grüße
      Yvonne 🙂

      Liken

  5. 🤣🤣🤣 deinem Beitrag ist nichts hinzuzufügen. Ich könnte ehrlicherweise das eine Cover nicht vom nächsten unterscheiden und die ganze Covergestaltung sorgt dafür, dass ich mich in diese Ecke des Buchladens gar nicht erst bewege. Obwohl ich vermutlich nicht die primäre Zielgruppe bin… Man könnte nun damit anfangen, dass in vielen gesellschaftlichen Bereichen durch die Wahl bestimmter „Mädchen“- oder „Jungs“-Farben gezielt Sexismus befördert wird, aber das ist ein Thema für einen anderen Tag.

    Jedenfalls: Du hast den Nagel auf den Kopf getroffen! 🙂

    Liebe Grüße,
    Nico

    Gefällt 1 Person

    1. Hey Nico,
      Vielen Dank für deinen Kommentar! 😀 das freut mich riesig. Ich hab das eben auch bei der Cover Suche für den Beitrag gemerkt. „Hab ich das Buch schon oder noch nicht?“ Musste echt nachgucken.
      Da hast du absolut recht, die Sexismus Fälle schreit da auch ganz laut „Hier“.
      Dankeschön!!
      Ganz liebe Grüße
      Yvonne 🙂

      Liken

  6. Hi 🙂
    Ich finde deine Meinung toll, trotzdem muss ich hier eines meiner Lieblingsbücher verteidigen 😀 „Follow me back“ ist weder young/new nocht sonst ein adult Roman. Ich würde ihn als Jugendthriller einstufen, aber der Lyx Verlag hat es einfach nur falsch gemacht. Das Cover führt den Leser in die Irre, es passt null dazu und wie du schon sagst, verliert sich das Buch unter den anderen, die alle gleich aussehen. Das englische Cover ist tausendmal besser und ich weiß nicht, wieso sie im deutschen sowas draus machen.
    Ich kann „Follow me back“ aber sehr empfehlen, es ist keine typische Liebesgeschichte, wie schon gesagt, es ist eher ein Jugendthriller und der zweite Band ist genauso grandios.

    Liebe Grüße,
    Jessi

    Gefällt 2 Personen

    1. Hey Jessi,
      Danke schön! Siehst du, ich brauche Blogger wie dich 😀 Das Cover passt ins Schema der anderen New Adult Bücher und steht da such in der Buchhandlung, aber das Original klingt ja wie ein völlig anderes Buch! Nicht nur vom Cover auch, auch vom Klappentext! Hallo, Mord?! Ich habe echt geschockt auf den Bildschirm geguckt, weil ich echt dachte, was soll das denn? Das klingt viel besser und vor allem so anders als beim Klappentext, den Lyx da gemacht hat. Warum kauft Lyx ein Buch Ein, das eigentlich nicht so ins Programm passt und presst das in die Lyx NA Schublade? Das fand ich auch schon so krass bei dem Scandal Buch, das beim Lyx Verlag einfach aussah (und klang) wie Gossip Girl. Dabei wurde das winzige Detail vergessen, dass das Buch Ein historisches New York Setting hat im ich glaub 19. Jahrhundert. Ich würde mich richtig ärgern, wenn ein gutes Buch in der deutschen Übersetzung falsch dargestellt wird. Also, so schade es auch ist, dass man andere Leute online braucht, die einem sagen, dass das Buch völlig anders ist als der Verlag es verkauft, so gut ist das auch. Denn jetzt landet das Buch auf meiner Leseliste. Vielen lieben Dank für deinen Kommentar 🙂

      Liken

      1. Ich muss das Buch einfach verteidigen, denn ist wirklich super spannend! Wieso es als NA/YA verkauft wird versteh ich auch nicht, ich hab mich da richtig geärgert. Scandal war auch sowas, es wurde als Gossip Girl Buch beworben, aber ich hab nur die Leseprobe gelesen und da wurde schon klar, dass es ganz anders ist. Bei den beiden Büchern gehen die Leser mit völlig falschen Erwartungen ans Buch, werden enttäuscht und dann kommen schlechte Rezis, obwohl die Bücher bei der richtigen Vermarktung die richtige Zielgruppe erreichen würden und damit sich auch besser verkaufen würden und positiv Rezis an Land ziehen.
        Auf jeden Fall kann ich follow me back nur empfehlen, vielleicht sigar auf englisch (da find ich die Cover so toll 😍 ) und ich konnte es vor Spannung nicht aus der Hand legen. Ich hoffe mal, dass es dir dann auch gefällt 😊

        Gefällt 1 Person

      2. Das kenne ich, so geht es mir auch oft! 😀
        Ja, ich hatte mich so auf Scandal gefreut und nach der Leseprobe war klar, dass der Schreibstil nicht so meins ist. Genau, bei Amazon sind so viele schlechte Rezis für Scandal, weil Leute das Buch gekauft haben, ohne reinzulesen und dann geschockt sind von dem historischen Setting und sich (zu recht) verarscht fühlen. Das ist doch keine gute Situation. Ganz genau. Verstehe es echt nicht. Ist doch nicht so schwer zu sagen, X ist ein historischer Roman, X ist ein Jugendthriller, dann werden auch keine Erwartungen enttäuscht und es gibt bessere Rezis. Stimme dir da echt zu!
        Das klingt super! Ich denke ich werde beides mal anlesen und schauen, ob mir deutsch oder englisch besser gefällt und natürlich das Buch an sich. Ich bin auf alle Fälle gespannt, vielen Dank, das hoffe ich auch 🙂

        Liken

  7. Liebe Yvonne,
    die rosa, pastelligen Cover mit Gold finde ich gar nicht so schlimm. Sie gefallen mir besser als die Cover aus der Anfangszeit von New Adult mit halbnackten Kerlen oder Nahaufnahmen von knutschenden Pärchen. Eigentlich kann ich sie trotz der Ähnlichkeit gut auseinander halten. Aber ja, sie sind alle gleich, eine Masse und immer neu gemischt.
    Bei den Titeln stört es mich schon mehr. Immer englisch, immer so nichtssagend, aber irgendwie reißerisch (save me). Das nervt total. Ja, vieles klingt auf Englisch einfach 100 Mal besser, aber Deutsch ist auch eine schöne Sprache, mit der man spielen könnte.
    Aber durch den Wiedererkennungswert zeigt das Marketing gleich, dass es wieder ein New Adult Roman ist. Ob er aus der mittlerweile großen Masse heraussticht und gelesen wird…. naja
    Liebe Grüße, Tine

    Gefällt 1 Person

    1. Liebe Tine 🙂
      Wie cool, dass das hier in den Kommentaren mehrfach auftaucht! Wir sind uns irgendwie alle einig, das dieser Trend viel besser ist als der halbnackte Kerle Trend 😀
      Save Me könnte ja auch ein Thriller sein. Aus Mördersicht vor sich selbst oder aus Sicht des Opfers und natürlich als Liebesgeschichte auch sehr dramatisch und für mich auch schon wieder kritisch, weil das impliziert, dass man jemand anderen braucht, der einen rettet. Wenn man das wörtlich nehmen würde. Dabei kann habe nichts zum Inhalt sagen, weil mich Hope again etwas abgeschreckt hat. Irgendwann gebe ich Save Me aber mal eine Chance 🙂
      Da hast du absolut recht.
      Liebe Grüße
      Yvonne

      Liken

  8. Liebe Yvonne,

    deinen Beitrag finde ich toll. Du hast gut begründet, argumentiert, andere Ansätze geliefert. Ich verstehe deinen Frust Dank deines Beitrags ziemlich gut und hoffe, dass einige Verlage darauf aufmerksam werden und vielleicht ein bisschen mehr Inhaltsbezogen designen.

    Ich muss aber auch dazu sagen, dass ich diese aktuellen Trends mag. Die Bücher sehen zwar nichtssagenden aus, aber ich kann mit Farben meist mehr anfangen, als mit Gesichtern oder Landschaften. Und ich bin SO froh, dass es keine halbnackten Kerle oder Kussszenen mehr auf den Covern gibt, da konnte man das Buch ja nichtmal mit raus nehmen, ohne sich zu schämen. (Kennst du die J.Lynn Romane von Piper, wo man immer ganz nah an das Gesicht rangegangen ist? Brrrr.)
    Ich nenne diesen neuen Trend scherzhaft „Pinterest“-Cover, weil sie so perfekt und verträumt aussehen. Die meisten NA Bücher die ich lese, spielen am College und diese Zeit ist ein Neuanfang, aufregend und für mich war das ein Moment, wo ich meine Pinterest-Träume Wirklichkeit werden lassen kann. Ob es nun um eine schöne Einrichtung geht oder doch um die Bucketlist, für die man plötzlich mehr Zeit und Freiheiten hat. Und das geht eben vielen jungen Menschen zu dem Zeitpunkt so, man bekommt es ja auch durch Serien und YouTube vermittelt. Die pastellfarbenen Cover passen eben gut in die Vorstellung, die man von dieser Zeit hat, so problematisch und fehlerhaft diese auch sein mag.

    Ich sehe aber dank dir die Probleme, die bei den aktuellen Covertrends auftreten, die #rotblaufalle ist mir noch gar nicht in den Sinn gekommen. Dabei rangieren Dark Romance Bücher dafür wieder sehr in den dunklen, gedeckten Farben und man assoziiert damit gleich eine ganz andere Art von Handlung. Ich finde, das ist ein spannendes Konzept, wo Farben und Muster gleich ein Bild von der Handlung kreieren, da wäre ein Gespräch mit jemandem aus der Branche wirklich spannend.

    Jedenfalls bin ich gespannt, wo diese Trends noch hin führen. Danke für diesen tollen Beitrag!

    Alles Liebe
    Friederike.

    Gefällt 1 Person

    1. Liebe Friederike,
      danke für deinen Kommentar und das Lob! 🙂
      Da kann ich dir nur absolut zustimmen. Verglichen mit „heißen“ Kussszenen und halbnackten Kernen ist dieser Trend wirklich tausendmal besser, wenigstens sieht es schön aus.
      Habe J. Lynn gleich mal gegoogelt. Uff, auch nicht meins.
      Oh pinterest Cover trifft es aber perfekt! 😀
      Nach diesem Ansatz habe ich das mit den Farben ehrlich gesagt noch nie gesehen. Danke für den Input, darüber kann man schön nachdenken! Für mich passen diese hellen, meist pastelligen Farben auf alle Fälle zum Schreibstil, weil der meist leicht locker ist, wie ein Windhauch im Frühling. Bei Thriller Covern hat man das ja auch, das viele Cover so gleich aussehen mit dunklen Farben, nur gibt’s da wenigstens ein paar Motive, die immer wieder wiederholt werden. Bei NA Büchern sind das eher Grafikelemente, die sich ähneln, weil viele keine Motive in dem Sinne haben, mehr so goldene Elemente oder nur farbiger Rauch wie Someone New.
      Die #rotblaufalle fördert für mich die Klischees, die es bei NA Büchern gibt von wegen „das lesen nur Mädchen/Frauen.“ Was auch schade ist.
      Bei Dark Romance kenne ich mich nicht so aus, das lese ich absolut gar nicht, aber passend zum Genre und Inhalt, sind die Cover da wirklich mit dunkleren Farben gestaltet. Das fände ich auch spannend! In Richtung Farbpsychologie auch sehr interessant 🙂
      Darauf bin ich auch sehr gespannt oder was dann so die neue Trendwelle sein wird.
      Ganz liebe Grüße
      Yvonne

      Gefällt 1 Person

  9. Huhu, ich persönlich finde die Cover sehr ästhetisch, aber dennoch oder gerade deswegen stimme dir zu. Ich habe nicht vor, so ein Buch zu lesen, weil eines dem anderen gleicht. Vielleicht ist auch das der Grund, warum ich kaum bis selten NA lese 🤔

    Liebe Grüße, Tinka

    Gefällt 1 Person

    1. Schön finde ich die Cover auch 😀 zumindest einige davon. Nur halt mehr als Deko als als Vorgeschmack auf den Inhalt. Genau das finde ich schwierig und das ist bestimmt auch einer der Gründe, warum ich die Bücher im Buchhandel so selten in die Hand nehme. Wie soll ich vom individuellen Buch überzeugt werden, wenn von außen alle so gleich aussehen?
      Viele Grüße
      Yvonne 🙂

      Liken

  10. Toller Post!
    Ich persönlich liebe die Cover aktuell total, ganz genau mein Geschmack! 🙂
    Was die Titel angeht, kann ich dir aber mehr zustimmen, da frage ich mich immer wieder, wie man darauf kommt und ob Deutsche Titel zu uncool sind?
    Zudem merke ich selbst auch immer wieder, mich für NA zu rechtfertigen. Dabei bin ich 20 Jahre alt und somit doch die perfekte Zuelgruppe, die eigentlich nur NA lesen sollte. Aber trotzdem kommt dann häufig ein erklärendes „man muss ja auch mal was einfaches lesen“. Nein! Ich liebe diese Bücher (manche mehr, manche weniger), und insgesamt ist es einfach ein Genre, das mir aktuell meinen Lesealltag versüßen kann. 🙂

    Liebe Grüße, Lara von fairylightbooks

    Gefällt 1 Person

    1. Hallo Lara!
      Oh vielen lieben Dank 🙂
      Das ist ja schön, freut mich für dich. Vermutlich ist das mit den englischen Covern das gleiche Phänomen wie die amerikanische Kleinstadt bzw. Allgemein USA Setting. Das mag ich ja eigentlich, manchmal wirkt es aber auch unnötig, weil die Geschichte genauso gut in Deutschland hätte spielen können. Ich denke im deutschen gibt es eigentlich so viele schöne Wortspiele und auch wenige Worte für Liebesromane, die schön wären und vielleicht auch noch aussagekräftiger für den Inhalt.
      Oh, schön, dass ich mit der Erfahrung nicht alleine bin bzw. Eigentlich ist das ja auch traurig. Es würde helfen, wenn andere nicht die Nase rümpfen würden und es ist super, wenn ich selbst öfters sage „ich gucke/lese/schreibe x.“ Und fertig. Keine Erklärung, Rechtfertigung dabei. Jedes Buch kann Spaß machen und toll sein, egal wie kurz/lang, welcher Inhalt und jeder Autor steckt viel Arbeit in sein Buch.
      Liebe Grüße
      Yvonne 🙂

      Gefällt 1 Person

  11. Liebe Yvonne,
    ich kann so, so gut nachvollziehen, dass diese Cover einen langsam nerven – geht mir nämlich auch so. Wobei ich halt auch sagen muss, dass ich einige davon wirklich hübsch finde, sie sehen halt nur alle gleich aus. Und ich finde diese Cover irgendwie auch immer noch besser als Pärchen auf dem Cover oder noch schlimmer – den Trend werde ich nie verstehen – einfach eine nackte Männerbrust. Ästhetischer finde ich da eindeutig diese Zuckerwatte-Cover, auch, wenn sie irgendwie nichtssagenden sind. Im besten Fall hilft der Titel ja über ein nichtssagendes Cover hinweg, aber bei Romance Büchern halt leider meistens nicht. Das mit den Titeln stört mich ehrlich gesagt glaube ich noch viel mehr als die Cover. Es ist so doof, dass alles gleich klingt – und die Klappentexte dann meist leider auch gleich mit – und man eines vom anderen nicht unterscheiden kann. Das ist allerdings etwas, das mir auch gerade bei englischsprachigen Fantasytiteln aufgefallen ist, gefühlt gibt es überall ein Queen oder King oder Shadows oder was weiß ich und am Ende wirft man nur alle Titel durcheinander. Ich kann deine Frustration in der Hinsicht also wirklich gut nachvollziehen und würde mir irgendwie auch wünschen, dass Cover und Titel etwas individueller gewählt werden würden, anstatt immer wieder bestimmten Trends zu folgen. Wobei ich das von Verlagsseite auch wieder gut verstehen kann, weil wenn etwas gut ankommt macht man das natürlich erstmal weiter, schließlich will man ja Bücher verkaufen. Andererseits schrecken zu viele ähnlich aussehende Cover halt auch ab.
    Wie auch immer, ich fand deinen Beitrag auf jeden Fall sehr spannend zu lesen!

    Alles Liebe,
    Katharina

    Gefällt 1 Person

    1. Hey Katharina,
      Ja genau! Hübsch finde ich die meisten auf alle Fälle auch! Nur halt zu ähnlich und mehr Deko als Vorgeschmack auf den Inhalt.
      Pärchen oder nur eine nackte Männerbrust (Natürlich mit vielen Muskeln…*Augen verdreh*) mag ich auch überhaupt nicht und bei nackten Oberkörpern habe ich ehrlich gesagt nicht so viel Anspruch an den Inhalt.
      Jaa, absolut mit den englischen Fantasy Titeln! So würde ich mir die auch nicht merken können, weil das alles irgendwas mit Queen, King, blood, throne, usw. Ist und ich die rein vom Titel her im Gedächtnis nicht auseinander halten könnte.
      Da gebe ich dir auch recht, nach Twilight gabs ja auch diese Welle an Covern, die alle so ähnlich aussehen. Dankeschön, das freut mich sehr. Die Diskussionen rund um das Thema fand ich auch sehr spannend 🙂
      Ganz liebe Grüße!

      Liken

  12. Stimme ich dir voll und ganz zu, ich habe nur eine Handvoll von den Büchern gelesen die du oben gezeigt hast aber in dem Moment wurde mir auch klar, sie sehen wirklich alle irgendwie gleich aus. Bei den Geschichten war ich schon eher überzeugt aber und da wären wir wieder beim Coverpunkt, ich tue mir auch oft schwer zu erahnen um was in der Geschichte geht und lasse mich dann auch lieber von Rezensionen leiten als Blind etwas zu kaufen, das ist tatsächlich bei anderen Genre einfacher.

    Viele Grüße Eileen von http://www.eileens-good-vibes.de

    Gefällt 1 Person

    1. Liebe Eileen,
      danke für deinen Kommentar! 🙂
      Blind kaufen trifft es wirklich gut, wenn die Cover so ähnlich aussehen. Deswegen bin ich auch froh, dass es Blogger gibt, die mir dann sagen können, worum es in den Büchern konkreter geht oder was daran so toll ist 😀
      Absolut!
      Viele Grüße zurück 🙂

      Liken

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s