[Blog Glück] März 2019

März ist Buchmesse-Monat! Ich konnte selbst leider doch nicht kommen, aber es freut mich, dass viele ein paar schöne Tage hatten. Und auch ansonsten war Blog technisch einiges los.

Rezensionen

  • Genau wie ich hat Marion von Buchlieblinge Das Haus der Verlassenen gelesen und es geliebt! Hach, das macht mich glücklich. Ich fand das Buch auch so großartig und es war so schön, traurig, spannend zu lesen. Ganz viel Liebe für dieses Buch und die Rezension ist wunderbar begeistert.

Thema Bücher

  • Nadine von Wörter auf Reise hat mit einem Bücher ABC Fragen beantwortet und über einige interessante Aspekte nachgedacht. Buchempfehlungen sind auch dabei und ich habe was für meine Leseliste gefunden!
  • Auf Alpakawolken gibt es einen super Beitrag nach der Twitter Diskussion um LGBT als Nischengenre, denn das ist es nicht. Repräsentation ist so wichtig! Ich mag zum Beispiel die Apollo Reihe von Rick Riordan sehr gerne. Nicht nur, weil die Bücher witzig sind, sondern weil er ein bisexueller Protagonist in einem Fantasy Kinder- und Jugendbuch ist.
  • Anna von Fuchsias Weltenecho hat begründet, warum sie lieber negative Rezensionen liest . Ich kann ihr in allem nur so zustimmen! Bei Büchern, die mich interessieren, lese ich immer zuerst die negativen Rezensionen und auch beim selber schreiben habe ich festgestellt, wie mir oft die negativen Rezensionen leichter von Hand gehen, weil ich leichter begründen kann, was mich gestört hat anstatt benennen, was genau ich so wunderbar fand. Lediglich bei „Das Haus der Verlassenen“ ging das ganz gut.
  • Außerdem hat mich Anna von Fuchsias Weltenecho durch ihren Beitrag über Klischees in Jugendbüchern positiv auf das Buch Elayne – Rabenherz aufmerksam gemacht. Vorher habe ich es online noch nie gesehen und ich hätte es im Buchhandel auch wohl nicht in die Hand genommen, das Cover spricht mich nicht so an. Aber der Inhalt klingt so interessant, das Buch möchte ich auf alle Fälle mal lesen!
  • Mein erster Gedanke bei Josias Artikel Überschrift ( Darf ich als Mann Frauenromane lesen?  ) war: Natürlich! Aber ganz so einfach ist es in der Realität dann leider doch nicht. Es ist wirklich nicht okay, was er für Beispiele anbringt. Das es überhaupt Beispiele gibt. Jeder kann lesen, was er möchte und das Geschlecht sollte absolut egal sein.
  • Bei Mareike von Nordseiten gab es einen Beitrag zum Thema Kinderbücher-und Jugendbücher und warum so oft Pink nicht mit starken Mädchen kombiniert wird. Darüber könnte ich mich echt ewig aufregen und wenn ich mich traue, schreibe ich mal einen persönlichen Beitrag zu einem ähnlichen Thema.
  • Rike von Rikerandom hat über queere Repräsentation geschrieben, was leider immer wieder angesprochen werden muss. Bis es keiner Diskussion mehr würdig ist. Bis es irgendwann endlich normal sein wird, in großen Publikumsverlagen von homosexuellen Protas, Charakteren und Pärchen lesen. Bis man es nicht mehr extra feiern oder lange suchen muss, weil es so selten ist. Aber bis dahin ist es noch ein langer Weg.

Anderes

  • Im März wurde leider für Artikel 13 gestimmt und weil das Thema wie damals die DSGVO viele verschiedene Meinungen hervorbringt und meiner Meinung nach auch etwas undurchsichtig ist, finde ich den Beitrag zu den Folgen für uns Buchblogger von Bianca von Literaturtouristin umso besser. Der Artikel war bestimmt eine Menge Arbeit, aber ich finde ihn sehr hilfreich!
  • Es ist kein Artikel, sondern ein Video auf Zeit Online, aber ich finde es toll, fünf Menschen berichten zu lassen, warum die Frage Woher kommst du? weh tut.
  • Mareike von Crowankraken hat über die Preispolitik von Lesungen geschrieben und welche Lösungsvorschläge es gibt. Ich muss zugeben, dass ich auch meinte, 25 € sind zu viel. Einfach, weil öfters noch mehr dazu kommt. Entweder ich habe Glück, die Lesung ist in der Nähe und ich muss das Spritgeld bezahlen bzw. 20 € für den Bus. Oder daraus wird wesentlich mehr für den Zug und wenn die Lesung wie viele abends statt findet und kein Zug mehr zurück fährt, muss auch noch eine Übernachtung her. Das überlege ich mir dann wirklich zwei mal.
  • Bei Tobias von buchrevier musste ich ehrlich schmunzeln. Er hat einen herrlichen Bericht nach der Leipziger Buchmesse mit dem Titel Uns gehts ja noch gold geschrieben. Sehr nachvollziehbar, sehr auf den Punkt und obwohl ich selbst auf Bookstagram bin, finde ich seine Zeilen dazu klasse.
  • Markus Mäurer hat bei Fischer Tor sehr ausführlich über das Thema geschrieben, dass im letzten Monat auf Twitter viel diskutiert wurde. Wobei dies leider eines dieser Themen ist, die theoretisch gar keine Diskussion benötigten. Warum um alles in der Welt muss man diskutieren, ob eine Liste von SF Autorinnen bei Wikipedia nicht gelöscht werden darf? Das geht nicht in meinen Kopf. Wir Frauen verdienen genauso gut eine Liste wie Männer auch! Den Titel finde ich übrigens klasse: Wiki und die „starken“ Männer: Von der Löschung der Liste deutschsprachiger Science-Fiction-Autorinnen
  • Klaus Meier hat auf meedia.de über die Zukunft von Zeitungen geschrieben. Ich muss zugeben, dass ich selbst keine Zeitungen lese. Meine Großeltern machen daraus ein schönes Ritual beim Frühstück, ich bin wenn überhaupt währenddessen am Handy. Weil das Handy kleiner, handlicher und viele Informationen aktueller sind. Informationen gibt es stündlich, auf der ganzen Welt mündlich. Mit dem Handy kann ich nachlesen, was am Morgen oder gestern Abend um 21 Uhr passiert ist, Zeitungen haben nur Information bis zum Druck. Trotzdem vermisse ich es, morgens in einem tatsächlich gedruckten Magazin zu blättern, es wäre wesentlich ruhiger als das Handy und gerade im lokalen Bereich ist die Zeitung noch das beste und wichtigste Informationsmedium.
  • Sehr spannend fand ich auch den Beitrag von Martin Kramer von Rückenwind. Er war auf Demos gegen Artikel 13 in Köln und Düsseldorf und hat hier von seinen Erfahrungen und Mitmenschen berichtet.
  • Timo von Rainbookworld bekommt regelmäßig den Unmut anderer Blogger zu spüren Und hat darüber auch einen Beitrag zum Thema Meinungsfreiheit geschrieben. Es kann doch nicht angehen, dass man angefeindet wird, wenn man ein Buch nicht mag oder stark kritisiert.
  • Ich habe zwar The Hate u give nicht gelesen und den Film auch noch nicht gesehen (a) weil ich erst das Buch lesen will, b) weil er hier und in den umliegenden Städten nicht im Kino läuft), aber Vera von Chaoskingdom hat sich mal damit auseinandergesetzt, warum das so ist. Dabei hat sie das nicht abgetan mit „Ach, in den USA lief der auch nicht so gut“, sondern wahnsinnig fundiert informiert und wirklich toll argumentiert. Also, geht ins Kino!

Wünsche wieder viel Spaß beim Stöbern und Lesen!

 

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5 Gedanken zu “[Blog Glück] März 2019

  1. Danke für die Erwähnung! Da ich im März wenig Zeit hatte, sagen mir einige Beiträge auf deiner Liste nichts, daher werde ich heute am Sonntag ein wenig stöbern gehen:)
    Besonders da ich für eine Lokalzeitung schreibe, interessiert mich der Text zum Fortgang der Zeitung.

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  2. Nebenbei das Video von der Zeit fand ich auch sehr interessant. Ich glaube, dass die meisten die Frage wirklich nicht böse meinen, aber die Intention und wie es bei anderen ankommt, ist nun mal eine andere. Wenn ich mich vorstellen würde, ständig mir das anhören zu müssen, würde auch ich irgendwann genervt davon sein. Es ist nun mal Alltagsrassismus

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    1. So da wurde ich unterbrochen durch meinen Finger der schon auf senden geklickt hat..

      der oft verschleiert wird. Sprache ist ein mächtiges Werkzeug, dass ein Ausdruck einer Identität sein kann und auch die Macht hat andere auszugrenzen. Wir müssen sensibler für unsere Sprache werden, dass ist meine Meinung und versuchen uns stärker in andere Personen hin einzusetzen. „Wir“ wollen das Leute in Deutschland gut integrieren, Kennzeichen sie aber trotzdem Als „Fremde“ als „Andere“, die eine „andere Kultur haben“. Das ist der falsche Weg. So Ende:D

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      1. Genau da hast du Recht. Das merkt man ja auch immer, wenn man im Urlaub ist z.B. und die Sprache nicht spricht. Da wird man so ziemlich von jeder Informationen und sozialer Interaktion ausgeschlossen. Da stimme ich dir absolut recht! Deswegen finde ich momentan auch Benjamin bei Lets Dance so toll, der als Kandidat Woche für Woche die Jury, Mitbewerber, das Publikum im Saal und die Zuschauer vor dem Fernseher für Gebärdensprache sensibilisiert. 🙂

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