[Allgemein] Meine liebsten ersten Sätze

Durch mein neues Neuerscheinungsformat habe ich mich nicht nur mehr über das Thema Leseprobe, Marketing und Kaufverhalten Gedanken gemacht, sondern nach den Leseproben auch bei meinem Regal inne gehalten. All diese Bücher besitze ich, habe sie gelesen oder möchte das noch, habe sie geliebt oder wurde enttäuscht. Aber wie sieht es bei diesen Büchern mit dem ersten Satz aus? Nicht der Prolog, Klappentext oder ein Vorwort. Nicht der erste Absatz oder eine Seite. Wirklich nur der erste Satz.

Also habe ich jedes Buch aus meinem Regal und Sub zur Hand genommen und das erste Kapitel aufgeschlagen. Nicht immer fand ich den ersten Satz gut oder interessant, aber ich habe dabei festgestellt, dass es drei Kategorien von Buchanfängen gibt, die ich mag und hier sind die Beispiele.

Kategorie 1: Der „Mittendrin“ Buchanfang

In dieser Kategorie ist der erste Satz keine Beschreibung, sondern ein Dialog oder Satz, der auch mitten in der Geschichte hätte stehen können. Ich mag diese Anfänge, bei denen ich sofort im Buch drin bin. Weil ich sie interessant und spannend finde, denn erklärende Buchanfänge können auch schnell langweilig oder langatmig werden. Ich mag es auf den Punkt und trotzdem ist diese Art des Anfangs meiner Meinung nach die schwerste. Denn ich will als Leser trotzdem verstehen, was passiert und worum es geht.

Hier die Beispiele von „Mittendrin“ Anfängen, die ich gut finde:

Es ist verdammt noch mal zu kalt für eine Jagd. (Warcross)

Jasons Tag war auch schon vor dem elektrischen Schlag mies gewesen. (Helden des Olymp)

Würde ich nicht schon das zweite Glas Wein trinken, würde mich der scharfe Unterton dieser Unterhaltung vermutlich verunsichern. (Superluminar)

Millie Gerdavey hat mal wieder ihren Freund betrogen. (Vielleicht passiert ein Wunder)

„Bauen wir eine Kanone“, sagte ich. (Der Blackthorn Code)

„Das ist eine blöde Idee“, sagte Tom. (Der Blackthorn Code Die schwarze Gefahr)

„Das ist alles deine Schuld“, sagte Tom. (Der Blackthorn Code Das Geheimnis des letzten Tempelritters)

Mein Alptraum fing so an: (Percy Jackson im Bann des Zyklopen)

Das Letzte, was ich in meinen Sommerferien wollte, war, noch eine Schule in die Luft fliegen zu lassen. (Percy Jackson und die Schlacht um das Labyrinth)

Es heißt, ich sei dreitausendundsechs Sekunden lang tot gewesen. (Wir sehen dich)

Das Ende der Welt begann damit, dass ein Pegasus auf der Motorhaube meines Wagens landete. (Percy Jackson Die letzte Göttin)

Im Ligusterweg Nummer 4 war mal wieder bereits beim Frühstück Streit ausgesprochen. (Harry Potter und die Kammer des Schreckens)

„Los, spring!“ (Secret Fire Die Entflammten)

Sie hätte lieber dem Richter zuhören sollen. (Meisterspionin Mary Quinn. Ein verhängnisvoller Auftrag)

The door slid open, and Clarke knew it was time to die. (The 100)

It always feel like Death. (Tiny Pretty Things)

No one wanted to stand near the grave. (The 100 Day 21)

Glass’s Hands were sticky with her mothers blood. (The 100 Homecoming)

 

Kategorie 2: Die interessanten oder nachdenklichen Anfänge

In dieser Kategorie regt mich der erste Satz des Buches in irgendeiner Weise zum Nachdenken an und es kann sowohl ein ruhiger, als auch ein „Mittendrin“ Anfang sein. Ich mag diese sehr, weil sie Spaß machen. Stimmt diese Aussage? Was hat es damit auf sich? Alles Gedanken, die mich auch zum weiterlesen verleiten.

In den ersten drei Wochen der siebten Klasse habe ich vor allem eins gelernt: Ein Mensch kann unsichtbar werden, indem er einfach schweigt. (Die Wahrheit über Dinge, die einfach passieren)

Mrs und Mrs Dursley im Ligusterweg Nummer 4 waren stolz darauf, ganz und gar normal zu sein, sehr stolz sogar. (Harry Potter und der Stein der Weisen)

Joost hatte zwei Probleme: den Mond und seinen Schnauzer. (Das Lied der Krähen)

Seifenblasen schmecken wie Butterblumen. (Cloud)

In den entscheidenden Momenten meines Lebens war ich immer mit anderen Dingen beschäftigt. (Als meine Schwester das Blaue vom Himmel holte)

Ich habe mein Augenlicht gegeben, um die Wahrheit zu sehen. (Der Schattenseher)

Alle Siebenjährigen haben Superhelden verdient. (Oma lässt grüßen und sagt, es tut ihr leid)

An dem Tag vor meinem achtzehnten Geburtstag war ich siebenunddreißig Jahre alt. (Vor mir die Sterne)

Zu den ersten Fällen, an denen ich bei Lockwood & Co. mitgearbeitet habe, möchte ich hier nicht viel sagen. (Lockwood & Co. Die seufzende Wendeltreppe)

Der Brief, der alles verändern sollte, kam an einem Dienstag. (Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry)

Kategorie 3: Der erste Satz, der mich anspricht

Das ansprechen meine ich hier wörtlich. Tatsächlich lese ich solche Romane aber so selten, dass es hier wirklich nur ein einziges Beispiel gibt. Manchmal finde ich sie eher plump, als würde der Erzähler mir sagen, was ich denken soll und ich mag die Distanz zwischen Leser und Erzähler mehr. Aber sie kann sehr interessant sein, weil sie eben sofort direkt auf den Leser eingeht.

Ich bin nicht die wichtigste Person in dieser Geschichte. (Die Rivalin)

Fazit

Ich mag es auch, wenn ein Buch eher langsam einfängt und den Leser Stück für Stück in die Welt und Geschichte einführt. Aber diese haben seltener wirklich interessante, packende erste Sätze. Wie ist das bei euch? Erinnert ihr euch an Bücher, deren erster Satz euch begeistert hat und ist euch der erste Satz überhaupt wichtig?

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27 Gedanken zu “[Allgemein] Meine liebsten ersten Sätze

  1. Liebe Yvonne,
    spannender Beitrag. Manchmal kann entscheidet der erste Satz wirklich darüber, ob ich das Buch gut finde oder nicht. Ich habe schon erste Sätze gelesen, da wusste ich, dieses Buch wird großartig. Und dann gab es auch Sätzen, da fragt man sich, worauf der Autor hinaus will und was das bitte für ein erster Satz sein soll.

    Interessant, wie du das siehst. Danke für den Einblick in dein Regal und die ersten Sätze, die du toll fandest.

    Alles Liebe, Ela

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    1. Liebe Ela,
      Dankeschön 🙂 Das stimmt. Wetter-Beschreibungen, die wirklich nichts besonderes oder interessantes an sich haben, sondern nur das Wetter beschreiben sollen (ohne großartige Atmosphäre etc.) mag ich auch z.B. gar nicht als Anfang.
      Liebe Grüße,
      Yvonne

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  2. ein schöner Beitrag mit interessanten Beispielen!
    Zu den berühmtesten Anfängen gehört ohne Zweifel die von „Der Prozess“ und „die Verwandlung“

    Als ich den ersten Satz von „Das Parfüm“ gelesen habe, war ich sofort begeistert:
    „Im achtzehnten Jahrhundert lebte in Frankreich ein Mann, der zu den genialsten und abscheulichsten Gestalten dieser an genialen und abscheulichen Gestalten nicht armen Epoche gehörte.“

    Weiterhin fällt mir spontan noch der erste Satz von Charles Dickens „Eine Geschichte aus zwei Städten“ ein, den ich ebenfalls sehr mochte:
    „Es war die beste aller Zeiten, es war die schlimmste aller Zeiten, […]“

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    1. Vielen Dank! 🙂
      Oha, der erste Satz von Das Parfüm ist wirklich Klassen! Dein Beispiel von Charles Dickens gefällt mir auch sehr gut und macht neugierig. Danke dafür 🙂

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  3. Hallo Yvonne,

    schöne Idee! Ein Buch (Der Schattenseher) hat es direkt mal – nur wegen dem ersten Satz, der mich anspricht – auf meine Wunschliste geschafft.

    Dem ersten Satz widme ich meist gar nicht so viel Aufmerksamkeit. Ich hin eher ein Typ für den ersten Absatz oder die erste Seite, daher erinnere ich mich spontan auch an keinen ersten Satz. Ansonsten muss für mich in den ersten Sätzen einfach die Atmosphäre stimmen, so schwammig das auch klingt. Ich möchte gern schnell eine Verbindung zu der Geschichte finden und irgendwie gepackt werden, sei es durch einen direkten Einstieg in eine spannende Handlung, durch einen nachdenklich machenden Satz, durch eine Figur, die mich irgendwie anspricht, oder schlichtweg durch den Stil des Autors.

    Wobei der Einstieg mich auch nicht so sehr in meiner Entscheidung beeinflusst, ob ich das Buch (zu Ende) lese und mag. Ich hab schon großartige Einstiege gelesen, mit denen das Buch letztlich einfach nicht mithalten konnte, und schwierige Einstiege, die zwar erstmal holprig waren, nach denen mich die Geschichte aber komplett fesseln konnte. Igendwie hängt bei mir viel vom (ersten) Gesamteindruck ab *lach*

    Liebe Grüße
    Sarah

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    1. Liebe Sarah,
      Danke! 🙂
      Haha, das ist ja gut, dass ich das Buch dann auch hier genannt habe. Das ist mir auch schon passiert und aus „nur mal reinlesen“ wurde „kaufen“, weil ich unbedingt weiter lesen wollte.
      Stimmt. Viele meiner Lieblingsbücher haben keine großartigen ersten Sätze.
      Das ärgert mich am meisten! Wenn der Anfang richtig cool ist und man so eine Vorfreude hat und denkt „das wird toll“ und dann wird das Buch ziemlich schnell einfach nicht so, wie der Anfang versprochen hat. Zuletzt eine ziemliche 180 Grad Drehung hat „Die Party“ von Jonas Winner gemacht. Klasse Einstieg, Anfang…dann wurde es absurd, Sex & Gewalt hingen zusammen, die Charaktere erklärten mir die Geschichte und ich war mehr sauer als enttäuscht, weil der das Buch doch so gut begonnen hatte.
      Das kann ich verstehen! 😀 Ich weiß noch, das Lied der Krähen fand ich am Anfang fürchterlich. Langatmig, verwirrend…und ab der Mitte wurde es besser, zum Ende hin fand ich es genial. Man, war das eine schwere Rezension. Ich warte noch darauf, dass es mir bei Das Gold der Krähen genauso geht.
      Liebe Grüße,
      Yvonne 🙂

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  4. Ich merke mir erste Sätze genauso wenig wie andere Zitate, aber ich mag es, wenn mich der erste Satz schon neugierig machen oder sogar schocken kann. Solche, wo ich denke „hui!“ und gar nicht erwarten kann, weiterzulesen. Etwas, was ich nicht besonders mag, sind solche beschreibenden Sätze wie „das Wetter war xy“ oder „es war dunkel“.
    Solche Anfänge wie aus deiner zweiten Kategorie mag ich auch sehr, denn die sind oft entweder schon wirklich beeindruckend und tiefsinnig, oder machen zumindest sehr neugierig, z.B. „Joost hatte zwei Probleme: den Mond und seinen Schnauzer“ oder „An dem Tag vor meinem achtzehnten Geburtstag war ich siebenunddreißig Jahre alt.“

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    1. Ich musste auch jeden ersten Satz nachschlagen und Zitate merke ich mir auch nicht. Schade eigentlich. Aber dafür schreibe ich sie auf, dann kann ich nachschlagen 🙂
      Ganz genau! Oder so erste Sätze, wenn man im Laden steht, nur mal reinlesen will und sich sofort denkt „Da muss ich weiter lesen! Das will ich jetzt kaufen!“ 😀
      Ja, das ist toll, da hält man ja auch inne und wird neugierig auf das Buch, nur auf einer anderen Art und Weise.
      Dank für deinen Kommentar 🙂

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    1. Danke Kate, für das Kompliment! 🙂 Solche Kommentare machen mich echt glücklich 😀
      Oh ja, geheimnisvolle sind auch toll! Dann will man ja auch wissen, wie es weiter geht. Am besten so, dass man das Buch kauft, anstatt es im Laden wieder zuzuschlagen und zurück ins Regal zu stellen.
      Liebe Grüße,
      Yvonne 🙂

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  5. Liebe Yvonne,

    Erste Sätze sind sehr wichtig. Ich mag es, wenn ein Buch mich direkt mit dem ersten Satz schon gefangen nehmen kann und ich nicht lange drüber nachdenken muss, ob der Schreibstil etwas für mich ist oder ob ich dieses Buch jetzt wirklich gerade lesen möchte. Am liebsten ist mir da gefühlt deine erste Kategorie. So einen ersten Satz zu finden, stelle ich mir sehr schwierig vor.
    Manchmal entwickelt ein Buch auch erst mit der Zeit einen Sog. Das hatte ich auch schon, aber am liebsten ist mir tatsächlich, wenn ich sofort verliebt bin.

    LG, Moni

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    1. Liebe Moni,
      Das ist ein sehr guter Punkt! Wenn das Buch eher gemächlich beginnt, hat man wirklich mehr Zeit, sich darüber Gedanken zu machen. (Mag ich das jetzt oder nicht?)
      Beim Schreiben finde ich die erste Kategorie auch tatsächlich die schwierigste. Es soll sofort mittendrin sein, aber auch nicht zu mittendrin, damit der Leser noch versteht, worum es geht. Wirkliche in schmaler Grad 🙂
      Da gebe ich dir absolut recht,
      liebe Grüße,
      Yvonne 🙂

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  6. Hallöchen 🙂
    Ich finde erste Sätze immer ziemlich wichtig, da sie schon zu Beginn des Buches Lust auf den Rest der Geschichte machen sollen. Bei langweiligen ersten Sätzen werde ich irgendwie automatisch misstrauisch. Die Mittendrin-Satzanfänge mag ich am liebsten.
    Liebe Grüße
    Kat

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    1. Hallo Kat!
      Das finde ich auch. Ein erster Absatz/Seite/Kapitel kann toll sein, aber wenn der erste Satz schon klasse ist, umso besser! 🙂
      Liebe Grüße,
      Yvonne

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  7. Hallo Yvonne!

    Die Kategorisierung finde ich sehr gelungen. Dennoch muss ich gestehen, dass mir der erste Satz nicht so wichtig ist. Ich glaube, dass ein Satz zu wenig ist, um ein Gefühl für ein ganzes Buch zu bekommen. Dafür benötigtes einige Seiten.

    Liebe Grüße
    Sabrina
    #litnetzwerk

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    1. Hallo Sabrina 🙂
      Vielen lieben Dank!
      Da stimme ich dir auf alle Fälle zu. Sehr viele meiner liebsten Bücher haben gar keine tollen ersten Sätze. Da war dann der erste Absatz, die erste Seite oder eben mehrere Seiten ausschlaggebend. Ein toller erster Satz ist das i-Tüpfelchen des Buchanfangs oder kann für mich in der Buchhandlung ausschlaggebend sein, wenn ich mir nach Cover und Klappentext noch unsicher bin 🙂
      Liebe Grüße,
      Yvonne

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  8. Toller Beitrag mit vielen anschaulichen Beispielen. Ich glaube aber nicht, dass der erste Satz bei mir nun schon bestimmt, ob ich ein Buch gut finde oder nicht, da ich da dann doch immer das Ganze bild betrachte bzw. das Ende für mich meist wichtiger ist. Das muss mich schocken, dann kann ich auch mal über eine längere Einführung hinwegsehen. Aber in der Regel ist es natürlich auch für mich besser, wenn sich die Dinge zu Beginn nicht ziehen, sprich die Einführung so kurz wie nötig gehalten wird. Ich mag es mehr, wenn man gleich im Geschehen ist oder wenn zu Beginn erstmal alles sehr mysteriös erscheint und man lauter Fragezeichen im Gesicht hat, denn dass sind dann die Bücher wo ich auch weiterlesen will. Wenn ich so gar keine Fragen habe, dann muss ich mich doch aufraffen um voran zu kommen. Somit ist der erste Satz schon wichtig, aber er bestimmt jetzt nicht mein komplettes Fazit, das kann sich auch noch mal mit einem klasse, finalen Showdown ändern.

    Danke auch für dein liebes Kommentar.
    Dankeschön fürs Anhören <3. Wir freuen uns da echt über jede Unterstützung, da gerade vor allem der Anfang so schwer ist.
    Mary Kate & Ashley waren ja meine Idole, deshalb finde ich es bis heute schade, dass sie nicht mehr schauspielern. Habe jeden Film von ihnen total gerne gesehen.
    Den Gummibärenbande Song habe ich ja aus Dauerohrwurm im Kopf :D. Ich hoffe nur, du hast denn jetzt nicht mit meiner grottigen Gesangsstimme im Kopf xD.
    Vampire Diaries hat für mich ja immer noch das perfekte Finale, da konnte auch das des Spin-Offs nicht komplett heranreichen, auch wen das von The Originals schon nicht schlecht war und auch passend, aber es gibt halt doch Ähnlichkeiten.
    Du musst Teen Wolf unbedingt mal komplett anschauen, die Serie ist wirklich klasse und Stiles und Lydias Entwicklung sowas von süß. Für mich sind die eines der realistischsten Serienpaare, weil sie halt erst eine starke Freundschaft entwickeln und erst sehr spät zusammen kommen.
    Bei Joseph Morgan: Ich stimme zu :D. Und bei One Tree Hill würde ich mir ja mal einen Reunion Film oder eine Reunion Staffel wünschen. Das wäre echt ne Serie wo ich so gerne sehen würde was die Charaktere so treiben.

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    1. Hallo Nicole,
      oh ja stimmt das Ende ist sehr wichtig, weil das Ende den Eindruck, der nach schließen der Buchdeckel hängen bleibt, gewaltig beeinflussen kann. Ein gutes Ende kann ein schlechtes Buch rausreißen und umgekehrt 🙂
      Für mich ist der erste Satz wichtig, wenn ich in einer Buchhandlung Klappentext/Cover okay finde und reinlesen will. Wenn mich der erste Satz richtig packt, bin ich überzeugt. Ist er nur okay, lese ich den ersten Absatz, vielleicht die erste Seite. Wenn mich das auch nicht packt, kommt das Buch zurück ins Regal.
      Ja, das finde ich auch total schade. 😦 Mit meiner Zwillingsschwester und ich habe ich gesagt: „Ich bin wie Ashley und du wie Mary-Kate!“ In den Filmrollen passt das zumindest immer. 😀
      Haha, danke 🙂 Ich muss jetzt zu Weihnachten erstmal den Film sehen! Das wird wie so eine Mini Reunion. Ich glaube, der kommt von Hallmark? nennt sich „The Cristmas Contract“ Robert Buckley ist dabei, Hilarie Burton, Antwon Tanner und Danneel Ackles. Das wird bestimmt toll! 🙂

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      1. Ahh du hast eine Zwillingsschwester. Da beneide ich dich drum, habe ich mir auch immer gewünscht. Vor allem weil wir in der Familie Zwillinge haben und meine Eltern hatten schon damit gerechnet, dass ich auch ein Zwilling werde. War aber nichts :D.

        Den Film möchte ich ja auch unbedingt sehen. Habe schon die Bilder des Casts gesehen und war hin und weg. Hoffe den gibt es hierzulande bei Netflix, die haben ja öfter mal Hallmark Channel Weihnachtsfilme im Programm.

        Dankeschön für deine lieben Worte ❤
        Dann drücke ich dir aber die Daumen, dass du noch rechtzeitig was findest. Das ist in vielen Städten ja gar nicht mehr so leicht.
        Bei mir war das auch so, dass ich leider jetzt noch etwas Luft hatte, weil der Master ja erst im Wintersemester startet. War auch ein Punkt den ich etwas nervend fand, denn ich hätte auch schon im Sommer loslegen können. So habe ich mir halt etwas mehr Zeit für die Bachelorarbeit genommen, was sicherlich nicht verkehrt ist, da ich bei meiner Arbeit einige Twitter Profile analysieren musste. Das hat echt Zeit gekostet.
        Puh 5 Stunden nachbereitung, das ist echt heftig. Kenne das auch von einer Freundin die Zahnmedizin studiert, die hat dann auch immer eine sehr lange Nachbereitung. Bei mir war das bei den Vorlesungen zum Glück meist so um die 2 Stunden, da ich mich hal dann hingesetzt habe und meine Zusammenfassung ergänzt habe. Das man aber immer komisch angeschaut wird, ohne das man die Geschichte von jemandem kennt, finde ich eh total nervend. Da wird halt einfach geurteilt.

        Das war leider ein eigener Fehler, weil ich schon ein Seminar mit der Bezeichnung gemacht hatte und das bei der Anmeldung überhaupt nicht auf dem Schirm hatte. Ist halt doof gelaufen, aber ist so gut wie jedem passiert, der mit mir studiert. Das halt auch eine Erfahrung aus der man lernt und das Seminar war ja zum Glück spannend. Ich habe mich darauf jede Woche gefreut, weil ich so viel mitgenommen habe.
        Das mit Latein ist aber ärgerlich, vor allem weil du dich halt echt durchgequält hast.

        Ich habe mich aus dem Grund auch nicht auf den 25 gefreut. Das ist halt schon hart, vor allem weil das Kindergeld ja meine Eltern betroffen hat, ich aber immer noch hier wohne. Die konnten das Geld somit auch gut gebrauchen. Ich überlege aktuell auch ob ich mich noch bei der Bibliothek in meinem Studienort anmelde. Da ist die Auswahl einfach größer und vor allem haben die einige Fantasy Bücher die ich schon länger lesen wollte. Habe ja bisher nur einen Ausweis für unsere Bibliothek im Ort, aber die ist halt sehr klein und eher auf Krimi spezialisiert.

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      2. Es ist auch wirklich toll. Meine Zwillingsschwester und ich sind ein Herz und eine Seele. ❤
        Ah Mist 😀 Immerhin kennst du dann Zwillinge 🙂
        Das wäre echt super! Daumen drücken für Netflix.
        Oha, Twitter Profile analysieren..da kann ich mir gut vorstellen, dass das viel Arbeit war! Ja, sehr nervig. Wenn ich gekonnt hätte, hätte ich auch lieber früher mit dem Master angefangen. Aber dann hätte ich vielleicht auch nicht mit Bookstagram und dem Buchblog begonnen und hätte viel verpasst.
        Wenn eine Bibliothek gut ist, dann ist sie wirklich Gold wert. 🙂 Melde dich auf alle Fälle noch bei der Bibliothek in deinem Studienort an. Das wird sich sicher lohnen!
        Alles Liebe,
        Yvonne 🙂

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  9. Wirklich eine interessante Idee sich einmal über den Anfang eines Buches Gedanken zu machen und so intensiv drüber nachzudenken was einem besonders gefallen und in den Bann gezogen hat.
    Ich brauche so eine Mischung. Es darf sich am Anfang nicht ziehen, aber es muss mich schon interessieren wie es wohl weiter geht.

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  10. Sehr schöne Post-Idee! Ich kann so spontan gar nicht sagen, welche Buchanfänge mir am meisten zusagen würden. Aber ich hasse es, wenn sie unendlich lang und verschachtelt sind. Wie bei „Stay“ von Helena Hunting zum Beispiel:

    „Ich stelle das halb volle Glas mit Limoncello-Martini auf den Tisch – es ist wohl das Einzige, was hier noch am ehesten an Zitronenwasser und Honig herankommt – und schnappe mir den Kellner, als er vorbei kommt.“

    Das eingeschobene zwischen den Gedankenstrichen ist mir schon wieder zu viel 😀 Vielleicht sollte ich mal mehr darauf achten, wie sie sich unterscheiden und was mir den Einstieg am schönsten bereitet 🙂

    Liebst, Lara.

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    1. Hallo Lara,
      Vielen lieben Dank! 🙂
      Spontan konnte ich das auch nicht sagen, wirklich nicht mal bei meinen Lieblingsbüchern. Genau bei 1 Buch wusste ich grob noch den tollen Anfang, aber auch nur, weil ich das Buch erst letztens gelesen habe und so toll fand 🙂
      Oh Gott, das ist mir auch absolut zu viel mit dem eingeschobenen und überhaupt so viel in einem Satz. Wenn man das vorliest, muss man erstmal Luft holen 😀
      Es war auf alle Fälle auch für mich beim schreiben sehr interessant! Kann ich nur empfehlen 🙂
      Liebe Grüße,
      Yvonne 🙂

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  11. Liebe Yvonne,
    Ich habe in meiner Instagram Story erste Sätze meiner Bücher gesammelt, weil mir auch aufgefallen ist, wie unterschiedlich sie sein können. Das ist wirklich faszinierend.
    Ich mag eigentlich sehr gerne Sätze, die etwas länger und verschachtelt sind und auch ein wenig zum Nachdenken anregen. Zum Beispiel den aus „Ein ganzes Leben“ von Robert Seethaler:
    „An einem Februarmorgen des Jahres neunzehnhundertdreiunddreißig hob Andreas Egger den sterbenden Ziegenhirten Johannes Kalischka, der von den Talbewohnern nur der Hörnerhannes gerufen wurde, von seinem stark durchfeuchteten und etwas säuerlich reichenden Strohsack, um ihn über den drei Kilometer langen und unter einer dicken Schneeschuhe begraben Bergpfad ins Dorf hinunterzutragen.“ Du verstehst was ich mit lang meine 😀
    Liebe Grüße
    Lisa

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    1. Liebe Lisa,
      oh, das hätte ich gerne gesehen 🙂
      Stimmt! Sie sind so unterschiedlich und doch alle so toll, eben auf ihre ganze eigene Weise.
      Haha, ja, ich verstehe, was du mit lang meinst 😀 Danke für das Beispiel!
      Liebe Grüße,
      Yvonne 😉

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