[Allgemeines] Das Problem beim Bookstagram Hype

Kennt ihr das? Wenn ihr ein bestimmtes Buch immer und immer wieder seht? Es scheint überall zu sein? Auf Social Media und in Buchhandlungen? Fühlt ihr euch dann positiv und seid euphorisch oder eher negativ, seid genervt? Darum soll es im heutigen Beitrag gehen, am Beispiel zum Buch Someone New von Laura Kneidl. Disclaimer: Dies soll auf keinen Fall ein Beitrag gegen das Buch oder Laura Kneidl selbst sein. Vielmehr ist das Buch der Anstoß und ein aktuelles Beispiel, um über das Thema nachzudenken.

Ein Anstoß war die Insta Story von ivybooknerd, in der sie folgendes schilderte:

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Was ist ein Hype?

Der Online Duden definiert Hype als

„besonders spektakuläre, mitreißende Werbung (die eine euphorische Begeisterung für ein Produkt bewirkt)“

Wie definiere ich gehypte Bücher?

Ein gehyptes Buch hat für mich nichts mit der Bestsellerliste zu tun, nichts mit den konkreten Verkaufszahlen oder Auflagen und Übersetzungen. Someone New ist für mich ein gehyptes Buch, obwohl es erst vor einer Woche erschienen ist. Ein gehyptes Buch ist für mich die Save Me Reihe von Mona Kasten, Sturmtochter von Biana Iosivoni oder die Übersetzung der Redwood Love Trilogie im Kyss Verlag. Im englischen Bereich fast alle Bücher von Sarah J Maas oder Leigh Bardugo oder die Lara Jean Reihe von Jenny Han und generell natürlich Harry Potter.

Das meine ich nicht negativ, ich liebe zum Beispiel Harry Potter und ich mochte auch mal Sarah J Maas sehr, sehr gerne. Die Bücher, die sehr oft gezeigt werden, sind nun mal sehr erfolgreich und beliebt, was ja positiv ist. Für mich sind gehypte Bücher einfach die, die ich immer und immer wieder sehe. Auf Twitter, auf Instagram, auf Plakaten. Wenn ich in eine Buchhandlung gehen und da ein kompletter Tisch mit ca. 25 Exemplaren der Save Me Reihe steht anstatt einer Handvoll Exemplaren im Regal. Wenn am Erscheinungstag und danach mindestens zehn Blogger gleichzeitig ihre Rezension hochladen.

Wenn ich mich im Kreis drehen könnte und es trotzdem noch im Augenwinkel sehen würde, weil es einfach gefühlt überall ist. Der Hasthtag #redwoodlove hat auf Instagram 3.974 Beiträge. Der Hasthtag #someonenew hat 15.485 Beiträge. Zum Vergleich: Einer meiner liebsten übersetzen Buchreihen hat mit dem Hasthtag #blackthorncode 30 Beiträge, drei davon sind von mir selbst. Ein anderes deutsches Buch, das ich sehr mochte (#Superunddir) hat unter dem Hashtag 268 Beiträge. Bei den ersten beiden sind natürlich nicht nur die Bücher dabei, unter someonenew finden sich z. B. auch Posts zu Musik und im Vergleich ist someonenew gestalterisch wesentlich mehr Instagram kompatibel als Super, und dir?. Aber das Prinzip wird denke ich trotzdem klar.

Wie ich mit gehypten Büchern umgehe

Das kommt auf das Buch selbst drauf an, aber generell schlägt das bei mir ganz schnell um. Erst denke ich noch „Oh, toll, bald erscheint ja xy.“ Nach ein paar Monaten denke ich mir dann eher „Okay, ich weiß, bald erscheint ja xy.“ Wenn ich am Erscheinungstag und in den Wochen danach auf Instagram und in der Buchhandlung mit besagtem Cover zugespamt werde, würde ich im realen Leben gerne mit den Augen rollen, im digitalen Leben scrolle ich dann schnell weiter,  nur um drei Posts weiter wieder das Cover zu sehen.

Es tut mir leid, dass das jetzt so negativ klingt, aber da bin ich ehrlich. Ich bin schnell genervt. Ein Hype ist ja, wenn ich an die oben genannten Bücher denke, öfters positiv als negativ. Wie Marktschreier „Seht her! Großartige Ware!“ Das löst bei mir keinen Kauf und Leseanreiz aus, eher das Gegenteil. Instagram, ausmachen, bis der Hype vorbei ist, sich alles beruhigt hat.

Das ist genauso in einem Serien Forum, wenn die neue Folge von Games of Thrones lief. Es gibt kein Entkommen. „Hast du schon geguckt? Nein, warum nicht? Ja, oh wie fandest  du es? Und die Storyline mit Sansa…“ Und dann bin ich raus. (Ja, ich gucke kein Game of Thrones mehr.) Nach zwei Tagen hat sich das ganze wieder beruhigt, was anderes ist aktuell und die Welle schwappt in der nächsten Woche wieder hoch. Zeit, offline zu gehen.

Das neue Buch Stella von Takis Würger war auch irgendwie überall, aber es wurde diskutiert, teilweise zerrissen, da geht es um eine inhaltliche Auseinandersetzung. Bei dem Wort Hype denke ich nicht zuerst an eine tiefgründige inhaltliche Diskussion, sondern möglichst viele Herzchen Smileys. Es ist eben Begeisterung und Euphorie.

Ist das Autoren Neid?

Die Frage habe ich mir natürlich auch gestellt. Warum sehe ich Hypes eher negativ? Bin ich vielleicht nur neidisch? Weil alle genannten Bücher super beliebt, die Autoren super erfolgreich sind und schon mehrere Bücher veröffentlicht haben, die sich auch noch gut verkaufen. Während ich halt noch nichts veröffentlicht habe und gerade ein Buch überarbeite.

Die ehrliche Antwort lautete Nein. Wirklich. Denn ich sehe das negative aus der Sicht einer Leserin. Aus Autoren Sicht kann ich mich ja nur für die Autoren und Verlage freuen! Da steckt jemand so, so viel Arbeit in ein Buch und dann stecken noch mehr Leute so viel Arbeit und Geld in die Überarbeitung und Vermarktung. Da kann man sich doch nur mit freuen, wenn das Projekt erfolgreich ist! Ich bin unheimlich stolz, dass Deutschland so tolle Autoren wie Laura Kneidl, Mona Kasten, Bianca Iosivoni und Sebastian Fitzek hat, um nur mal ein paar wenige zu nennen, die immer wieder erfolgreich sind.

Meine Doppelmoral

Wer auf meinen Instagram Account geht, wird in der ersten Reihe ein Bild von Someonenew sehen. Ha! Was für eine Doppelmoral. Das stimmt. Ich schreibe hier über den Hype, auch, dass ich genervt bin und dann lese und poste ich es selbst? Jap.

New Adult ist absolut nicht mein Genre, aber mich habe ein paar Beiträge neugierig gemacht, ich habe mir auf Audible die Hörprobe angehört, die sehr gemocht und ein Guthaben genutzt. Schwupps hatte ich zwei Stunden gehört und sieh mal einer an, mir gefiel, was ich da hörte.

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Ich kann ein Buch ja mögen, obwohl oder weil es so gehypt ist. Das eine sollte mit dem anderen nichts zu tun haben.

Werbepsychologie: Emotionalität

Werbung funktioniert durch Emotionen. Durch Diskussionen („Oh, dann lese ich Stella auch mal, mal gucken, ob das stimmt, was alle sagen“) oder eben Begeisterung. („Lest es! Es ist sooo toll!“) Ohne positive Anregung funktioniert es nicht. Das sieht man ja daran, dass die Übersetzung des vierten Bands der Blackthorn Code Reihe bei dtv erst einmal nicht geplant ist. (Sehr zu meinem Ärger) Es hat halt einfach kaum jemand dieses Buch beworben (jetzt rein in Instagram Beiträge gemessen), gelesen, gekauft. Zumindest nicht genug für den Verlag. Ein Hype ist für alle Beteiligten wichtig und gut, damit es weiter gehen kann. Stellt euch mal vor, der zweite Harry Potter Band wäre so gefloppt, dass die Reihe nie weiter veröffentlicht worden wäre.

Bookstagram und Blogger als Marketing Instrument: Die Dosis macht das Gift

Natürlich beziehe ich mich bei dem Thema Hype vor merklich auf Bookstagram und Blogs, weil ich Buchwerbung in der heutigen Zeit am meisten online miterlebe. Ich habe absolut nicht das Recht, Leuten vorzuschreiben, was sie zu posten haben und das möchte ich auch gar nicht. Wenn nun mal 1 000 Leute ein bestimmtes Buch lieben, dann ist das nun mal so und dann sollten sie das auch so oft zeigen und diese Liebe zum Buch zeigen dürfen, wie sie wollen. Aber vielleicht lässt sich eine Balance finden. 200 Posts sind okay. 201 Posts sind nervig? Bei mir wechselt das Gefühl immer recht schnell, wie ein Schalter, der umgelegt wird oder ein Wasserglas, das überläuft. Zack. Zu viel. Aber jeder Mensch hat eine subjektive Version von „zu viel“.

Ich denke mir, dass prinzipiell sehr viele Leute auf Bookstagramer früher oder später die Verlagsvorschauen durchgeht, selbst mit Verlagen oder Buchhandlungen zusammen arbeitet oder Laura Kneidl auf Instagram folgt. Meine Gedanken vor dem Erscheinungstermin waren dann häufiger „Okay, ich habs kapiert. Das Buch erscheint dann und dann.“ Mir war es zu viel, die Information wiederholt sich. Deswegen haben mich erst die Charakter Interviews überzeugt, weil die frischen inhaltlichen Input lieferten.

Melissa Mai ging es ähnlich und sie liest das Buch unter anderem jetzt, um möglichen Spoilern zu entgehen:

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Ich bin dafür, dass wir (damit meine ich mich und alle Blogger und Bookstagramer, die sich dadurch angesprochen fühlen) mehr auf eine Balance achten. Nicht nur Neuerscheinungen, beliebte, bekannte und aktuelle Bücher, sondern vielleicht auch öfters mal im Bücherregal oder der Bibliothek stöbern und alte Schätze auskramen. Kennt ihr das Buch „Verurteilt zu 99 1/2 Jahren?“ Ich wette, mindestens die Hälfte der Leser denken jetzt Nein. Deswegen will ich in meinem Feed einmal im Monat ein Buch vorstellen, dass ich mag (oder noch nicht gelesen habe) und dass ich (meiner Meinung nach) nicht so oft auf Instagram sehe.

Das Gefühl, nicht dazuzugehören

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Katharina spricht hier den Punkt an, den ich auch schon oben bei Game of Thrones erwähnt habe. Wenn ich die neueste Folge nicht gesehen habe, wie will ich dann mitreden? Richtig. Gar nicht.

Das Phänomen habe ich auch in der Buchhandlung erlebt. „Hast du schon den neuesten xy gelesen?“ „Oh, nein.“ Gespräch vorbei. Pause. Neues Thema finden. Meistens geht das gut, aber trotzdem denke ich mir bei manchen Themen „Schade, ich würde gerne mitreden.“ Nur bin ich bei gehypten Büchern zwiegespalten. Serien mache ich gerne mal an, um zu wissen, wovon die da denn alle so reden. Ist das wirklich so gut? Aber viele beliebte Bücher lehne ich schon vorher ab. Weil mir der Autor nicht zusagt (Colleen Hoover) oder das Thema (Die After Reihe von Anna Todd) oder ganz einfach die Reihe noch nicht (Kings of Scars von Leigh Bardugo). Und dann kann mich auch kein Hype der Welt vom Gegenteil überzeugen. Meistens bin ich bei Büchern sehr strikt. Wenn ich etwas nicht lesen will, ändert sich das auch nicht, wenn mir 100 Leute sagen „Aber es ist so gut!“. Ich werde dann vielleicht neugieriger und beschäftige mich ein zweites Mal mit dem Buch, ja. Aber wenn ich mich einmal entschieden habe, dann bleibe ich auch dabei.

Trotzdem habe ich das Gefühl natürlich auch. Wenn alle über ein Thema diskutieren und du selbst hast keine Ahnung, kannst dich nicht austauschen, nichts zur Diskussion beitragen, gehöre nicht dazu.

Das Spiel mit Erwartungen

Habt ihr höhere Erwartungen an gehypte Bücher? Ich schon, aber sowas von. Sollte ich nicht, ist aber so. Die Bücher, die ich schon gefühlt 1 Millionen Mal auf Instagram (inklusive Lobeshymnen) gesehen habe oder eben wochenlang auf der Bestseller Liste stehen. Dann muss da doch irgendwas dran sein. Lob von so vielen Leuten oder so gute Verkaufszahlen entstehen ja nicht ohne Grund. Von nichts kommt nichts.

Ich erwarte von gehypten Büchern automatisch mehr. Wenn ich schon SO oft gehört habe, wie großartig dieses Buch doch ist, dann bin ich emotional nicht mehr ganz unbeeinflusst, selbst wenn es im Unterbewusstsein passiert. Bei Büchern wie Der Blackthorn Code, die auf Instagram kein Mensch zu kennen scheint, gehe ich eher unvoreingenommen rein. Ich habe keine Meinungen, keine Erwartungen, keine Hoffnung. Ich lese einfach und schaue, was passiert. Deshalb lese ich auch selten Rezensionen, bevor ich ein Buch lese.

Aber gerade, wenn die Erwartungen (so) hoch sind, wird es schwer, dem gerecht zu werden. Boah, so viele fünf Sterne Rezensionen?! Und dann lese ich es selbst und denke mir vielleicht „Mmh, so 3 oder 4? Mmh.“ Alle gehypten Bücher beeinflussen meine Lesemeinung in irgendeiner Weise und das mag ich nicht. Es ist toll, wenn ich genauso empfinde, wie letzten Monat bei Eleanor Oliphant is completely fine, aber es passiert mir zumindest eher selten.

Übersättigung und Überfluss am Buchmarkt

In meinem Studium wird immer wieder erwähnt, dass die Titelproduktion in Deutschland pro Jahr bei ca. 75.000 liegt. Lasst euch die Zahl mal auf der Zunge ergehen. Wenn ich schon alleine an die großen Publikumsverlage oder Random House denke. Jeder Verlag bringt pro Monat 5-15 Bücher (ganz grob geschätzt) heraus. Dann denkt mal an euren Sub, der pro Person auch zwischen 2 und 150 Bücher variiert. Und dann gibt es ja noch die imaginäre oder schriftlich fixierte Leseliste. Auf meiner Liste mit „Bücher, die ich irgendwann mal lesen will“ stehen etwa 450 Bücher, auf meinem Sub liegen 56 und dann gibt es noch Self-Publisher und Bibliotheken. Und was ist mit anderen Märkten? Auf der ganzen Welt erscheinen Bücher. Dann noch die ganzen englischen Bücher aus den USA. Oder die Klassiker, die man immer noch nicht gelesen hat. Fühlt ihr euch schon erschlagen? Klingt das viel? Ist es auch.

Es werden so viele Bücher veröffentlicht, dass wir gar nicht alle lesen können. Niemals. Das bringt den Vorteil eines riesengroßen Angebots, aber auch einen Überfluss, der schlecht mit Übersättigung einhergeht. Ich z.B. bin gesättigt, wenn ich zu einem neuen Buch zehn Rezensionen gelesen habe. Bei meinem Lieblingsbuch vielleicht 20. Oder 30 Instagram Beiträge. Dann reicht es irgendwie. Das Cover sieht eh immer gleich aus, die Bilder sind zwar toll, aber wenn es in den Rezensionen alle immer so toll finden, dann wird das auch uninteressant.

Gerade als bei gehypten Büchern wie der Redwood Love Reihe negative oder zumindest kritische Rezensionen auftauchten, da wurde es für mich wieder interessant. Weil ich mich dann wieder mehr mit dem Hype auseinander setzen konnte. Ja, die Reihe steht auf meiner Leseliste, ja, ich möchte sie irgendwann mal lesen. Gleiches gilt für die Save Me Reihe.

Gehypte Bücher lesen? Ja, nein, vielleicht?

Theoretisch sollte die Antwort immer heißen: Ja. Egal, ob das Buch gehypt ist oder nicht. Denn auf den kommt es nicht drauf an, sondern auf den Inhalt. Aber in der Realität gibt es bei mir nur zwei Möglichkeiten, die sich gut mit einer Zug Metapher erklären lassen. Entweder ich springe auf den Zug auf, schaue, wohin es geht und fahre mit. Oder ich lasse ihn ziehen, warte am Bahnhof, bis ein paar Züge vorbeigefahren sind und steige dann ein.

Heißt konkret für sehr beliebte Bücher: Entweder ich lese sie sofort in dem Zeitraum, in dem sie auch so gehypt werden, weil sie mich interessieren oder ich es selbst gut finde (wie bisher bei Someone New) oder aber ich warte sehr, sehr lange, bis die komplette Welle zu 100% abgeschwappt ist und ich mich emotional von den ganzen Begeisterungsströmen lösen konnte und mehr „für mich“ lese. Meist sind dann zwar andere auch schon „satt“ von Diskussionen über das Buch, aber trotzdem läuft es öfters darauf hinaus. Gerade wenn ich mir des Buches unsicher bin, kaufe ich es mir nicht, sondern warte ab, bis es die in der Bibliothek gibt und das dauert.

Fazit

Gehypte Bücher treffen bei jedem Menschen einen ganz subjektiven Nerv. Manche stört das gar nicht, manche sind super schnell genervt und manche haben ihre Blase so erweitert, dass sie vom Hype fast nichts mitbekommen. Ich finde es wichtig, sich den eigenen Gefühlen bewusst zu sein, trotzdem zu versuchen, jedem Buch eine möglichst neutrale Chance zu geben und am wichtigsten, einfach zu lesen, was interessiert oder Spaß macht – ganz abgesehen vom Hype. Und vielleicht können wir auf Bookstagram immer mal wieder alte Schätze zeigen, um etwas die Balance zu halten.

 

 

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28 Gedanken zu “[Allgemeines] Das Problem beim Bookstagram Hype

  1. Ich war total gespannt auf deinen Artikel. Denn eigentlich empfinde ich genau so wie Du. Ich habe damals sogar Harry Potter genau aus diesem Grund nicht gelesen. Ich wollte mir nichts vorschreiben lassen. Erst als im Urlaub alle Bücher ausgelesen waren hab ich mir Band 1 von meinem Mann widerwillig geschnappt – und bin dem Zauberlehrling verfallen.
    Hype schadet definitiv – denn es wird immer wieder Menschen geben, die sich dem Buch deswegen verweigern.
    Ehrliche Begeisterung hilft aber auch wunderbaren Büchern zu mehr Aufmerksamkeit.
    Someone New ist für mich petsönlich kein gehyptes Buch. Ich hatte ja schon mal erwähnt dass es so gar nicht mein Genre ist. Ich habe es nur gelesen, weil ich sonst auch schon lange Lauras Bücher für sie testlese und ich über Ecken auf besondere Weise in die Entstehung involviert war ( wenn Du das Buch durch hast gern mehr per Mail). Ich weiß auch, dass viele Blogger das Buch vorab gelesen haben wegen der Book Release Party in Köln. Und ich kann mir Niemanden vorstellen der nicht von diesem Buch und seinem Thema begeistert sein kann nachdem er es gelesen hat 😉 …wie gesagt auch ich, obwohl das Buch weit ausserhalb meiner Komfortzone liegt.
    Ich bin genau wie Du dafür eine eigene Vielfalt zu wahren und gegen den Herdentrieb. Ich glaube das spiegelt sich auch auf meinem Blog wider.
    Danke für diesen mega interessanten Artikel und viel Freude weiterhin mit Micah und Julian.
    Liebe Grüße,
    Verena

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    1. Liebe Verena,
      Oh bei Harry Potter kann ich das wirklich nachvollziehen, obwohl ich selbst die Reihe vergöttere. Manchmal tun mir die Leute leid, die Harry Potter absolut nicht mögen, weil es für die auf der ganzen Welt seit Jahrzehnten kein Entkommen gibt 😀
      Theoretisch kann ich nach dem Lesen verstehen, was viele daran so toll finden, obwohl sehr viel für mich nicht funktioniert hat. Die Mail kannst du mir gerne schreiben, ich finde das immer super interessant 🙂
      Das spiegelt sich auf alle Fälle in deinem Blog wieder.
      Vielen lieben Dank für deinen Kommentar und viele Grüße
      Yvonne 🙂

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  2. Ein schöner Beitrag! Wenn von allen etwas zum Himmel gelobt wird, ist meine Erwartungshaltung auch immer größer, daher fand ich „Shape of Water“ beim zweiten Mal schauen besser.
    Da ich kein Instagram habe, bekomme ich den Hype da weniger ab, aber auch auf Twitter wurde oft über das Buch geschrieben. Ich bin was Hypes betrifft immer hin und her gerissen, teilweise mache ich mit, wie bei Queen of Air of Darkness (obwohl der Hype da eher in Amerika war) oder auch freue ich mich tierisch auf die neu Staffel Game of Thrones und bin da schon „gehypt“. Auf der anderen Seite bin ich auch von einem Hype schnell genervt, so habe ich einige Bücher, die ich einfach fast auf Jedem Blog entdeckt habe, immer noch nicht gelesen, nicht weil ich sie uninteressant fand, sondern weil es einfach überall war. Hin und wieder greife ich dann nach dem Buch, wenn der Hype etwas weniger geworden ist, einfach weil ich dann doch neugierig bin. Bei anderem wie die After Reihe & Fifty Shades of Grey habe ich auch nicht angefangen, obwohl mein Freundeskreis mir damit in den Ohren lag.
    Liebe Grüße, Nadine

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    1. Liebe Nadine,
      Da hast du absolut recht. Das Medium und Umfeld entscheidet sehr viel, wie viel man von einem Hype mitbekommt.
      Oh ja, Queen of Air and Darkness war ja auch ein großer Hype in den USA! Das Buch war echt überall 🙂
      Die Bücher werde ich auch nie lesen, weil sie mich einfach null interessieren 😀
      Ein Hype allein bringt mich nicht zum Lesen.
      Viele Grüße
      Yvonne 🙂

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  3. Liebe Yvonne,
    Du sprichst mir aus dem Herzen. Der Nerv-Moment wird je nach Tagesform abgelöst von einem „sich-getrieben-fühlen“. Muss icv als Blogger da mit aufspringen, sonst bin ich nicht mehr aktuell genug?!
    Das nervt micv und ich warte auch eher länger. Ich habe mur für 2019 zumindest vorgenommen in dieser Hinsicht „eigenständiger“ zu werden jnd nicht jedem Trendbuch „hinterher zu laufen“.
    Liebe Grüsse
    Isabel

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    1. Ja ganz genau! Und gleichzeitig wollte ich möglichst schnell lesen, um nicht aus versehen über „Julians Geheimnis“ gespoilert zu werden.
      Dieses unkonkrete hat mich auch genervt.
      „Es ist sooo wichtig“
      Ja warum den nun?
      „Kann ich nicht verraten, aber lies das Buch!“
      Das hat mich wahnsinnig gemacht und nach Lesen des Buches noch mehr, weil Julians Geheimnis meiner Meinung nach viel zu wenig thematisiert wurde.
      Das freut mich sehr und ist ein klasse Vorsatz!
      Bei mir steht Sub Abbau an und darauf freue ich mich eben auch, weil auf dem Sub auch ein paar unbekanntere und ältere Bücher liegen 🙂
      Ganz liebe Grüße
      Yvonne

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  4. Was für ein großartiger Beitrag.
    Das passiert mittlerweile ja immer und immer wieder häufiger.
    Ich habe mich nach der Ankündigung sehr auf Someone New gefreut, hatte mich aber wegen des Jobwechsels entschieden es errstmal noch aufzuschieben, später zu lesen, damit ich das Buch in Ruhe lesen kann, wenn mir danach ist. Im Augenblick wird es mir aber an jeder Ecke so um die Ohren gehauen, dass ich auch zwiegespalten bin. Zum einen nervt es mich tierisch. Ich klicke zum Teil sofort weg, weil ich mich unter anderem auch nicht spoilern möchte, leider sind ja viele nicht in der Lage schweigsam zu genießen und zum anderen ist der Drang es jetzt haben zu wollen irgendwie da.
    Eine Woche habe ich jetzt Urlaub. Ich hab beschlossen es unter gar keinen Umständen in dieser Zeit zu kaufen und erstmal andere Bücher aus meinem Regal zu genießen, wenn es mich übernächste Woche immer noch so direkt kribbelt, dann schau ich mal 😀
    Jedenfalls spricht dein Beitrag viele wichtige Punkte an, die auch mich aktuell beschäftigen und Kern des ganzen ist auf jeden Fall: „Die Dosis machts“
    Hoffentlich bin ich nicht Ende der Woche total genervt…

    Liebe Grüße

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    1. Dankeschön!! 🙂
      Oh ja, um die Ohren gehauen…noch so eine passende Formulierung, finde ich. Selbst neine Mutter und Schwester, die kein Bookstagram haben, kannten das Buch, weil das ja „überall ist“.
      Das finde ich eine sehr gute Idee! Vielen lieben Dank!
      Hoffentlich gefällt dir das Buch dann 🙂
      Liebe Grüße
      Yvonne

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  5. Hallo Yvonne,

    das ist ein schöner Beitrag, danke dafür!

    Mir geht es ähnlich wie dir. Wenn ich ein Buch, egal ob vor oder nach dem Erscheinungstermin, gefühlt ständig sehe, bin ich wahnsinnig schnell, davon genervt. Meistens trifft das Bücher aus dem Jugend- und YA-Bereich, was (fast) nicht meine Genres sind. Damit dürfte mir das eigentlich vollkommen egal sein, ist es aber seltsamerweise nicht. Das kann zeitweise bei mir so weit gehen, dass ich vom kompletten Genre genervt bin und nichts mehr davon lesen/ hören will, obwohl es ja nur ein Buch ist, das mich nervt.

    Wenn es doch mein Genre ist, lese ich gehypte Bücher erstmal so gut wie nie. Manchmal hält der Nervfaktor an und ich lese es überhaupt nicht und will auch nichts mehr davon wissen. Manchmal lese ich das Buch dann doch Wochen oder Monate später, wenn der Hype abgeklungen ist.

    Deine Entscheidung, jetzt auch mehr von der Backlist zu posten, finde ich super und unterstütze ich total! Manchmal denke ich mir, dass wir Blogger*innen uns viel mehr mit Backlist-Büchern befassen müssten. Wie du richtig schreibst, erscheinen so viele Bücher neu, dass man sie eh nicht alle lesen kann. Was spricht also dagegen, mal nicht ständig nur dem Neuen hinterherzurennen und sich stattdessen die Bücher anzuschauen, die auch toll sind, aber etwas älter und die man bei den Unmengen an Büchern bisher übersehen hat? Ich glaube, das sollten viel mehr Blogger*innen machen. Das würde vielleicht etwas daran ändern, dass man regelmäßig die gleichen Bücher auf x Blogs sieht…

    Liebe Grüße
    Sarah

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    1. Liebe Sarah,
      Ach, das freut mich, Dankeschön! Hatte vor dem Posten echt Schiss, weil er eben so kritisch ist. Aber viele Kommentare hier können mich verstehen, das ist schön:)
      Es ist wirklich ein Balanceakt, auch vor dem Erscheinungstermin nicht zu viel zu Posten. Das Cover ist ja auch eher minimalistisch ohne viele Details, sodass ich eig. keinen Mehrwert (im Sinne von Details erkennen) darin sah. Das war dann erst die Charaktervorstellungen, weil ich da neues gelernt habe und das hat das Buch dann für mich interessanter gemacht. 🙂
      Ja das ist dann vielleicht so ein „Boah, geh weg damit“ Effekt, wo man das Buch/Cover oder gehypte Thema nicht mehr sehen kann. Geht mir in einem Forum So, wenn die neue Staffel von Games of Thrones erscheint und alles voll ist damit 😀
      Das denke ich auch! Hinterherrennen ist genau das richtige Wort, wie ich mich manchmal bei den Flut an Neuerscheinungen fühle.
      Bin wirklich gespannt, ältere Bücher zu zeigen und wie die so ankommen 🙂
      Ganz liebe Grüße
      Yvonne

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  6. Ich bin oft von Hypes genervt und es schreckt mich oft ab, solche Bücher zu lesen.
    Oder ich lese diese Bücher erst viel später, wenn sie nicht mehr so angesagt sind.
    Und oft, wenn ich solche Bücher gelesen habe, war ich enttäuscht, weil mir das Buch nicht so gut gefallen hat.

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    1. Das mit dem später lesen merke ich bei mir auch. Save Me z.b. will ich irgendwann lesen, wenn ich möglichst neutral bin, ohne die ganzen Lobeshymnen im Hinterkopf. 🙂

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  7. Mir geht es da so ähnlich wie dir. Die Erwartungen sind einfach unglaublich hoch durch die viele Werbung und wenn die Werbung zu pänetrant wird, dann will ich es automatisch nicht mehr. Irgendwann hat man dann genug Lobeshymnen gehört und wenn man gefühlt an jeder Ecke damit konfrontiert wird nervt es einfach nur noch.
    Ich lese zum Beispiel schon sehr lange keine Hype-Bücher mehr und weigere mich auch strikt diesen Trends zu folgen. Zum Beispiel hatte ich „Tote Mädchen lügen nicht“ lange vorm Hype gelesen und habe den Hype deshalb auch absolut nicht nachvollziehen können. Wenn man sich etwas kritischer mit manchen Hype-Büchern auseinander setzt merkt man auch schnell was die teilweise für eine 08/15 Storyline haben. Oder es werden billige Dramaelemente verwendet um möglicht viele Leser anzusprechen, auch wenn dann zum Beispiel alles sehr unrealistisch dargestellt wird. Beliebt sind da so Themen wie Krebs u.a.
    Da poste ich doch lieber Rezensionen zu unbekannteren Büchern. Ich finds nämlich immer befremdlich wenn ein Buch 5.000 Rezensionen hat und 95 % davon sind nur die üblichen Standardrezensionen bestehend aus 2 Sätzen und einer 5/5 Sterne Bewertung.
    Bei Serien bin ich schon ewig nicht mehr auf dem neuesten Stand.

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    1. So ging es mir jetzt bei Someone New wirklich auch. Ich habe sooo ein mega Buch erwartet, selbst wenn es eher indirekt war (Stichwort persuasive Kommunikation). Oh Tote Mädchen lügen nicht habe ich auch ewig vor der Serie gelesen, fand es damals aber wirklich klasse 🙂
      Theoretisch könnte ich mit viel grübeln bei jedem meiner Lieblingsbücher etwas zum kritisieren finden und theoretisch habe ich das auch, weil die meisten Bücher eben nicht zu 100% perfekt sind.

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  8. Ein interessanter Beitrag von dir, auf den ich nur aufmerksam wurde, weil ihn jemand in seiner Instagram Story geteilt hatte. Ich lasse mich von dem Hype nicht so anstecken, ich lese worauf ich Lust habe, egal wie frisch erschienen oder nicht. Ich mag auch bestimmte Genre nicht, die ich dann über bookstagram häufiger sehe. Aber da denke ich wie schön die Vielfalt ist und das jeder lesen kann was er will. Klar gebe ich dir recht oft sieht man dann x mal im Feed das selbe aber ich persönlich habe noch nicht die Grenze dazu erreicht das es mich nervt.

    Viele Grüße Eileen von http://www.eileens-good-vibes.de

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    1. Hey Eileen 🙂
      Oh das ist ja cool! Das finde ich gut. Auf meinem Sub liegen noch Bücher von 2010 und ich liebe es, in Bibliotheken zu stöbern. Da kann man noch viele ältere Schätze finden.
      Das ist super! Die Grenze ist ja auch ganz individuell.
      Liebe Grüße
      Yvonne 🙂

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  9. Hallo Yvonne,

    ein toller Beitrag! Der Autor in mir freut sich über einen Buch-Hype, denn das ist für den betreffenden Autor ja meist die beste Werbung. Und ich glaube jeder Autor würde sich so etwas für sein eigenes Buch auch wünschen. Als Leser bin ich manchmal jedoch auch davon genervt, ständig das gleiche Buch in den Posts und Stories zu sehen. Als Blogger lasse ich mich davon allerdings überhaupt nicht beeinflussen. Ich schreibe über die Bücher, die ich mag, egal wie alt oder neu und egal ob Verlags- oder SP-Buch.

    Liebe Grüße
    Tenja Tales von weltenschmie.de

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    1. Liebe Tenja,
      Ja genau!! Das ist so dieser Zwiespalt. Die Autor Seite in mir freut sich für sie, die Leser Seite schwankt eher zu genervt. Das finde ich super so und genau so sollte es auch sein! 🙂
      Liebe Grüße
      Yvonne

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  10. Ohja, mir geht es ganz ehrlich wie dir, vor allem, wenn das Buch einfach überall auftaucht. Wenn ich ein Buch wie Someone New sehe, bei denen die Capture dann wirklich mehr über das Buch erzählt, neugierig macht und vor allem beton wie wichtig die Thematik ist, dann werde ich wirklich neugierig, aber das ist eben die ehrliche Meinung zu einem Buch. Was ich zum Beispiel gar nicht mag, sind die Postings, die gefühlt immer wieder sagen: Tolles Buch, erscheint dann und dann… ja, okay. Ich hab auch beim ersten Mal verstanden, wann dieses Buch erscheint… wenn das dann jeder macht, ohne wirklichen Mehrwert, weiß ich nicht. Kann ich nicht so viel mit anfangen.

    Das ganz große Problem sehe ich vor allem in den Erwartungen. Ich habe „Das Reich der sieben Höfe“ mit der Erwartung gelsen, was absolut neuartiges und krasses zu lesen und bekommen habe ich etwas, das für mich als problematisch gilt, recht flach in der Handlung wirkt und auch irgendwie nicht ausgereift ist… Was wahnsinnig enttäuschend für mich war. Ich wollte dieses Buch wirklich mögen, weil jeder es mochte, meinen Nerv hat es leider gar nicht getroffen. Seitdem gehe ich das Ganze echt vorsichtiger an. Möchte ich das Buch lesen, weil ich es lesen möchte oder weil jeder es mir unter die Nase hält? Ist es eher ein Gruppenzwang (:D) oder habe ich wirklich Interesse daran?
    Seitdem habe ich kaum noch daneben gelangt, was Bücher angeht. Ich muss aber auch gestehen, dass ich mich schnell von so was beeinflussen lasse. Gerade, wenn jeder in hohen Tönen von einem Buch spricht.. Skeptisch werde ich gar nicht, eher angefixt und viel zu hohe Erwartungen xD

    Also ein toller Artikel.

    Viele Grüße,
    Anna

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    1. Liebe Anna,
      Danke für deinen Kommentar und das Lob! 🙂
      Stimmt, genau das ist der Punkt. Ich hab mir beim dritten Mal gemerkt, wann das Buch erscheint und dass es so toll ist, da bringen die nächsten zwei Stories mir nicht. Auch dieses Geheimnis um Julians Geheimnis. Das hat mich ganz kirre gemacht. Warum nicht sagen, worum es geht und damit Werbung machen, wenn es so wichtig ist? Aber das hätte nicht zum Buch gepasst.
      Oh ja, sehr gute Fragen! Sollte man sich wirklich ehrlich vor jedem Buch fragen 🙂
      Ja ganz genau! Meine Erwartungen an Someone New waren auch viel zu hoch.
      Ganz liebe Grüße
      Yvonne 🙂

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  11. Ein sehr toller und ehrlicher Beitrag <3. Mir begegnet das Buch aktuell auch überhaupt, aber ich habe generell keine Interesse an ihm, weil es nicht mein Genre ist. Bin ja eher im Fantasy oder Krimi Bereich unterwegs, dazwischen mal ein historsicher Roman oder ein Sachbuch. Aber ich merke es natürlich auch, dass einem das Buch dann überall begegnet bzw. das es auch Zeiten gibt da hat man zum selben Buch ganz viele Rezensionen in der Timeline. Ganz ehrlich? mir ist das dann auch zu viel. Ich lese mal 2-3 Rezensionen ,wenn überhaupt, mehr brauche ich nicht. Deshalb tue ich mir mittlerweile mit reinen Rezensionsblogs sowieso schwer. Ich merke dann schnell, dass es da halt nicht mehr so viel für mich zum Lesen gibt.

    An gyhpte Bücher habe ich übrigens auch hörere Erwartungen und wie sollte man nicht? Man liest und hört viel Gutes und das Buch gefällt immerhin so vielen, da muss es ja dann auch was Besonderes haben. Manche Bücher schaffen den Hype dann zu erfüllen, andere halt nicht, weil das Buch dann doch in gewohnten Bahnen verläuft und nicht wirklich etwas Neues hat. Somit weiß ich nicht, ob das für ein Buch immer gut ist, aber ein Hype hält mich am Ende nicht vom Lesen ab. Will ich etwas unbedingt lesen, dann lese ich es trotz Hype, nur das Buch hat es halt etwas schwerer ab Ende auch komplett zu überzeugen.

    Ansonsten bin nich ja eh nie Teil dieser Hypes. Dazu frage ich zu selten Rezensionsexempalre an, habe zu wenig Geld um mir jedes neue Buch zu kaufen und hänge bei vielen Reihen zu sehr hinterher. Dass ist immer etwas schade, weil man wie du schon schreibst gefühlt nicht dazu gehört, denn ältere Bücher scheinen niemanden mehr zu interessieren. Dabei haben Bücher doch kein Verfallsdatum? Ein Thema über das ich mich generell auf rege. Ab er man merkt es: Rezensionen zu älteren werken bekommen viel weniger Klicks und Kommentare als zu neuen Büchern, das gleiche auf Instagram. Finde ich immer schade, denn viele Bücher sind zeitlos und auch heute noch von aktueller Relevanz. Da sollte auch wieder ein Umdenken vorherrschen, als immer nur das Neuste haben zu wollen. Bei Serien spüre ich das aber gar nicht so extrem. Da kommen auch Rezensionen zu älteren Produktionen immer noch gut an. Klar, bei wöchentlicher Ausstrahlung wird im Nachgang schon viel über die Folge diskutiert, das merke ich auch und versuche dann Spoilern zu entgehen, aber zumindest spielt es abseits dessen nicht so die große Rolle wie aktuell eine Serie nun ist oder nicht. Bei Büchern ist das doch extremer.

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    1. Liebe Nicole,
      Vielen Dank für das Lob! 🙂
      Das stimmt. Gerade bei gehören Büchern ähneln sich viele Rezensionen inhaltlich und ich brauche nicht zehn mal Beiträge über den Inhalt und die Charaktere lesen. Ist natürlich schade, aber ich lese Rezensionen eher in Maßen als in Massen.
      Das hast du wunderbar gesagt! Bücher haben kein Verfallsdatum 🙂 man kann eigentlich kein Buch zu spät lesen.
      Da muss ich dir zustimmen! Dieses neue, aktuelle Gefühle empfinde ich bei Büchern viiieelll krasser als bei Serien. Momentan gucke ich Heartland Staffel 6 und die Leute, die schon bei Staffel 12 sind, diskutieren trotzdem breit mit mir, als wäre ich super aktuell. Die Aufmerksamkeits/Interessenspanne wirkt eher zeitlich begrenzt.
      Liebe Grüße
      Yvonne 🙂

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  12. Laura ist für mich eh so ein Beispiel – ich kenne nicht alle ihre Werke, aber die, die ich gelesen hab, sind absolut problematisch in Bezug auf Missbrauchs-Themen. Gelesen habe ich sie aber wegen diesem Hype, weil es überall war, weil ich naiverweise dachte, es kann ja nicht jeder falsch liegen, der es gut findet – habe ich sehr bereut. Sorry, ich weiß, du wolltest keinen Beitrag gegen Laura schreiben und gegen sie als Person hab ich auch nix, aber das brennt mir schon lange auf der Seele.

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    1. Hey Laurel,
      Oh, davon weiß ich nichts, weil ich ihre anderen Bücher nicht gelesen habe und das auch so noch nicht gehört habe. Ich gehe dann davon aus, dass du Someone New nicht lesen wirst, was aus deiner Sicht verständlich ist 🙂

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