[Events] German Comic Con 2017

Mit diesem Beitrag ist der Blog was Conventions angeht wirklich up to date! Aber die Comic Con 2017 in Dortmund war wirklich die ereignisreichste und steht den anderen Cons in absolut nichts nach!

Fakten zur Convention:

  • Wann: 09/10. 12. 2017, wir waren am Samstag da
  • mit Wenworth Miller
  • Peter Weller
  • Finn Wolfhard
  • Robert Englund
  • Alyson Hannigan
  • Alexis Denisof
  • Carl Weathers
  • Billy Boyd
  • Vladimir Furdor
  • Kristian Nain
  • Ellie Kendrick
  • Christopher Lambert
  • Peter Facinelli
  • Mark Williams
  • Sean Biggerstaff
  • Devon Murray
  • TJ Thyne
  • Tamara Taylor
  • Samantha Smith
  • Amber Rose Revah
  • Ricky Whittle
  • Bruce Langley
  • Christopher Judge
  • Jaleel White
  • James Marsters
  • Ivari Limon
  • Sarah Hagan
  • Indigo
  • Valene Kane
  • Oliver Ford Davies
  • Staz Nair
  • Ross Mulan
  • Daniel Naprous

23755270_1574439039268870_7282435618671456231_n

Vorfreude und Anreise

Zu dieser Convention muss ich eine wichtige Information voranstellen. Meine Schwester liebt Wenworth Miller. Echt jetzt! Seit vor zwölf Jahren die Serie Prison Break startete, ist Nadine ein Fan von ihm und hat auch anderen Rollen wie als Captain Cold in The Flash mitgefiebert. Schon mehrmals hätte es die Möglichkeit gegeben, ihn mal live zu erleben, allerdings in Paris. In all den Jahren kam es aber immer wieder zu Absagen oder sogar Komplettversagen, das heißt die Veranstalter einer Convention gingen Pleite und das Geld für Ticket, Foto usw. war weg. Da könnt ihr euch vielleicht die unglaubliche Freude vorstellen, als die Ankündigung für Wenworth Miller kam. In Deutschland! Und dann auch noch in unserem Bundesland in Dortmund. Wahnsinn. Die Angst, er könne doch wieder absagen oder die Convention könne nicht stattfinden, schwamm bis zum letzten Tag mit. Aber es lief ja alles gut und noch viel besser!

img-20171209-wa0001

Am Samstag früh fuhren wir um 6 Uhr morgens im Schneeregen zum Bahnhof, aßen nochmal war zur Stärkung und nahmen den Zug nach Dortmund. Die Convention sollte um 10 Uhr eröffnen, aber um 9 Uhr standen wir schon in der Halle, nachdem wir uns durch den Schnee gekämpft hatten. Es nahm zwar viel Platz weg, aber unter den Umständen fand ich es toll, dass es eine extra Halle für den Einlass gab. So musste niemand in der Kälte und im Schnee in der Schlange stehen. Die Fotos in diesem Beitrag sind Handy Fotos und das Licht war nicht so großartig, also entschuldigt bitte die Qualität.

img-20171209-wa0003

Nachdem ich 45 Minuten in der Schlange stand, ging es dann zügig voran und ich kam 3 Minuten vor Eröffnung in die Hallen. Meine Schwester Nadine hatte sich für den Tag ein Vip Ticket geholt und war schon auf dem Weg zur Fotoshooting Area von Wenworth Miller. Drei Mal dürft ihr raten, ob da eine Stunde vor dem Fotoshoot schon eine lange Schlange war? Aber sowas von.

20171209_100044.jpg

Ich schlenderte also alleine durch die Hallen und Gänge und ließ alles auf mich wirken. Dabei gab es so viel zu sehen! Photosets zu Game of Thrones, Stranger Things und Gotham. Plakate zu DVD Veröffentlichungen oder alt bekanntem wie Harry Potter. Ganz viele Cosplayer natürlich, leckeres Essen und die vielen Stände mit Merchandising. Hach ja. Ich kaufe ja nie etwas, aber gucken ist doch schön.

20171209_100009.jpg

Für den ersten Eindruck reichte es und es wurde auch schon gut voll, sodass ich mir gegen 11 Uhr einen Weg durch die Menge bahnte und Nadine auf dem Boden in der Schlange fand. Alle waren schon so aufgeregt, gut gelaunt und wir fanden ein paar Mädels zum quatschen. Natürlich über Prison Break und The Flash!

20171209_100328.jpg

Ich begutachtete schon mal die Autogramm Area, die im Gegensatz zur Comic Con Germany wirklich toll aufgebaut war, weil man nicht hoch auf eine Empore gehen musste, sondern alle Gäste an den Tischen beim umherlaufen sehen konnte. Mehrmals am Tag überlegte ich mir noch, von dem ein oder anderen ein Autogramm zu holen, aber ich blieb vernünftig. Autogramme sind eh nichts für mich, das Gekrakel kann in zehn Jahren kein Mensch mehr lesen.

img-20171209-wa0013

Nadine kam glückselig von ihrem Fotoshoot mit Wenworth Miller zurück, sendete das Foto auch an unsere Mutter und von ihr kam die Nachricht zurück:

„Er ist ein normaler Mann mit wenig Haaren, die ihm aber stehen.“

Tja, wo sie recht hat, hat sie natürlich recht! Trotzdem ist Nadines Foto mit Wenworth Miller klasse:

IMG-20171209-WA0024.jpeg

Panels, Panels und noch mehr Panels!

Nach dem Mittagessen ging es los mit dem ersten Panel. Die Panel Area war super groß, aber nicht in einer eigenen Halle und das störte für die Akustik schon enorm. Es war halt alles offen, weder akustisch noch visuell abgetrennt vom Rest der Convention. Super, um sich an den Crepe Stand zu stellen und die Cosplayer beim Fotos machen zu beobachten, während man mit einem Ohr dem Moderator zuhört…schlecht, wenn die Musik, die Geräusche und das Stimmengewirr vom Rest der Hallen auf die Tribüne drängt. Das allererste Panel war gleich super witzig!

Bones Panel

Ich habe Bones immer mal wieder geschaut, wenn es halt früher im Fernsehen lief, aber nie so richtig genau. Trotzdem kannte ich natürlich die Schauspieler und ihre Rollen und war sehr gespannt. Tamara Taylor und TJ waren witzig, charmant, freundlich…und zwar ebenso individuell wie auch als Team. Man konnte die Freundschaft bis auf die hintersten Sitzplätze spüren. Das war echt so schön, ein so harmonischer und vertrauter Umgang miteinander mit ebenso viel Witz wie Bewunderung für die Arbeit des anderen. Natürlich war Bones ein Thema des Panels, wobei TJ verriet, dass die Serie ursprünglich Brennan hießen sollte (zum Glück wurde das geändert). Tamaras Lieblingsstaffel die zweite ist. Sogar konkrete Storylines wusste sie noch. Ebenso konnten die beiden ein paar medizinische Dialoge noch, Wahnsinn!

25189562_816502101854041_1070344471_o.jpg

Außerdem sprach Tamara Taylor über ihre neue Serie Altered Carbon und wie viel Spaß das Projekt gemacht hatte. Ein bisschen ein Mix aus Matrix und Blade Runner sollte es sein.

25139173_816502128520705_413062044_o.jpg

Weiter ging es mit dem Game of Thrones Panel, oder wie ich sagte: „Hodor und Menschen, die ich nicht kenne.“

Game of Thrones Panel

Der Schauspieler zu Hodor, Kristian Nairn, war aber wirklich klasse! Super witzig, super nett und sehr dankbar für seine Rolle, obwohl er ja nun wirklich nicht viel Dialog hat. Über eine bestimmte Szene/Folge redete er auch, die ich auch Spoiler Gründen nicht weiter vertiefen möchte. Natürlich wollten alle Fans irgendwie Informationen zur 8. Staffel, aber vor dem Panel stellte der Moderator extra klar, dass Fragen zur 8. Staffel absolut nicht erlaubt waren. Manche der Schauspieler sahen sich bei dem Panel zum allerersten Mal. Game of Thrones ist zwar eine Serie, aber weil die Schauspieler eben an so vielen verschiedenen Locations drehen, sehen sie sich manchmal gar nicht.

25139096_816505731853678_1258229696_o.jpg

Wenworth Miller Panel

Wenworth Miller war genau so, wie wir ihn uns vorgestellt hatten. Sehr ruhig, sehr nachdenklich, aber auf eine sehr charmante, ehrliche und reife Art und Weise. Sein Panel war wirklich am allerbesten besucht am kompletten Convention Tag und nach jeder Frage überlegte er sich seine Antwort gut. Es war herrlich, wunderschön, berührend, interessant, witzig, einfach großartig und irgendwie entspannend, ihm zuzuhören. Die Tribüne hing praktisch an seinen Lippen.

25115074_816505965186988_1969274527_n.jpg

Er wurde nach seinen Vorbildern gefragt, nach Depressionen, mit denen er ja zu kämpfen hatte/hat), das Leben allgemein, The Flash, sein liebster Charakter und natürlich eine mögliche 6. Staffel von Prison Break. Er würde niemals Nein sagen, aber dafür müssen eben auch viele Puzzle Teile zusammen kommen. Er und Dominic müssen Zeit haben, das Skript muss gut sein, die sechste Staffel muss es einfach wert sein, gedreht zu werden.

25189588_816505975186987_1106137244_o.jpg

Von den anderen Panels weiß ich die Reihenfolge nicht mehr, aber das ist im Prinzip ja auch wurscht, der Moment zählt. Und jedes Panel war auf seine eigene Art und Weise toll! Na gut, bis auf Ricky Whittles Ego Show.

American Gods Panel

Was eigentlich ein neutrales Panel werden sollte, weil ich mich von Ricky Whittles Charme überzeugen wollte, von dem Bekannte immer so schwärmen, wurden zum schlimmsten Panel und einer Bestätigung für meine Gefühle gegen ihn. Ich kenne den Mann ja nicht, aber wer sich so verhält? Nein, danke.

Eigentlich waren bei dem Panel eben Ricky Whittle und Bruce Langley anwesend, nachdem Pablo Schneider abgesagt hatte. Aber von Bruce Langley habe ich so gut wie nichts mitbekommen, was ich unglaublich schade fand! Ich habe American Gods weder gelesen noch geguckt und das auch nicht vor, aber ich hätte trotzdem gerne mehr von Bruce Langley als Schauspieler und seinem Charakter erfahren, er wirkte interessant.

25139328_816505711853680_1436958396_o.jpg

Geht nur schlecht, wenn man so ein großes Ego wie Ricky Whittle hat. Selbst die Frau im Publikum neben mir schüttelte den Kopf und fragte, ob er betrunken war. Nein, er ist immer so. Was hat mich so genervt? Ricky Whittle ertrug es einfach nicht, mal zwei Minuten keine volle Aufmerksamkeit zu haben. Oder eine. Alleine schon, dass der Moderator und Bruce Langley normal auf den Bühne in den Stühlen saßen und Ricky Whittle aufstehen musste, um auf dem vorderen Rand zu stolzieren, zu twerken, bis die Kamera auf der Leinwand nur seinen Hintern zeigt und so zu tun, als wolle er den Moderator küssen, was ihm sichtlich unangenehm war, sagt doch schon alles. Ich konnte es fast schon ahnen, sobald Bruce Langley das Mikrofon in der Hand hatte, um mal zwei Minuten eine Frage zu beantworten, würde Ricky Whittle gleich wieder irgendeinen Quatsch machen.

25189531_816504735187111_1687015759_o.jpg

Über The 100 sagte er nur, dass Lincolns Charakter ja fast nichts zu sagen hatte und in der Audition an einen Stuhl gefesselt wurde, aber nicht wirklich, weil das wäre ja „too Weinstein.“ Als daraufhin nur ein paar vereinzelte Mädels ein gequältes Lachen zu Stande brachten, fragte er lachend „Too soon?“ Ja, jetzt und überhaupt, immer. Ernsthaft. Wenn ich das vergleiche mit einem Kristian Nairn, der sich als Hodor ja wirklich über wenig Dialog beschweren könnte, dann wirkt Ricky Whittle noch „schlimmer“. Natürlich waren nach dem Panel super viele Mädels so glücklich und fanden ihn ja so toll, aber ich war einfach nur super genervt und wenn Ricky Whittle mal wieder auf eine Convention nach Deutschland kommt, dann weiß ich einfach, von welchem Panel ich mich fernhalten kann.

25114697_816504711853780_1907831156_n.jpg

Robert Englund Panel

Ich habe die Horror Filme um Freddy Krueger nie gesehen, weil Horror einfach 0 mein Genre ist. Aber dieser Schauspieler hat sie Bühne gerockt, sag ich euch! Wow, was für eine Präsenz. Alleine diese raue Stimme ließ mich schon aufhorchen. Er hat auch wirklich nur über das Thema geredet. Über den Einfluss, die die Filme auf sein Leben hatten, wie gerne er ein Cameo machen würde und Reboot Filme. Er war nicht nur ein faszinierender Gast, sondern hatte auch ebenso faszinierende Geschichten parat. So erzählte ihm mal ein kleines Mädchen, dass sie ihre eigenen Alpträume bekämpfte, indem sie sich vorstellte, diese seien Illusionen, genau wie Freddy. Außerdem hatte er ein paar tolle Gedanken zum „neuen Freddy“, weil er sagte, dass sie den Fehler begannen hatten, Freddy zu real aussehen zu lassen. Sein liebster Film ist der siebte, falls ihr euch das mal fragt.

25139045_816506221853629_1495559709_o

Peter Facinelli Panel

Peter Facinelli tat mir irgendwie leid. Sein Panel war jetzt nicht riesig gut besucht, ein paar letzte Twilight Fangirls saßen auf den Rängen, ein paar Supergirl Fans und das war dann auch schon. Später lief er mit nur einem Bodyguard durch die Gänge, mitten in den Hallen und es hat irgendwie keinen interessiert. Ein Finn Wolfhard hätte das nicht machen können. Von dem bekamen wir übrigens nur riesengroße Schlangen mit, er war wirklich beliebt, aber das ist Stranger Things ja eh. Gut, zurück zu Peter Facinelli.

Obwohl er sehr langsam und ein bisschen einschläfernd redete, war es doch irgendwie interessant. Er redete natürlich über seine Rolle in Supergirl (da ich von der Serie nur den Pilot gesehen habe und es mir dann reichte, hatte ich da natürlich keine Ahnung), verglich DC mit Marvel und wie Marvel eher lustig ist und das ganze Universum miteinander verbindet. Er hätte es auch besser gefunden, wenn der TV The Flash auch der Film The Flash gewesen wäre, also Grant Gustin anstelle von Ezra Miller. Die meisten Fragen kamen aber doch von den paar 12 Jährigen Twilight Fangirls, die fragten, ob es noch einen Twilight Film (Natürlich Nein) und ob er zu Robert Pattinson und dem Cast noch Kontakt hätte (zu Robert und Nikki Reed). Ich würde mich nicht darauf einstellen, dass er ewig bei Supergirl bleibt, weil er auch meinte, schnell von Rollen gelangweilt zu sein und dann was neues zu brauchen. Deswegen könnte er auch nie Theater spielen, wo er jeden Abend den gleichen Charakter spielen muss.

25198591_816506595186925_1513309595_o.jpg

Harry Pottel Panel

Das Harry Potter Panel mit Mark Williams, Sean Biggerstaff and Devon Murray war einfach nur wunderschön! Als ob man nach Hause kommen würde, ehrlich. Einige Fans hatten sich auch im Cosplay ins Publikum gesetzt, was sozusagen das i-Tüpfelchen war. Wusstet ihr, dass Mark Williams deutsch sprechen kann? Nur ein kleines bisschen, aber immerhin! Eine wundervolle Antwort gab er auch hier:

Fan: „Have you ever dreamed of coming back to Hogwarts?“

Mark Williams: “ I never left.“

Da kann einem doch nur warm ums Herz werden. Während des Panels lief im hinteren Teil der Halle ein Quidditch Spiel, was natürlich passend kommentiert wurde und wir erfuhren noch ein paar Insider Infos. Zum Beispiel wie schwer es für Mark Williams war, einige Zauberstab Bewegungen auszuführen, weil die meisten Rechtshänder waren, er aber Linkshänder. Die schwierigste Szene für Devon Murray war die Boot Szene im ersten Film, wo die Schüler in Hogwarts ankommen. Denn es dauerte ganze sechs Wochen, die Szene zu filmen. Wahnsinn! Sean Biggerstaffs Lieblingsfilm ist übrigens der siebte Teil, weil der wie ein Road Movie war. Da kann ich ihm nur recht geben! Sie redeten noch allgemein über ihre Lieblingsfilme, Lieblingskreaturen und das gesamte Panel war einfach SO schön! Voller Liebe, Magie und Lachen.

25139138_816508591853392_1169678134_o.jpg

Buffy Panel

Ich habe von Buffy nur die erste Staffel und ca. 5 Folgen der zweiten Staffel gesehen und die Serie war nicht meins, aber vielleicht auch zu alt. Nadine hat dieses Jahr mit der Serie angefangen, aber damals kannten wir die Grundzüge der Serie natürlich trotzdem, Buffy ist halt Kult. Das Panel war zwar toll, aber damit meine ich nur Alyson Hannigan, James Masters und Alexis Denisof (Alysons Ehemann). Bei den anderen drei Gästen, also Sarah Hagan, Indigo und Iyari Limon weiß ich echt nicht, warum die da waren. Indigo redete einmal kurz über ihre Audition, aber ansonsten sagten die kein Wort! Wenn allgemeine Fragen gestellt wurden (sowas wie liebster Bösewicht oder beste Erinnerung mit Joss Whedon), dann reichten sie ihr Mikrofon einfach an die drei bekannteren Stars weiter, ohne Kommentar oder nur mit Schulter zucken. Mmh, okay.

25189583_816506508520267_2147262684_o

Alyson Hannigan wurden natürlich auch Fragen zu How i met your Mother gestellt, ganze drei Stück. Eine Reunion ist nicht in Planung, aber natürlich gilt „Never say never“. Außerdem verriet sie, dass zwar der Tod der Mutter (Spoiler zur Mutter! Mit der Maus markieren zum Lesen) von Anfang an geplant war, es aber im Laufe der Serie Diskussionen im Writers Room gab, ob man das Ende und die Storyline nicht doch ändern solle. Letzten Endes blieb man aber beim ursprünglichen Plan.

Alyson und Alexis Kinder kennen Buffy übrigens nicht, weil sie dafür noch zu klein sind. Aber das Thema kommt in der Schule wohl mal auf (stellt euch mal die Fragen vor!) und deswegen wird Alyson ihnen das später erklären. Ich wusste natürlich, dass James Masters Charakter Spike blonde Haare hatte, aber ich wusste nicht, wie ätzend das für ihn war. Ursprünglich war es geplant gewesen, Spike sterben zu lassen, deshalb hatte James Masters dem Bleachen seiner Haare zugesagt. Dann änderte sich das aber und er musste alle 8 Tage seine Haare nach bleachen. Autsch. Ich habe auch schon meine Haare gebleacht, also angenehm ist das wirklich nicht.

25285765_816506498520268_2049103865_o

Witzig fand ich noch den Spitznamen, für den der Cast bekannt war. Die Serie heißt ja vollständig Buffy- The Vampire Slayer und sie wurden auch The Weekend Slayers genannt, weil sie so viel arbeiteten. Ein 16 Stunden Tag war kurz, ein 18 Stunden Tag normal und ein 20 Stunden Tag lang.

James Masters redete dann noch über seinen Charakter in Runways und sang auf Bitte eines Fans ein bisschen. Er hat wirklich eine tolle Stimme! Bin schon gespannt, was Nadine zur Musical Folge in Staffel 6 sagt, die wurde beim Panel nämlich auch oft erwähnt. James Masters war aber generell eine coole Socke, um es mal salopp zu sagen, denn er hatte noch vor dem Panel klargestellt:

„The others have class, but i dont, so you can ask anything you want!“

Danach schlenderten wir erstmal weiter durch die Hallen, bewunderten Joker Cosplayer und die ausgetellten Autos zu Ghostbusters und Delorean aus Zurück in die Zukunft. Für Fotos davor waren die Motive zu beliebt, aber es war auch so cool.

Am Abend nahmen wir den Zug zurück nach Hause, 20 Uhr kamen wir wieder am Bahnhof an und fuhren bei dem Schnee vorsichtig heim. Es war ein Tag voller Eindrücke, Menschen und Fans, aber auf eine ganz wunderbare Art.

Wann ist voll zu voll?

Ein negativer Aspekt der Convention war aber auf alle Fälle die Menschenmasse. Natürlich ist es auf jeder großen Veranstaltung voll, auf jeder staut es sich auch mal in der Masse. Aber hier wurde definitiv an der falschen Ecke gespart und ich bin sehr froh, dass das Hallen Konzept bereits für 2018 geändert worden war. Da war ich nicht auf der Con, aber ich habe gehört, dass es besser gewesen sein soll. In einem Gang stauten sich die Massen und es gab einfach kein entkommen. Es ging weder vorwärts noch rückwärts, so dass das der erste und letzte Moment war, wo ich mir dachte: Bitte lass niemanden umfallen, stolpern oder panisch werden. Viele Minuten zogen sich hin, bis es Schritt für Schritt besser wurde und man wieder atmen und die Arme frei bewegen konnte. Wir musste ja durch den Gang durch in die nächste Halle. Aber ja, das hat ein bisschen den Spaß genommen und das darf so auch nicht vorkommen.

Fazit?

Alles in einem war der Tag auf der Convention klasse! Ich habe so unglaublich viele Eindrücke mit nach Hause genommen, viele Trailer zu Filmen gesehen, viele kreative Cosplayer bestaunt, durch die Gänge gestöbert, gut gegessen und natürlich tolle Panels besucht. Mein Flop ist ja wohl klar, Ricky Whittle, wobei ich Peter Facinelli eher auch dazu zählen würde. Meine Highlights waren ganz klar Harry Potter, Wenworth Miller und Buffy. Die Panels haben einfach am meisten Spaß gemacht, wobei die anderen ebenso gut waren. Sollte mich die Gästeliste dieses Jahr ansprechen und ich am 7. oder 8. 12. 2019 Zeit haben, komme ich gerne wieder.

Werbeanzeigen

Ein Gedanke zu “[Events] German Comic Con 2017

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s