[Allgemein] Fazit nach 4 Monaten Bücherregal: Konsum

Es ist jetzt etwas mehr als ein Dreivierteljahr her, dass ich mein erstes richtig großes Bücherregal bekommen habe und ich möchte ein Fazit ziehen. Es klingt banal, aber mein Konsumverhalten hat sich verändert und ich möchte erklären wie.

Meine Situation als Studentin

In meiner Studentenzeit habe ich in einem Wohnheim gewohnt. Mein Zimmer war erst 8qm, später 12qm groß. Weil ich da drin aber so ziemlich mein ganzes Hab und Gut lagern musste und es mehr Schlafzimmer, Wohnzimmer, Küche, Bad und Vorratskammer ins eins war, gab es keinen Platz für Bücher. Alleine Töpfe, Pfanne oder Handtücher nehmen so viel Platz im Regal ein, wo sollten da Bücher hin?

20130923_174233.jpgDas war mein erstes Zimmer im Wohnheim (Ja, der Boden war kaputt). Der Schreibtisch war zwar gut, aber daran habe ich Uni Sachen gemacht und mit Uni Büchern war das dann auch schon voll. In einem kleinen Regal lagerten einige der oben genannten Dinge und im Kleiderschrank Klamotten.

Ich habe in den Jahren im Wohnheim wirklich fast nie Bücher gekauft.

Die Bibliothek war meine Quelle. Neuerscheinungen? Die konnte ich mir nur in meiner Heimat kaufen (wenn ich sie nicht im Koffer schleppen wollte) und selbst da musste ich sie kreuz und quer in drei Reihen in eine Kommode mit Türen quetschen. Mit Dachschrägen gab es keine Möglichkeit für ein großes Bücherregal. Ich hatte zwei Regalbretter und darauf passen ca. 10-20 Bücher, je nach Größe.

Ein Traum wird wahr: Das Bücherregal

Im April 2018 zog ich zuhause offiziell in ein ausgebautes Dachgeschosszimmer, das kleiner war als mein Kinderzimmer, aber trotz der Dachschrägen Platz für ein Regal bot. Ein Bücherregal für mich! Dieses Kribbeln im Bauch, diese Möglichkeit…ich bin tagelang mit einem Grinsen im Gesicht rumgelaufen und dachte immer wieder nur „Ich kriege ein Bücherregal!“

Am Tag des Aufbaus habe ich tatsächlich Tränen in den Augen gehabt, das kann ich gestehen. Es wurde einfach ein Traum für mich war. Es war kein einfacher Prozess, aber nach dem Buchregallosen Kinderzimmer und den beiden Buchlosen Studentenzimmern war das für mich wie eine andere Welt. Eine Welt voller Bücher, eine Welt voller Übersicht über meinen Besitz und es ist eine Welt voller Konsum geworden.

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Da stand der erste Teil des Regals. Schon da dachte ich mir „Boah! Wie viele Bücher da rein passen…“

 

 

 

 

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Schritt 1: Die Ernüchterung

Den Tag Ende Mai 2018 verbrachte ich voller Vorfreude damit, meine Bücher einzuräumen. Ich schleppte meine eigenen Bücher hoch und die meiner Schwester, alte Leseexemplare aus Praktika und ungelesene Bücher, die in Kisten gelegen hatten. Die erste Ernüchterung lag in den Büchern selbst. Es waren viele, die ich gar nicht richtig liebte, viele, die ich eigentlich nur gekauft hatte, weil sie halt 2/3 € auf dem Flohmarkt gekostet hatten, aber noch ungelesen waren. Die habe ich größtenteils alle aussortiert.

Die zweite Ernüchterung lag in der Masse. Ich hatte mich so auf das Regal gefreut, dass ich die Realität nicht bedacht hatte. Denn ich besaß ja gar nicht so viele Bücher. Was mir nach dem Einräumen also überwiegend entgegenblickte, war gähnende Leere. So viele Regalbretter waren einfach komplett leer! Meine Opa guckte etwas belustigt, weil er mich vorher noch gefragt hatte, ob es denn wirklich so ein großes Bücherregal sein muss. „Ja, ja!“, hatte ich immer geantwortet. Okay.

Schritt 2: Der Konsum

Was machte ich also am ersten Juni, einen Tag nach dem ich das Bücherregal hatte? Ich kaufte Bücher. Meine Begründung für die Käufe (neben der Grundlage, dass ich die Bücher selbst toll fand natürlich), war ganz einfach: Weil ich kann.

Ich muss nicht mehr ein Buch verkaufen, bevor ich ein neues kaufen kann. Ich muss das gekaufte Buch nicht mehr bei meiner Schwester, auf dem Flur oder in Kisten lagern. Ich muss mir überhaupt nicht mehr überlegen „Kann ich mir das Buch kaufen? Habe ich dafür noch Platz? Wo soll das hin?“ Es ist ja genug Platz da! Massenhaft.

Aber genau das ist auch das Problem. Ich habe noch nie so viele Bücher gekauft wie in den letzten 3-4 Monaten. Einfach, weil ich es kann. Gut, das Gehalt wird deswegen auch nicht gerade mehr, aber ich kann mir drei Bücher auf einmal kaufen und es ist total egal. Ich könnte mir auch zehn Bücher auf einmal kaufen, wenn ich Lust (und Geld) dafür hätte. Oder zwanzig. Die Regalbretter bieten eine gefühlt endlose Menge an Platz an, die darauf wartet, gefüllt zu werden.

Mein größtes Argument gegen Buchkäufe (neben dem Geld: Geht halt nicht, kein Platz) ist weggefallen. Einerseits ist das großartig. Ich kaufe Bücher und sie landen auf meinem SUB oder direkt im Regal und es füllt sich Stück für Stück. Mit jedem weiteren Buch bekommt diese große freie Fläche in meinem Zimmer auch etwas mehr Seele, meine gelesene Seele. Andererseits ist es eben auch nicht gut, weil ich weniger überlege. Ich möchte ein Buch haben? Kaufen! Ich überlege, mir ein Buch zu holen? Was spricht denn dagegen? Kaufen! Ach, das sieht hübsch aus? Kaufen! Meine Buchhändlerin erkennt mich schon, wenn ich durch die Tür trete und ich lächele dann immer unschuldig. Ja, ich schon wieder.

Schritt 3: Die Zukunft

Nächsten Monat beginnt mein Master Studium. Zwar habe ich noch nichts zum Wohnen, aber es wird bestimmt ein WG Zimmer oder ein Wohnheim. Und das bedeutet ein Déjà-vu: Kein (oder weniger, wer weiß) Platz für Bücher während der Uni Zeit, viel Verlass auf die Stadtbibliothek (wo auch immer ich dann wohne, ob Erlangen, Fürth oder Nürnberg) und das Nach Hause kommen in die Heimat wird zum Nach Hause kommen zum Bücherregal.

Ich weiß, dass die Regalbretter nicht endlos lang sind. Ich weiß, dass mein Regal früher oder später voll sein wird und dann werde ich wieder vor der Platzfrage stehen. Aber bis dahin wird es noch einige Zeit und viele Bücher dauern. Ob ich mein Konsumverhalten bis dahin ändern werde? Ich denke nicht. Was voll ist, ist voll. Ich gebe Bücher weg, die mir nicht gefallen und miste regelmäßig aus. Aber momentan habe ich so viel Platz und ich möchte ihn nutzen. Theoretisch weiß ich, dass mein Konsumverhalten nicht gut ist, praktisch schreit mein Herz aber nur: „Bücher!“

Fazit

Ich denke, da ich es von früher ohne Regal kenne und in der Master-Studentenzeit wieder zeitweise ohne Regal auskommen muss, wird sich da ein Mittelweg finden. In Bayern werden mich wohl irgendwann die Bibliothekare persönlich kennen und mein Koffer wird auf Reisen in die Heimat Bücher tragen. Die Buchhändlerin zuhause wird mich weiterhin kennen, nur werde ich seltener vorbeischauen. Hoffentlich schlage ich dann nicht richtig zu nach dem Motto „Ich habe ja jetzt ein paar Monate fast nichts gekauft.“ Mal sehen. Vielleicht gibt in einem Jahr einen verzweifelten Beitrag über mein volles Regal.

Habt ihr ein Bücherregal? Wenn ja, erinnert ihr euch noch an die Zeit, als es komplett leer war? Und wie sieht es momentan aus?

 


12 Gedanken zu “[Allgemein] Fazit nach 4 Monaten Bücherregal: Konsum

  1. Ein spannender Beitrag. Übrigens finde ich dien Regal echt schön ;). Also bei mir ist es aktuell so, dass mein Bücherregal komplett voll ist und ich habe die Bücher schon in drei Reihen dort einsortiert, damit ich überhaupt alle rein bekomme. Schön sieht das nicht aus, aber geht halt aktuell nicht anders. Deshalb werde ich heute einige Bücher aussortieren und mich von den Werken trennen, die ich abgebrochen habe weil sie mir nicht gefallen haben oder dich zwar komplett gelesen habe, aber die mir auch nicht zusagen. Beim SuB gibt es auch ein paar Bücher wo ich weiß, dass ich die nicht lesen werde. Waren Geschenke, die nicht komplett meinem Geschmack trafen und da tut man sich mit dem Weggeben ja auch schwer. Aber bringt ja nichts, deshalb kommt es nun weg. Werde dann mal Tauschticket ausprobieren, auch wenn ich die Bücher dann erstmal noch eine Zeitlang in einer Kiste zuhause habe. Falls ich da nichts getauscht bekomme in andere Bücher, die schon ewig auf meiner Wunschliste stehen oder Dvds, werde ich sie verschenken oder in die Bücherei bringen. Wegschmeißen kommt für mich definitiv nicht in Frage, denn da würde mein Herz bluten.

    Wohne ja auch noch zu Hause, deshalb habe ich auch das Platzproblem. In meinem Zimmer ist nicht viel Platz, bei mir aber gerade wegen der Dachschrägen (deshalb hasse ich die auch), da kann man sehr schwer Regale stellen, deshalb freue ich mich auf die erste eigene Wohnung nach dem Studium – hoffentlich dann eine ohne Dachschrängen, damit ich ein großes Regal aufbauen kann für meine Bücher und Dvds.

    Dankeschön für dein liebes Kommentar Yvonne,
    das was einige Hater über das Reboot sagen finde ich aber auch nicht fair. Auch wenn man davon nicht begeistert ist, muss man Cast, Produzenten und andere die sich darauf freuen nicht beleidigen. Man kann das auch sachlich äußern und es dann nicht anschauen. Persönlich hätte ich mich wohl recht schnell damit abgefunden, dass der alte Cast nicht auftaucht, auch wenn man da Potenzial verschenkt, aber was ich an den Trailern halt schrecklich fand: Die schauspielerischen Leistungen und die hölzernen Dialoge. Das hat mich sehr abgeschreckt, sodass ich noch gar nicht weiß, ob ich in die Serie je reinschauen werde, denn das sind für mich Dinge, wo ich dann echt nicht dran bleiben kann. Das hat aber jetzt in erster Linie nichts damit zu tun, dass es ein „Charmed“-Reboot ist. Aber ich würde auch Lügen, wenn ich sage das ich von diesem Reboot begeistert bin. Mit besseren Trailern hätte ich ihm aber eine Chance gegeben. So wünsche ich dir viel Spaß und falls die Serie dich doch umhaut, dann kannst du mir ja schreiben, dann schaue ich vielleicht doch mal rein ;).

    Das ist halt ein Trend, wo ich auch das Gefühl habe, dass viele Autoren das auch nur deshalb mit einbauen. Das spürt man dann einigen Werken auch an, da manche Beziehungen freundschaftlich besser funktioniert hätten und als Leserin bin ich mir sicher, dass es der Zielgruppe am Ende nicht nur um die Liebesbeziehung sondern um die Handlung geht. Man muss da echt mal mehr Vertrauen in Jugendliche haben.

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    1. Liebe Nicole,
      Dankeschön! 🙂
      Das ist wirklich eine klasse Idee. Da kriegst du bestimmt was zusammen und dann hast du auch wieder mehr Platz in deinem Regal. Manchmal findet man ja doch mehr Bücher zum aussortieren, als man dachte, denke ich. Wegschmeißen kann ich auch nicht, es sein denn, sie sind super alt. Gut, dass es Bücherschränke etc. zum verschenken gibt, falls man sie anders nicht los wird.
      Dachschrägen sind wirklich ein K.O. Kriterium für die meisten Möbel, schlimm.
      Vielen dank, das mache ich. Kann auch sein, dass ich die erste Folge blöd finde ich die Serie nicht weiter gucke. Ich bin da ziemlich rigoros. Habe auch schon Serien nach den ersten 6-10 Minuten abgebrochen. Manchmal weiß man halt schnell „das ist nichts für mich“.
      Dem kann ich nur zustimmen! 🙂
      Liebe Grüße zurück,
      Yvonne

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  2. Ein schöner Beitrag !!

    In meiner kleinen Studentenwohnung ist das erste, was einem ins Auge stößt mein Bücherregal 😀
    Als ich von zu Hause ausgezogen bin, in eine fremde Stadt zum studieren, brauchte ich etwas gewohntes um mich herum: meine Bücher. Klingr zwar seltsam, aber wenn ich meine Harry Potter Bücher dort im regal gesehen habe, war es ein Stück zu Hause. Also wurden sie schön bis in den vierten Stock getragen (Ich will gar nicht an den Auszug denken)
    Damit das Regal nicht zu voll ist, habe ich einige Reihen auf dem ebook gelesen, da ich aber lieber auf Papier lese, wurde vor kurzem aussortiert. Sehr erfolgreich war ich nicht, bis auf die biss Reihe sind alle geblieben 😀
    Dafür halten sich meine Buchkäufe in Grenzen und wenn, bleibt das Buch nicht lange ungelesen.

    Liebe Grüße,
    Nadine

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    1. Danke Nadine! 🙂
      Haha, das ist immer gut 😀
      Nein, das klingt überhaupt nicht seltsam! Eher wirklich schön und ich kann das absolut nachvollziehen. Wenn ich kann, werde ich auch 1-3 Bücher mitnehmen ins Studentenzimmer.
      Oha, vier Stockwerke…da hast du bestimmt Muskeln gekriegt 😀
      Immerhin hast du etwas aussortiert, das ist besser als nichts. 1 aussortiertes Buch ist schon super, weil wieder Platz für 1 neues Buch ist. 🙂
      Das finde ich klasse und möchte ich mir auch mehr versuchen!
      Liebe Grüße,
      Yvonne

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  3. Liebe Yvonne,
    das kenne ich nur zu gut, wenn man keinen Platz im Wohnheimzimmer für all die Bücher hat, die man gerne hätte. Ich habe fast ein Jahr lang in einem Doppelzimmer gewohnt in einer winzigen Wohnung, das heißt der ganze Kram aus Küche und so musste auch im Zimmer untergebracht werden, genau wie du es beschreibst und ich fand meine Wohnsituation super super ätzend. Und ich finde es beeindruckend, dass du in der Zeit bei dir kaum Bücher gekauft hast, ich konnte mich da irgendwie nicht so zusammenreißen 😀 Beziehungsweise habe ich dann halt einfach gestapelt wo es ging und hatte das Glück regelmäßig nach Hause fahren zu können und die Bücher dann mitzunehmen. Und mein Kindle war auch eine gute Lösung, ich habe eine lange Zeit fast nur auf dem Gerät gelesen, weil es so handlich und platzsparend und eBooks einfach günstiger sind. Ich würde auch immer voll gerne Mal wieder in eine Bücherei gehen, aber ich glaube bei mir in der Umgebung wo ich studiere ist das Angebot nicht so da, was total schade ist.
    Dein Regal unter den Dachschrägen finde ich übrigens super cool und auch das Gefühl das dann nicht vollzukriegen und erstmal schön Bücher kaufen zu wollen kenne ich 😀 Ich habe mir letztes Jahr Weihnachten endlich den Wunsch eines zusammenhängenden Regals erfüllt und seitdem ich seit letzter Woche noch ein Regal rangehängt habe bin ich noch mehr in Kauflaune, weil wieder so viel Platz ist 😀
    Ich weiß auch nicht so genau wann mein SuB eigentlich so dermaßen riesig geworden ist, aber das hängt definitiv mit meiner mangelnden Selbstkontrolle zusammen. Ich finde es bewundernswert, dass du es schaffst dir keine/wenige Bücher zu kaufen, wenn du keinen Platz hast, mein Kopf redet mir nämlich immer ein, dass ich die zur Not ja auf dem Boden stapeln kann und hey, Auswahl haben ist doch auch nett und so weiter.
    Auf jeden Fall finde ich deinen Beitrag super interessant, wie gesagt kann ich mich total darin wiederfinden und ich denke ich werde in den nächsten Wochen/Monaten mal versuchen mir ein Beispiel an dir zu nehmen und meinen Buchkaufkonsum etwas einschränken, denn mein SuB guckt mich seit ich ihn separat stehen habe die ganze Zeit strafend an und mir tut jetzt schon der Rücken weh wenn ich daran denke die ganzen Bücher mit in die Unistadt schleppen zu wollen 😀
    Und ich habe nochmal eine Frage und zwar hast du geschrieben, dass du regelmäßig deine Regale ausmistest und Bücher weggibst die dir nicht gefallen. Was machst du denn mit den Büchern? Weil ich weiß bei meinen immer nicht wohin damit, denn letztendlich sind es ja Bücher die mir nicht gefallen haben, das heißt Freunden würde ich sie nicht in die Hand drücken wollen und verkaufen lohnt sich meist finde ich kaum, weil der Aufwand sie zu verkaufen größer ist als das was man noch für ein Buch kriegt. Und wegschmeißen finde ich halt auch immer schade, also stehen die in einem extra Regal rum und stauben ein, was ja auch nicht Sinn der Sache ist 😀

    Liebe Grüße,
    Katharina

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    1. Liebe Katharina,
      tut mir leid, dass ich dir erst so spät antworte! Ich wollte dir in Ruhe antworten und die hatte ich gedanklich überhaupt nicht. Jetzt sitze ich im Hotel, habe erst am Nachmittag Uni und freue mich umso mehr über deinen Kommentar! 🙂
      Es ist so schlimm wirklich! Vor allem, weil das Zimmer eben nicht dazu gedacht ist, da noch Töpfe und Co rein zu stellen 😀
      Dankeschön! 🙂 Ich hatte mir das damals so angewöhnt und dann ging es auch. Heute denke ich mir eher „Wie konntest du nur?!“ Muss mich im Nov/Dez auch mal zusammenreißen. a) muss ich sparen und b) will ich endlich mal meinen Sub verkleinern. 😀
      Ich finde, es sollte mehr große Bibliotheken geben! Nichts ist ärgerlicher, wie in meiner Heimat, wenn ich ein Buch unbedingt lesen will, es mir nicht leisten kann und die Bibliothek es nicht hat! Urgh.
      Haha, jaaa! Der Platz muss schließlich gefüllt werden.
      Oh, das kenne ich! Diesen Monat habe ich auch viele Bücher gekauft, weil ich mir dachte: „Muss ich haben! Sofort! Jetzt!“ Zum Glück wusste ich auch, dass ich alle sofort lesen würde und das habe ich auch gemacht. Das ist also super. Aber andererseits laufen die Bücher ja nicht weg 😀 Ob ich die jetzt kaufe, wenn sie erschienen sind oder in zwei Monaten oder in einem Jahr, ist ja prinzipiell egal. Also eigentlich 😉
      Das freut mich total! Könnte man echt immer mal wieder so Phasen mache. Ich freue mich deswegen schon total auf Nov/Dez, weil ich da eben einfach nur meinen Sub abbauen möchte und ca. 1 Buch vielleicht kaufen pro Monat. Aber das wird bestimmt total cool zu sehen, wenn der Stapel kleiner wird! Hoffentlich 🙂
      Also ich wollte sie immer erst bei Momox verkaufen, weil Geld und so 😀 Aber da kriege ich meistens nur 15 Cent pro Buch und das ist mir oft zu wenig. Deswegen gebe ich sie einfach in den Bücherschrank. Dann kriege ich zwar kein Geld, aber sie sind weg und jmd anderes kann sich freuen. Manchmal biete ich sie aber auch bei Instagram/Twitter etc, zum Verkauf an 🙂
      Ganz liebe Grüße,
      Yvonne

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  4. Guten Morgen, Toller Blogbeitrag.
    Ich hatte damals immer drei komplett volle Bücherregale. Ich habe jedes Buch behalten, selbst die gelesenen Bücher, die mir gar nicht gefallen haben.
    Mittlerweile habe ich so radikal aussortiert. Ich besitze nur noch die Bücher die ich mag und nochmal lesen würde. Und ein SUB von ca. 10 Büchern. Klar sieht das Bücherregal mit Lücken nicht ganz so gut aus.
    Allerdings muss ich auch sagen, dass ich in den letzten 4 Jahren 3x umgezogen bin. Weder die Bücher schleppen, noch die Regale auf und abbauen ist ein Spaß.
    Es ist aber auch schonmal vorgekommen, dass ich ein Buch ein zweites Mal gekauft habe. Manchmal bereuht man ein aussortiertes Buch dann doch 😛
    Liebste Grüße ♥

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    1. Hey! 🙂
      Boah, drei Bücherregale ist aber viel! Wahnsinn. Das finde ich klasse und ich denke, dass sollte man immer mal wieder machen. Mit der Zeit ändert sich das Leseverhalten, die Vorlieben und Bücher, die man vor 10 Jahren noch großartig fand, sind dann vielleicht nur noch okay oder gut. Oder Bücher stehen nur im regal, weil sie hübsch aussehen, zur Reihe gehören. So einen kleinen Sub will ich auch mal haben! Mich nerven die ganzen ungelesenen Bücher eher. 😀 Aber im Nov/Dez will ich meinem Sub den Kampf ansagen.
      Stimmt, das habe ich momentan auch. Wenn man ein Buch mitschleppen muss, überlegt man sich das zweimal, ob man das behalten und wirklich mitnehmen will.
      Haha, das habe ich auch schon überlegt 😀
      Liebe Grüße,
      Yvonne 🙂

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  5. Sehr toller Beitrag. Da sprichst du so einigen aus der Seele. Mein Bücherregal ist auch bereits 3 Reihig gefüllt. Den gesteigerten Konsum kenne ich nur zu gut. Mich hat vor ein paar Jahren mein Beruf ausgebremst, so daß ich tatsächlich noch 3 Bücher in meinem Regal habe die noch ungelesen sind… Sie warten auf mich.. Ich mag es nicht mal eben was zu lesen, ich geniesse sie.. Da meine volle Konzentration derzeit woanders liegt, bleiben sie einfach dort und erinnern mich das noch 3 Welten auf mich warten.
    Ich hatte vor ein paar Jahren den drang Platz zu schaffen und habe online einige gesammelte Werke verkauft. Diesen trauere ich heute noch nach, auch wenn ich die Werke fast auswendig kann… Das kommt für mich nicht in Frage. Naja ich wünsche dir weiterhin viel Spaß mit deinen Büchern und dem befüllen des Regalsystems.. Liebe Grüße

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    1. Liebe Erna,
      danke für deinen Kommentar!
      Wow, von 3 ungelesenen Büchern kann ich nur träumen, momentan sind es irgendwas zwischen 50-60. Aber ich habe dieses Jahr schon 3 Bücher vom Sub befreit und auch generell dem Sub „den Kampf angesagt.“ Mich nervt dieser riesige Stapel ungelesener Bücher einfach. Ich will „normal“ lesen können, ein Buch aus der Bibliothek ausleihen oder kaufen und eben sofort lesen, nicht auf den Stapel packen, der dann fast umfällt. Dadurch verlieren die Bücher auch an Wert, finde ich.
      Ich kenne das Gefühl tatsächlich auch von einer Reihe. Die Plötzlich Fee Reihe habe ich vor Jahren verkauft, als ich dringend Geld brauchte, aber heutzutage denke ich mir auch mal „Schade“, weil ich die Bücher mochte und das Design so wunderschön ist. Immerhin überlege ich jetzt zweimal, ob ich Bücher weggebe.
      Vielen Danke! Liebe Grüße 🙂

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      1. Ja MN lernt daraus mich überlege auch länger meits mit 1-2 Tage schlaf darüber ob ich eines verkaufe oder nicht. Puhh 50-60 Bücher ungelesen, das ist ja fast wie in einer Bibliothek eingesperrt zu sein. Dass du unruhig bist kann ich verstehen. Ich wünsche dir viel Erfolg bei deinem Vorhaben.
        Liebe Grüße
        Erna

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