[Jahreszeiten Reihe] Sommer

Wenn auf Twitter die Klagen über Hitze lauter werden, dann ist es Zeit für den letzten Beitrag meiner Jahreszeiten Reihe. Mir hat die Reihe insgesamt sehr viel Spaß gemacht, weil ich mich viel mit den jeweiligen Jahreszeiten beschäftigt habe.

Sommer im Alltag

Sonne, Sonne, Sonne. Kaum lässt die sich blicken, werde ich schon gefragt, wo denn der Sommerurlaub dieses Jahr hingeht, als ob es klar wäre, dass man überhaupt im Sommer in den Urlaub fährt und vier von fünf Freunden antworten dann auch mit „Meer“. Ellen hat hier auf Twitter mal nach Sommergewürzen gefragt. Visuell denke ich beim Sommer an knallige Farben, an luftige Kleidung, an gebräunte Haut und Meer. An lange Nächte, heiße Tage und kühle Getränke, Sonnencreme und Sonnenbrand, Badeanzüge und Bikinis, Bräunungsstreifen, Schweiß, Sommergerichte, Salz auf der Haut und Sand unter den Füßen. Dabei war ich noch nie an der Ost- oder Nordsee und mache nie Strandurlaub. Das spiegelt sich auch in meinem Pinterest Board hier wieder:

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Wenn ich mir die To-Do Listen von anderen Leuten anschaue (wie hier und hier oder hier und hier), dann steht da meistens Strand, Schwimmen und Rausgehen drauf. Mein eigener Sommer Alltag sieht aber ganz anders aus! Wenn es besonders heiß ist, verziehe ich mich in mein Zimmer, mache alles dunkel und atme. Das reicht. Klingt jetzt dramatisch, aber mein Körper macht die Hitze absolut nicht mit (Kreislauf und co.) und ich gehe nur raus, wenn ich muss und soweit wie möglich nicht in der Mittagshitze. Mich stundenlang im Schwimmbad mitten in die Sonne zu legen käme mir nicht mal im Traum in Frage. Sonne ist schön, aber wenn es zu heiß wird (Bis 25 Grad finde ich super) und so knallt, dann kriege ich nach einer gewissen Zeit die Krise. Ich mag das Gefühl von Hitze auch nicht so, dieses Brennen auf der Haut, die klebrige Sonnencreme an den Fingern, den körnigen Sand zwischen den Zehen und das Gefühl, in der schwülen Luft nicht richtig durchatmen zu können. Einen wunderschönen Post mit dem Titel summertime sadness hat Becci auch letztens auf Instagram geschrieben.

becci. schreibt summer

„Summertime sadness.🌾 Irgendwo zwischen Hitzekopfschmerz und Bikiniabdrücken, irgendwo zwischen schöner, leichter Sommer und alles zu heiß, zu klebrig. Bin bei meiner Bachelorthesis furchtbar undiszipliniert, obwohl ich sie am liebsten schon gestern abgegeben hätte. Bin ganz ganz verliebt in mein Manuskript, frage mich dennoch tröpfchenweise, ob es zu gesellschaftspolitisch ist? Ob sich ein Verlag trauen wird? Die Masterbewerbungen für den Herbst sind raus und ich bettle, bitte und bete, dass meine Schreibprobe für den Wunschstudiengang reicht. Hab den Bachelor, den Sommer und meine 23 Jahre noch nicht ganz abgeschlossen, bin im Kopf aber irgendwie doch schon im Herbst, im Master, im 24 Werden. Ich bin schon gesprungen, aber noch nicht gelandet. Brauche Entschleunigung und gleichzeitig geht’s mir nicht schnell genug. Bisschen merkwürdige Zeit grade, nicht negativ merkwürdig, einfach so verkopft und gleichzeitig sind meine Gedanken frei wie nie.
Hab mal von sowas gehört, das man „erwachsen werden“ nennt. Könnt das hinhauen? Glaube nicht.“

Ich mag den „Sommerbody“ Wahn nicht, weil für mich eine Bikini Figur ein Mensch im Bikini ist und von Kommentaren, die ich mir im Schwimmbad wegen meiner hellen Haut anhören musste, will ich gar nicht erst anfangen.  Das Feiern des Sommers mit Urlaub, Body und Beauty hat Geraldine West mal wieder klasse hier und hier parodiert. Ich liebe ihre Bilder einfach immer. Natürlich habe ich auch schöne Sommer Fotos, wenn die Haare im Wind wehen, das Kleid oder der Bikini sitzt oder der Sonnenuntergang im Park die Blumen zum Leuchten bringt, aber auf Social Media wird der Sommer für mich eben körperlich inszeniert. Der Herbst steht da an zweiter Stelle.

Durch Laktoseintoleranz kommt Eis oder ein kühlender Milchshake auch nicht immer in Frage, aber andererseits mag ich eben Kleider, Wärme, den frühen Sonnenaufgang, die langen Stunden am Abend, die Veranstaltungsmöglichkeiten, kühle Getränke und Sommergewitter. Mein Verhältnis zum Sommer ist also ambivalent.

„Es gibt so eine Menge Arbeit auf den Feldern und in den Gärten, wie das üblich ist im Sommer, ich habe gar keine zeit für etwas anderes.“

(Aus: Sommer: eine Abenteuergeschichte aus dem Mittelalter von Marianne von der Reith)

Sommerliche Buchcover

Den Abschnitt möchte ich mit dem wunderschönen Lettering und Empfehlungen von Sandra einleiten, hier geht’s zu ihrem Instagram Beitrag.

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Es gibt natürlich super viele Bücher jeden Genres, die im Sommer spielen oder irgendwie mit dem Sommer zu tun haben. Anstatt Sommer inhaltlich anzuschauen, habe ich ein Blick auf die Cover Gestaltung geworfen, weil der Sommer auch oft mit „Urlaubslektüre“ verbunden wird. Um das etwas einzugrenzen, habe ich mich auf Bücher mit Sommer im Titel begrenzt, Genres Historisches/Krimi/Thriller/Horror/Erotik weg gelassen und dann natürlich auch noch eine enorme Auswahl getroffen. Das hier sind einfach mal ein paar Beispiele, wie ich das so einsortieren würde und was mir beim stöbern aufgefallen ist. Habt ihr eins der Bücher schon gelesen? Ich habe ja einige auf meiner Leseliste!

„Im Sommer muss es hier sehr voll sein“, sagte sie.

„Im Sommer ist es viel zu heiß“, antwortete er. „Sogar für die Strände. Manchmal jedenfalls.“

(Aus „Ein sizilianischer Sommer“ von Elizabeth McGregor)

Sommer = Essen und Blumen

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324372_72dpi_xl Ein Ja im Sommer von Mary Kay Andrews  Sommerprickeln von Mary Kay Andrews

Sommer = Blau wie das Meer

Es gibt eine eigene Nische, die Ostseeromane, die an der Ostsee spielen, aber das führt hier zu weit. Trotzdem gibt es eine ganze Reihe an Büchern mit der Farbe Blau als Symbol für Meer, eines von vielen Sommermotiven.

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Sommerliche Road Trips

Sommerliche Jugendbücher = Menschen auf dem Cover

Sommer = rot wie Erdbeermünder

Sommer = Gelb wie Zitronensonne

Sommer = Fliederträume

„In mir kribbelte alles voller Vorfreude auf den Sommer, auf die neue Freiheit, auf Long Island. Der Sommer meines Lebens […].“

(Aus Café au Love. Ein Sommer in den Hamptons von Julia K. Stein)

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10 Gedanken zu “[Jahreszeiten Reihe] Sommer

  1. Mensch. Da hast du dir ja echt viel Arbeit in diesen Beitrag gesteckt. Ein wirklich sehr schöner Beitrag! Der Instagram Post hätte auch von mir sein können. Mit meiner Bachelorthesis bin ich so undiszipliniert und drehte da auf der Stelle. Weshalb ich mich jetzt auch dafür entschieden habe, mich nicht im Herbst in den Master einzuschreiben. Ob ich kann auch im Bachelor ein paar Kurse vorzuziehen, weshalb das theoretisch auch auf das gleiche hinausläuft, nur das ich weniger Stress mit der Bachelor Arbeit habe.

    Wie du ja glaub ich auch schon auf Twitter mit bekommen hast, bin ich absolut kein Hitze Mensch. Ich bekomme schon Panik Zustände wenn ich an die nächste Woche denke. Ich vermisse die guten alten Sommer in Deutschland, wo auf ein paar angenehme warme Tage wieder Regentage folgten. Auf diese extreme Dauerhitze kann ich echt verzichten, weshalb sich auch nächstes Jahr bei mir der Urlaub in dem September gelegt wird (Uni Leben sei Dank). Denn dann ist es einfach wunderschön in Frankreich & ich kann es von den Temperaturen dort besser aushalten. Weil auf der anderen Seite liebe ich das Meer und im Meer zu schwimmen, nur 37 Grad brauche ich dabei nicht.

    Wenn ich im Urlaub bin, lese ich auch gerne Sommerbücher und bekomme Lust auf Liebesgeschichten und habe letzes Jahr in Frankreich zu Call Me By Your Name und Traumtänzerin gegriffen. Wenn ich aber nicht gerade im Urlaub bin, lese ich komplett Jahreszeiten unabhängig. Zum Beispiele lese ich zurzeit verstärkt Fantasy und Sci-fi, was man vielleicht nicht ganz so dem Sommer zu ordnen würde 😀 Von deinen erwähnten Bücher habe ich glaub ich auch kein einziges gelesen 😀 Muss aber auch sagen, dass ich die Sommercover zwar schön finde, sie mich aber nicht so begeistern könnten, dass ich im Buchladen dazu greifen würde. Weiß auch nicht warum. Ich glaube da müsste mir eine Freundin schon das Buch empfohlen haben.

    Nächste Woche werde ich es auch so wie du machen, sich drinnen verkrichen, wo man noch atmen kann 😀 Ich konnte aber auch noch nie mich unter der Prallen Sonne legen und habe mir immer ein schattiges Plätzchen gesucht, da kann man doch auch viel besser lesen 😀

    Was mich sonst teilweise etwas stört ist dieses, man MUSS ja im Sommer in den Urlaub machen. Und wenn man zuhause bleibt, tja dann hatte man kein schönes Leben. Wobei das jetzt nicht wirklich eine Sache vom Sommer ist, sondern mehr so ein gesellschaftliches Ding ist, dass man ja nur glücklich und ein zufriedenes Leben hatte, wenn man viel gereist ist. Dass Schiffsreisen alles andere als umweltfreundlich sind, nicht jeder das Budget hat und jeder Glück auch einfach anders definiert, wird da gerne außen vor gelassen. Ich muss nicht immer weg sein und kann auch den Sommer zuhause verbringen und dennoch es schön haben. Aber genug dazu, ich schweife ab.

    Ein wirklich schöner und liebevoll gestalteter Beitrag!

    Alles Liebe

    Nadine

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    1. Liebe Nadine,
      ohhh, ich werde hier ganz rot. Vielen, vielen lieben Dank für das Lob! 🙂 Deine Worte tun so gut ❤
      Ohh das ist eine große, aber für dich auf alle Fälle passende Entscheidung und wird dir bestimmt gut tun. Die Zeit rennt dir ja auch nicht davon, also da würde ich mir wirklich keinen Stress machen. Der Master soll ja auch gut werden 🙂
      Nein, erinnere mich nicht an nächste Woche 😀 Ich wohne ja im Dachgeschoss und ich glaube ich fange jetzt schon mal an, mir im Garten ein Loch zu buddeln mit Luke oder so. Furchtbar!
      Ich lese größtenteils auch Jahreszeiten unabhängig, wobei ich auf Geschichten mit starkem Herbst Faktor und Weihnachtsbücher eher in der passenden Zeit zu greife als anders. Ansonsten ist das Lebensumständeabhängig und das überschneidet sich meist. Das Sommersemester finde ich z.B. anstrengeder, zusätzlich macht mich die Hitze fertig und dann lese ich lieber einen kürzeren, locker geschriebenen Liebesroman anstatt des dicken Histo Schinkens 🙂
      Das klingt nach einem guten Plan für nächste Woche! 🙂 Wünsche dir eine schöne Zeit!
      Da hast du absolut recht. Vielen, vielen lieben Dank :*
      Ganz liebe Grüße 🙂

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      1. Hehe, ich sage nur die Wahrheit :))

        Habe da auch lange hin und her überlegt, aber gerade ist es mir einfach wichtiger das mit dem Schlaf irgendwie wieder hinzubekommen und da der Umzug auch noch ansteht… Denke halt das ich ab September eh viel mehr Motivation haben werde und wie gesagt im Endeffekt kommt das nachher auf dasselbe raus.

        Oh ja von Dachgeschoss Wohnungen kann ich ein Liedschen singen. Habe zum Glück zurzeit keine Klausuren und kann mich daher bei meinen Eltern verstecken. Meine Wohnung ist zwar auch oben, aber es ist 3 OG, mal sehen wie es da wird. Gutes Durchhalten dir.

        Das mit den Weihnachtsbücher geht bei mir auch nur zu der Weihnachtszeit, wobei mir einfällt, das ich da gar nicht so viele Bücher zu habe. Oh ja bei warmen Wetter greife ich auch gerne mal nach „leichteren“ und kürzeren Büchern, außer irgendwie in diesem Jahr 😀

        Danke wünsche ich dir auch 🙂

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      2. Ja, das ist absolut die richtige Einstellung! Ein Studium (also alles im Leben eigentlich) funktioniert nicht, wenn der Körper nicht top fit ist. Die Gesundheit (und dazu zählt Schlaf ja auch) ist die Grundlage für alles.
        Vielen Dank!! 🙂

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  2. Hallo Yvonne,
    und da bin ich auch schon *g*
    Also Buchjunkie scrollte ich natürlich sofort zu den sommerlichen Buchcovern und nachdem ich so manches davon gleich mal näher betrachten werde, wird wohl auch das ein odere andere wohl auch auf meine WL (oder gleich auf dem Einkaufszettel) landen.
    Doch wirklich begeistert bin ich vom Rest Deines Artikels. Was ist an Sommer scheiße, Bodyshaming, Reality vs Posing. Ich liebe den Sommer (so wie jede andere Jahreszeit auch), aber der Sommer ist wirklich eine Jahreszeit der Poser und das nicht nur auf Instagram. Ich bin eine kleine Pummelprinzessin, daher weiß ich was es heißt abfällige Worte oder Blicke zu kassieren, sobald man sich „als so eine ins Freibad traut“. Ich muss aber auch sagen, dass mir das mitlerweile sowas von wurscht ist. Denen strecke ich wenn’s ist auch noch meinen Hintern ins Gesicht, wenn ich mir das Liegetuch richte.
    Ich finde es nur allgm. traurig was aus unserer Gesellschaft geworden ist. Selbst Kinder verfallen schon in dieses Muster und werden zu Menschen mit Vorurteilen erzogen, welche wohl nie wirklich offen durchs Leben gehen werden.
    Aber naja, wir werden es nicht ändern können und ich finde den Sommer trotzdem toll und schön (außer mich plagt meine Migräne), ich genieße mein Eis und die Sonne auf meinem dicken Bauch, genieße den Geruch von Sommerregen und den Duft von Basilikum, während ich es mir an freien Tagen von früh bis spät auf dem Balkon oder sonstwo gemütlich mache, um zu lesen.
    Dir wünsche ich noch einen schönen Sommer in Deiner gemütlichen, kühlen und dunklen Mukkelkammer.

    Liebe Grüße aus dem sonnigen Wien
    Conny

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    1. Hallo Conny,
      Yeah! 🙂
      Oh wie schön, das freut mich echt! Ist mir bei der Recherche aber auch passiert, haha. Oh das Buch klingt ja interessant und das auch..schwupps.
      Wenn du mich jetzt sehen könntest! Deine Worte bringen mich zum Lächeln, Dankeschön! Oh „Jahreszeit der Poser“ ist eine gute Beschreibung!
      Dein Kommentar ist so herrlich sympathisch, muss ich einfach sagen, weil das so schön ist, wenn einem das wurscht ist. Ich schaffe das bezüglich Kommentare meiner hellen Haut und durch mein eigenes Körpergefühl leider noch nicht, aber ich bin auf dem Weg. Es ist auf alle Fälle eine Entwicklung. Bin auch schon selbstbewusster geworden als noch vor ein paar Jahren und traue mich mehr 🙂
      Da hast du leider Recht 😦
      Stimmt. Ja, manches mag ich ja auch 😀 Finde ich echt schön! Jede Jahreszeit hat wohl so ihre Tücken und negativen Aspekte. Kalt, aber nicht wenn man ohne Handschuhe zwei Stunden am Bahnhof steht und seine Füße nicht mehr spürt. Warm, aber nicht so heiß, dass Rekorde an die 40 Grad Marke geknackt werden.
      Hach, das klingt wirklich SO schön! 🙂
      Hihi, Mukkelkammer, das ist ein cooles Wort. Dankeschön und ganz liebe Grüße zurück! 🙂

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