[Events] FBM 18 Samstag und Sonntag

Jetzt ist die Messe auch schon wieder ein paar Tage her und es ist an der Zeit, zurückzublicken. Was war gut, was hat mir nicht gefallen, was habe ich überhaupt gemacht und wie deckt sich das mit meiner Planung? Wen habe ich getroffen, gesehen und wie fand ich die Messe allgemein? Das beantworte ich euch in meinem Bericht zur Messe und am Ende gibt es noch ein paar Links von anderen tollen Beiträgen.

Ich bin zusammen mit meiner Schwester Nadine zur Messe gefahren und für uns beide war es das erste Mal mit Übernachtung, zum ersten Mal zwei Tage lang auf der Frankfurter Buchmesse!

Die Fotos stammen auch alle von meiner Schwester @Nadine Merschmann.

*Der Beitrag enthält unbezahlte Werbung für den Young Professionals Day.

Die Anreise am Freitag

Das war wirklich eine Geschichte für sich. Weil die Fahrt mit dem Zug nach Frankfurt zu teuer war, mussten wir den FlixBus nehmen. Nadine hatte aber am Freitag Vormittag noch in Münster Uni. Ein Glück, dass Münster zu den Abfahrtstellen gehörte, so musste sie nur morgens zur Vorlesung und konnte danach in den Bus steigen. Ich bin währenddessen mit dem Zug nach Münster gefahren, habe sie abgeholt und mit dem Bus sollte es nach Frankfurt gehen. Wie das aber so ist an einem Freitag Nachmittag….gab es ordentlich Stau und so brauchten wir insgesamt volle 9 Stunden, bis wir dann mal endlich völlig fertig am späten Nachmittag in Frankfurt ankamen. Puh.

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Trotzdem trafen wir uns später noch spontan mit zwei lieben Freunden aus einem Schreibforum zum Essen und es war ein sehr schöner Abend!

Der Messesamtag

Die Nacht war eher unruhig und vor allem kurz gewesen, weil ich seit Donnerstag krank war und dementsprechend durch Halsschmerzen schlaflos blieb. Trotzdem standen wir um 7 Uhr auf, machten uns fertig, vergaßen fast die Tickets und machten uns auf den Weg, um spontan Svenja von readinvalaris  zu treffen! Wir holten sie am Gleis am Frankfurter HBF ab, um mit ihr zur Messe zu fahren und das war gleichzeitig mein erster „Offline-Bookstagram-Kontakt“. Vorher hätte ich gar nicht nervös sein brauchen, weil Svenja einfach so ein lieber Mensch ist!

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Als wir um kurz nach 9 Uhr auf der Messe waren, war es schon etwas gefüllt, aber absolut angenehm. Hach, wenn es doch nur den ganzen Tag so schön geblieben wäre…Wir schlenderten durch die Halle, wobei Nadine eher rannte, weil sie unbedingt die Tasche vom Frech Verlag haben wollte. Glücklicherweise hat sie die auch bekommen und konnte mit strahlendem Gesicht weiter gehen.

Dann trafen wir im Gang noch spontan Lena und Aline von wolkenfischerei, die sogar ihre eigens designten Taschen dabei hatten! Es war super schön, mehr Leute von Bookstagram offline zu treffen und wir stellten sogar fest, dass wir im gleichen Hotel wohnten! Die Welt kann doch klein sein. Umso besser, wenn es so nette Mädels sind, wie die beiden. Wir plauderten und beschlossen, am nächsten Morgen zu Fuß zur Messe zu laufen. Die Züge sind ja oft unglaublich voll.

Ich versackte am Stand vom Coppenrath und Hoelker Verlag, weil die Bücher da einfach so, so schön sind! Zum Verrückt werden. Ich meine, wie wahrscheinlich ist es, dass ich die ganzen Rezepte in den Kochbüchern nachkoche? Bei mir als Gewohnheits-und wählerischer Mensch? Aber es ist doch so schön! Die Bilder von New York und Kanada! Da werde ich einfach schwach und setzte es mental auf meine Geburtstags-Wunschliste.

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Nadine seufzte immer wieder darüber, dass man Samstags nicht kaufen kann, besonders an den Ständen der Papeterie und Geschenke. Aber wir schlenderten weiter durch die Hallen, vorbei an den großen Verlagen wie Arena, Frech, dtv, Random House, Fischer und Hanser. Jeder Stand war auf seine Weise schön und ich entdeckte immer mal wieder aus den Augenwinkeln Bücher, die ich noch nicht kannte oder gedanklich kommentierte mit „Ah, das steht ja auch noch auf meiner Leseliste.“

Um 11 Uhr war es dann an der Zeit, sich zu trennen. Ich marschierte in Halle 4 zum Young Professionals Day, auf den ich freundlicherweise von Julia Lots aufmerksam gemacht worden war und es war toll! Es war mein erstes Mal mit dem Programm, weil ich in den bisherigen Jahren stattdessen immer Lesungen und Autogrammstunden gehabt hatte. Die blieben dieses Jahr fast komplett aus, weil kein großer Autor da war, der mich so richtig interessierte.

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Ich hatte also kaum Erwartungen und keine Vergleichsmöglichkeiten. Aber es hat sich gelohnt! Das Programm lief unter dem Motto „Mut tut gut“ und war wirklich interessant. Gleich als erstes wurde von den jungen Verlagsmenschen das Gütesiegel für Volontariate vergeben. Darauf habe ich mich schon die ganze Woche gefreut gehabt und es war einfach toll. Die Moderatorinnen stellten die Verlage vor (Gratulation an die Gewinner: Open Publishing, Kiwi und Ernst Klett Verlag) und die Vertreter bekamen nicht nur ihre Urkunden, sondern auch die Möglichkeit für tiefere Gespräche in der Interviewrunde auf der Bühne. Und ganz ehrlich? Währenddessen habe ich mich nahezu geärgert. Denn die aufgezählten Qualitäten der Volontariate klangen so gut! Da wünschte ich mir tatsächlich, ich könnte selbst bei Ernst Klett arbeiten.

Danach folgten die Keynotes, also zwei Vorträge. Zum tollen Vortrag von Katja Meinecke-Meurer habe ich hier etwas auf Instagram geschrieben. Der zweite Vortrag kam von Julia Köberlein, die ein Start up gegründet hat. Was erst interessant klang, hatte dann aber doch so viel mit Politik zu tun, dass meine Schwester, die mittlerweile auch zu mir gefunden hatte, mich kurz ansah und ich nickte. Das war für mich persönlich nicht so spannend und wir liefen lieber noch in Halle 3 zum Vortrag „Wie man das Chaos des Schreibens beherrscht„. Poppy Anderson konnte nicht dabei sein, aber Marah Woolf stand Rede und Antwort. Es war so unglaublich voll, das kann ich gar nicht beschreiben!

Leider waren die Fragen eher nach dem Motto „Was kommt zuerst, Plot oder Charaktere?“ oder „Wie kommst du auf deine Ideen?“ und diese Fragen fand ich eher langweilig, weil ich sie schon so oft gehört habe. Das Buch „Götterfunke“ hatte ich auch abgebrochen, deswegen zogen wir lieber weiter. Gut für uns, denn im Gang fanden wir Eve von undercoverwriting, die ihre tollen Goodie Bags verteilte! Sie schaute zwischen mir und Nadine hin und her und rief plötzlich aus „Yvonne!“ Erst da fiel bei mir der Groschen! Wahnsinn. Aber es war so schön, sie auch mal live zu sehen! Ihr Buch Marketing ist so klasse, die Geschichte an sich klingt toll, der Goodie Bag war mit sehr viel Liebe zum Detail gefüllt worden und sie ist einfach so nett.

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Auf dem Weg zurück in Halle 4, man kann es eigentlich keinen Weg mehr nennen, es war eher ein Kampf, erzählt mir Nadine von einem Vortrag am Morgen und erwähnte, wie cool die Autorin Mira Valentin war! Denn sie hatte im Cosplay auf der Bühne gesessen, beim Vortrag Weltenbau in Fantasy Romanen. Seht selbst:

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Unterwegs sah ich noch Anabelle von Stehlblüten und anstatt weiter zu gehen, traute ich mich Halle zu sagen und wünschte ihr viel Spaß in Irland. Anabelle war sehr lieb und ich bin schon ein bisschen stolz, dass ich mich getraut habe, Leute anzusprechen. Das mache ich normalerweise nicht sofort, mich kostet das einfach etwas Überwindung.

In Halle 4 lauschten wir beim Young Professionals Day dem Vortrag zum Thema Netzwerken, die auch mir unbekannte Netzwerke vorstellte, was ich super spannend fand! Deshalb wird es zu dem Thema und Vortrag noch einen gesonderten Beitrag geben, hoffentlich nächsten Sonntag.

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Bevor es zum Bookstagram Treffen ging, lief ich noch in Halle 3.0. herum, auf der Suche nach dem Stand, an dem Autorin Steph stehen würde und fand ihn sogar! Während ich mir noch die Lesezeichen anschaute, hatte sie mich schon erkannt. Es war großartig. Wir hatten ein paar Minuten Zeit zum reden, tauschten uns über Los Angeles aus und ich bewunderte, wie sie überhaupt am Stand stehen konnte. Schließlich war sie letzte Woche noch in Las Vegas gewesen und grad erst gelandet! Mit Jetlag Autogramme geben? Chapeau. Nach einem schönen Erinnerungsfoto zog ich weiter, gönnte mir etwas zu Essen mit Luft zum Atmen und traf da auch auf die lieben Mädels von Wolkenfischerei, denn wir wollten zusammen zum Bookstagram Treffen gehen.

Himmelherje! Ich hatte erwartet, viele unbekannte Gesichter zu sehen. Aber doch nicht so viele! Wahnsinn. Ein bunter, großer Buchmenschen Haufen. Trotzdem erkannte mich Kim von Bookspumpkin und darüber war ich auch so froh! Wir konnten uns schön austauschen, über die Menschen, die wir nicht kannten, glauben zu kennen oder wenn wir doch ein bekanntes Gesicht in der Menge entdeckten. Neben einem Selfie machte Nadine auch ein Erinnerungsfoto von Kims Freundin Melina, Kim, mir, Aline und Lena und ich liebe es:

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Schon nach dem Bookstagram Treffen verließen wir die Messe, weil wir einfach so fertig waren. Aber es war ein schöner Tag und der Sonntag würde dem in nichts nach stehen.

Der Messesonntag

Der Sonntag war in dem Sinne ganz anders, weil wir bis 13 Uhr „frei“ hatten. Um 9 Uhr trafen wir uns erstmal wieder mit Aline und Lena von Wolkenfischerei und liefen zusammen zum Messegelände. Am Eingang war es schon so voll, das konnte ja was werden! Lena wollte eigentlich zur Autogrammstunde von Sebastian Fitzek gehen, aber weil um 9:10 Uhr schon so eine lange Schlange war…nein, danke. Stattdessen schlenderten wir zum Groh Verlag und es gab wieder viel zum staunen. Bei den ganzen schönen Letterings geht mein Herz auf! Hach. Für 1 € ergatterten wir dann auch noch einen Lesezeichen -Kalender für 2019, wie cool ist das denn?! Und es war noch so schön leer in den Gängen.. rückblickend werde ich da fast wehmütig, denn das Gefühl von Platz sollte nicht mehr lange anhalten.

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Bis um 13 Uhr schlenderten wir durch die Hallen, blieben beim Frech Verlag stehen und schauten beim Live Lettering zu, ich hing wieder beim Coppenrath und Hölker Verlag fest, aber „mein Buch“ gab es nicht mehr (gut für mein Konto!) und das „Capital of Food“ Buch von New York konnte ich mir leider nicht leisten. Ich verschickte aber sofort eine Nachricht an die Familie im Sinne „Das will ich haben! Geburtstag und Weihnachten zusammen!“ und fotografierte das Buch ab, damit es auch ja das richtige wird. Hach ja.

Danach machten wir uns auf zu Halle 6 und schlenderten wirklich durch die ganze Halle! Und das war auch gut zu. Zum einen war es dort herrlich leer und zum anderen war es sehr interessant, die ganzen ausländischen Verlage und ihr Programm anzugucken. An einem englischen Stand wurde ich auch fündig und kaufte mir spontan „A Royal Christmas„. Das Buch ist klasse, ich habe es mittlerweile schon durchgelesen und werde es in der Weihnachtszeit auch mal auf Instagram vorstellen.

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An der Selfpublisher Bühne gab es superspanende Vorträge von Autorinnen, die ich entweder nur vom Namen her kannte oder deren Bücher ich mal auf Instagram gesehen hatte. (Wie Traumtänzerin von Alicia Zett). Mit dabei war aber auch „Jacky“, die ich aus meinen Jahren im Schreibwerkstatt Forum als Admin kannte und dort persönlich sah. Das war schon sehr cool. Sie redeten über den Content auf Instagram, was die Leser interessierten und wie auch so die Verteilung sei zwischen Schreiben und Marketing. Das ist als Selfpublisher ja so ein Drahtseilakt. Laura Newman kannte ich von YouTube her und Mira Valentin bezauberte wieder im Cosplay!

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Nach einem Crepe (meine Haupternährungsquelle an diesem Wochenende) mit Nutella trafen wir nicht nur Isabel von Seitenwandler, deren Tochter noch ein schönes Erinnerungsfoto machen konnte, sondern auch Charline von sternenbrise. Mit letzterer habe ich zusammen in Erlangen studiert, aber wir hatten an der Uni nicht so richtig engen Kontakt. Das kam erst nach dem Studium durch Bookstagram. Interessant, oder? Isabel und Charline waren auch so herzlich und als wir wieder in der Selfpublisher Area saßen, kam noch Nina Nina dazu! Sie ist sozusagen eine „Ortsverwandte“ aus Paderborn/Münster. Nadine studiert jetzt in Münster und so konnte man sich da auch gut austauschen.

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Der ganze Kontakt mit all diesen wunderbaren Menschen hat mich einfach gerührt. Nie hätte ich mir erträumen lassen, mal so eine Messe zu erleben. Wo ich Leute kenne, wo mich Leute erkennen, wo ich mich mit anderen Lesern, Bloggern, Bookstagramern austauschen kann, über Bücher, das Leben und die Veranstaltungen. Das bedeutet mir unheimlich viel und dafür bin ich sehr dankbar.

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Kurz bevor ich zur Autogrammstunde von Dora Heldt wollte, hörten wir noch in den Vortrag von Markus Heitz, Amy Baxter und als Moderatorin eine Booktuberin, deren Namen ich mir leider nicht gemerkt habe. Das Interview war aber super interessant, weil es um den Kontakt (positiv wie negativ) zwischen Bloggern/Booktubern/Bookstagramern und Autoren ging, um unterschiedliche Umgangsformen (manche schreiben den Autor total förmlich an und andere so, als würde man sich schon zehn Jahre kennen). Außerdem sprachen sie über Rezensionen (Markus Heitz mag es zum Beispiel nicht, wenn Blogger den Inhalt seiner Bücher falsch wiedergeben, verständlicherweise.)

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Die Veranstaltung im Anschluss bekam ich dann nicht mehr mit, weil ich zu Dora Heldts Autogrammstunde wollte, aber das lohnte sich auch! Der DTV Verlag verteilte netterweise Kekse an die Leute in der Schlange (die aber zu Beginn noch verhältnismäßig kurz war) und Dora Heldt war super nett! Ich hätte sogar ein Foto mit ihr machen können. Aber ich freue mich schon sehr darauf, ihre Buch „Drei Frauen am See“ dann mal lesen zu können!

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Danach liefen wir zu Halle 4, um Sarah von Wortkosmos zu treffen, aber man kann es kein Laufen nennen. „Tippeln“ passt da eher. Oder „stehen bleiben, eingequetscht zwischen Menschen“. Es hat einfach keinen Spaß mehr gemacht. Gerade Halle 3 ist so unglaublich voll, meiner Meinung nach wirklich übervoll, man kommt nicht durch oder voran und es war einfach zu viel. Sarah war auch schon auf dem Sprung nach Hause und plauderte noch mit Kathi , die gerade den 2. Platz beim Dark Diamonds Wettbewerb gewonnen hatte! Sie war so lieb, da habe ich sie gleich auf Instagram geaddet und mich auch ein bisschen in ihre Fotos verliebt. Ich bin schon gespannt auf ihr Buch! Sarah war genau wie in ihren tollen Insta Stories und Posts. Witzig, immer für eine Grimasse gut und gleichzeitig auch ernst, wenn es um Verlagsveröffentlichungen geht.

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Es war zwar erst 15 Uhr, aber wir beschlossen, jetzt noch in Frankfurt etwas essen zu gehen, das Gepäck im Hotel abzuholen und zum Bahnhof zu gehen. Der Tag war toll gewesen, aber wir hatten einfach keine Lust mehr, uns durch die Massen zu kämpfen, über Koffer zu stolpern, nicht voran zu kommen und so vor uns hin zu trotten, weil es keinen Platz gab zum gehen.

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Die Abreise

Das war nochmal ein Chaos für sich…Um 17 Uhr sollte unser Zug nach Hause gehen, der aber direkt mal 45 Minuten Verspätung hatte, sodass dann auch der Anschlusszug weg war und wir am nächsten Bahnhof wieder 1,5 Stunden warten mussten. Wie gut, dass ich mich heute erst ein Buch gekauft hatte, so konnte ich schon mal 75 Seiten in „A Royal Christmas“ lesen. Nach viel Hin und Her kamen wir dann schließlich gegen 23 Uhr zuhause an. Eigentlich hatte ich an dem Abend noch packen wollen, weil ich am nächsten Tag nach Erlangen reisen musste, aber so ließ ich das auf den Montag früh.

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Planung vs. Realität

Tatsächlich habe ich dieses Jahr wirklich fast alles geschafft, was ich so geplant hatte und noch viel mehr! Nicht mehr geschafft habe ich, am Stand „Bibliothek der Zukunft“ in Halle 4 vorbeizuschauen. Aber das hätten wir vielleicht geschafft, wenn wir nicht spontan eher gegangen wären als geplant. Ansonsten habe ich zusätzlich noch Vorträge bei der Selfpublishing Area angehört und viel mehr Menschen getroffen als ursprünglich erhofft.

Aussicht auf 2019

Nächstes Jahr findet die FBM vom 16-20. Oktober 2019 statt und das Gastland ist Norwegen! Wichtiger Ausgangspunkt wird bestimmt die Norla (das Institut für norwegische Literatur im Ausland). Außerdem wird Halle 6.3. wegfallen, wo momentan das Literary Agents & Scouts Centre, was dann erstmal in die historische Festhalle ziehen wird.

Ich selbst möchte 2019 gerne mehrere Tage auf der FBM sein. Auf alle Fälle an den Fachbesuchertagen! Wie viele und ob ich auch das Wochenende mitnehme, wird sich nächstes Jahr anhand meiner finanziellen und zeitlichen Möglichkeiten zeigen.

(Psst: Ich freue mich jetzt schon riesig auf 2020, denn da ist das Gastland der Buchmesse Kanada!)

Fazit

Mir hat die Frankfurter Buchmesse 2018 mehr gefallen als 2017, weil ich mehr Vorträge zum Thema Schreiben im Programm hatte, weil ich nicht ewig in langen Autogrammschlangen anstehen musste und weil ich so liebe Menschen getroffen habe. Außerdem kann ich mir gar nicht mehr vorstellen, wie ich sonst immer Samstags um 6 Uhr morgens los gefahren bin mit Thalia, um bis zum Nachmittag auf der Messe zu sein und zurück zu fahren! Zwei Tage zu bleiben war genau die richtige Entscheidung.

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4 Gedanken zu “[Events] FBM 18 Samstag und Sonntag

  1. Ein sehr schöner Bericht und das hört sich nach einer schönen Zeit an. Das die Frankfurter Buchmesse nächstes Jahr zu einer anderen Zeit stattfindet finde ich super, die ist nämlich mal nicht an meinem Geburtstag. Das heißt, dass ich dort auch endlich mal hinkönnte. Würde nämlich auch gerne noch ein paar weitere Blogger in echt kennenlernen und das klappt dort ja super :). Freue mich auch, dass du so viele live erleben und mit einigen plaudern konntest.

    Die Menschenmassen stelle ich mir aber auch schlimm vor, das wird wohl dann auch für mich ein Kritikpunkt sein. Aber ist bei einer solchen Messe halt normal und da kommt man wohl nicht drumherum. Auf jeden Fall würde ich auch früher dort sein, vor allem da du schreibst dass es in den Morgenstunden besser ist. Bei Kochbüchern werde ich aber auch schnell schwach, wobei ich mittlerweile auch viel ausprobiere.

    Bin auch total gespannt auf den Beitrag zu den Netzwerken. Den Young Professionals Day finde ich ja auch toll und die Themen klangen sehr spannend, schade das ich dort nicht hinkomme und gerade deshalb finde ich es schön, wenn manche das in Blogbeiträge packen.

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    1. Hey Nicole,
      oh, das freut mich, vielen Dank! 🙂 Ja, es war wirklich toll. Oh, also alles Gute nachträglich!
      Hätte ich auch vorher nicht gedacht, dass das mit dem live kennenlernen SO gut klappen wird, aber man wird ja gerne positiv überrascht.
      Stimmt, das gehört leider nunmal dazu. Zwhen Messe und Masse liegt ja auch nur ein Buchstabe.
      Das kann ich total nachvollziehen, so ging es mir auch bei Leuten, die auf Twitter aktiv waren. Vielen Dank, ich freue mich auch schon auf den Beitrag! 🙂

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    1. Liebe Nadine,
      ja, das kann man echt so sagen! 😀
      Hey, immerhin ein Autogramm ergattert und eine Lesung besucht! Das ist doch schön 🙂
      Oh, das kann ich absolut nachvollziehen, manchmal bin ich einfach nur hin und her gerannt, weil ich falsch war. Es ist doch jedes Mal das gleiche 😀
      Vielen lieben Dank! 🙂

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